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Keine Tochter aus gutem Hause: Johanna Elberskirchen (1864 - 1943)
 
 
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Keine Tochter aus gutem Hause: Johanna Elberskirchen (1864 - 1943) [Gebundene Ausgabe]

Christiane Leidinger

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Pressestimmen

Die Autorin Christiane Leidinger stellt mit Keine Tochter aus gutem Hause eine ausführlich recherchierte Biographie einer umstrittenen Feministin vor. (aviva-berlin.de, 16.07.2008) Christiane Leidinger, die es sich zum Ziel gemacht hat, lesbische Frauen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen, ist dies wieder einmal gelungen. (L.mag, 9/2008) Christiane Leidinger hat in ihrer Biografie versucht, Persönlichkeit und Geschichte miteinander zu verknüpfen und so ein Panorama der Zeit entstehen zu lassen. (vorwärts.de, 24.09.2008) Aber das wirklich Besondere ist die genaue kritische und doch auch behutsame inhaltliche Analyse sowohl der Schriften Elberskirchens als auch der Phänomene ihrer Zeit. (wolfsmutter.com, 05.11.2008) Allen an der Geschichte der deutschen Lesbenbewegung interessierten Leserinnen und Lesern sei dieses Buch empfohlen, spannend und anregend sind die dargestellten Querverbindungen und Vernetzungen zur Sozialdemokratie, zur Frauen- und Lebensreformbewegung. (sehenspunkte.de, 15.04.2009) Dass das vorliegende Buch allen Lesekundigen wärmstens zur Lektüre empfohlen wird, muss nach dem bisher Gesagten wohl nicht mehr betont werden. (literaturkritik.de, 17.11.2008) Christiane Leidinger versteht ihre Biographie als ersten Einblick in die Lebensgeschichte von Johanna Elberskirchen, deren Werk bislang nur brückstückhaft rezipiert wurde. (Invertito, 11/2009) Insgesamt ist die Lektüre ein Gewinn nicht nur für Spezialisten auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechtergeschichte, denn die Zusammenhänge und historischen Abläufe sind überaus nachvollziehbar, plastisch beschrieben und verbleiben nicht in einem abgeschiedenen Spezialdiskurs. Auch Laien und Fachfremde gewinnen Einblicke in eine Facette deutscher Geschichte, die längst noch keinen selbstverständlichen Platz in den gängigen Gesamtdarstellungen hat. (Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 2/2010) Der Autorin gelang ein exzellentes Werk zur Zeitgeschichte mit Unterhaltungswert! (Geschichte quer, Zeitschrift der Geschichtswerkstätten in Bayern 15/2010)

Kurzbeschreibung

Johanna Elberskirchen (1864 1943) war keine »Tochter aus gutem Hause«. Die Hürde der sozialen Herkunft spornte sie jedoch an, sich darüber hinwegzusetzen. Bildung, Lohnarbeit, sogar ein Frauenstudium in der Schweiz wurden für die lebenshungrige Bonnerin zu einer Quelle, aus der sie viele Interessen schöpfte. Als Rednerin, Aktivistin und Schriftstellerin wurde ihre schärfste Waffe das Wort: Ihre Schriften sind pathetisch, polemisch, provokant, ihre Überlegungen zielen auf Freiheit und soziale Gerechtigkeit und sind überraschend modern. 1943 starb Johanna Elberskirchen in Rüdersdorf bei Berlin, wo sie in eigener homöopathischer Praxis arbeitete. Die Umstände der Beisetzung waren mysteriös: Erst 1975 fanden und vergruben zwei Frauen heimlich ihre Urne. Jahrzehnte später ehrte die Gemeinde sie mit einer Gedenktafel. Erstmals werden die verschiedenen Spuren des ungewöhnlichen und kämpferischen Lebens von Johanna Elberskirchen für die Befreiung von Frauen, ArbeiterInnen, Lesben und Schwulen verfolgt. Christiane Leidinger entwirft dabei ein lebendiges und faszinierendes Panorama der Zeit vom deutschen Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus. Ein Buch, das Geschichte spüren lässt, über bewegte und durchaus widersprüchliche politische Wege einer umstrittenen Feministin, Sexualreformerin und Sozialdemokratin.

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