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In Frankreich wurde der Film sehr wohlwollend angenommen, wobei er für mehrere Césars nominiert wurde. Zwei Statuetten konnte der Film auch einheimsen, genauer die beiden Darsteller Mélanie Laurent und Kad Merad, die im Mittelpunkt dieses anrührenden Dramas stehen und ihre Figuren wirklich lebendig werden lassen. Anfangs hat man das Gefühl, der Film entwickelt sich etwas langsam, doch er präsentiert eine Familiengeschichte, bei der nicht ein Mysterium, sondern der gemeinsame Zusammenhalt im Vordergrund steht. Die Dinge sind nicht immer, wie sie scheinen. Das Ende hat eine traurige Note, die nachhallt. Dies ist einer jener Filme, die man nicht sofort vergisst, sondern über die man noch eine Weile nachdenkt. Fazit: Großartig gespielt, überraschend, schön, traurig - ein Film, der unmissverständlich klarmacht, dass die Familie das Wichtigste im Leben ist.
Moviemans Kommentar zur DVD: Das französische Drama verfügt über ein klares, sehr schönes Bild. Die Farben sind zueinander stimmig, kräftig, aber nie in der Art, dass sie in andere Farbbereiche eindringen. Rauschen ist nur in minimalem, nicht störendem Maße vorhanden. Dazu kommt eine gute Kompression, die kaum Auffälligkeiten zeigt. Die Kanten sind wohl geformt. Nur selten sind Anflüge von Doppelkonturen erkennbar. DIe Schärfe ist hochwertig und sorgt für angenehme Tiefenwirkung. Der Ton in DD 5.1 ist in beiden Sprachen in etwa gleichwertig. Die Dialoge haben einen ähnlichen Mix und so mancher Synchronsprecher ist derart perfekt ausgesucht, dass die Stimme gleich klingt. "Keine Sorge, mir geht's gut" ist ein ruhiger Film, der nicht viel Gelegenheit bietet, um eine klangliche Gesamtkulisse aufzubauen. Stattdessen ist das Geschehen eher frontal. Nur selten werden die hinteren Lautsprecher, von der Musik abgesehen, in den Mix integriert. Das Bonusmaterial ist gut, aber nicht extrem ausufernd. Das Making Of ist kurz und wird durch die beiden ebenfalls nicht allzu langen Interviews komplimentiert. Bei den Interviews spricht Mélanie Laurent hauptsächlich über ihre Figur und den Film. Es gibt noch ein Musikvideo und den Trailer. Die Drehdoku ist zu kurz, um irgendwelche Aussagekraft zu haben. --movieman.de
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Gut gelaunt kommt Lili aus dem Sommerurlaub und erfährt, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit dem Vater das Haus verlassen hat. Sie hinterlässt verzweifelt Nachrichten auf seiner Mailbox, wartet vergeblich auf eine Antwort und flüchtet sich in Nahrungsverweigerung und Depression. Dann erreicht sie eine Karte mit der Nachricht "Keine Sorge, mir geht's gut". Das bringt die Kranke wieder auf die Beine und lässt sie neuen Lebensmut schöpfen. Sie ahnt nicht, dass ein schmerzhaftes Geheimnis auf sie wartet.
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Nach "Die Frau des Leuchtturmwärters" erforscht Philippe Lioret die Enge und Schläfrigkeit eines Pariser Vororts und die Seelenzustände von Menschen, die unter emotionaler Auszehrung leiden. Dabei baut er in seiner Familiengeschichte langsam eine eigentümliche Spannung auf, wie man sie so nur in französischen Filmen zu spüren bekommt. Die eindrucksvolle Hauptdarstellerin Mélanie Laurent trägt das Ihre dazu bei, dass man bei der Sache bleibt und sich von dem sensiblen Drama einnehmen lässt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Drama um ein 19-jähriges Zwillingspärchen vom Regisseur von "Die Frau des Leuchtturmwärters".
Kurzbeschreibung
Mit den Worten "Dein Bruder ist weg" wird die neunzehnjährige Französin Lili Tellier von ihren Eltern begrüßt, als sie aus dem Spanien-Urlaub nach Hause zurückkehrt. Sie kann nicht verstehen, dass ihr Vater zu diesem rätselhaften Geschehen nicht ein Wort sagen will. Verzweifelt sammelt die junge Frau Spuren ihres Zwillingsbruders Loic und verfällt in tiefe Depression - bis sie eine Postkarte von ihrem Bruder erhält. Immer deutlicher zeichnet sich für Lili ab, dass hinter Loics plötzlichem Verschwinden ein gefährliches Geheimnis steckt...
Produktbeschreibungen
Nach ihrer Rückkehr aus den Sommerferien erfährt Lili, dass ihr Zwillingsbruder nach einem heftigen Streit mit dem Vater das Elternhaus verlassen hat. Wochen vergehen ohne ein Lebenszeichen von Loïc. Lili befürchtet das Schlimmste. Nach Monaten erhält sie überraschend eine Ansichtskarte von ihrem Bruder, bald darauf eine weitere, dann noch eine. Lili begibt sich auf die Suche nach dem Verschwundenen und kommt dabei einem Familiengeheimnis auf