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Keine Sorge, mir geht's gut [Gebundene Ausgabe]

Olivier Adam , Carina von Enzenberg
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 187 Seiten
  • Verlag: Schirmergraf; Auflage: 1., Aufl. (15. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865550401
  • ISBN-13: 978-3865550408
  • Originaltitel: Je vais bien, ne t'en fais pas
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 437.527 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Olivier Adam
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Roman wie ein Pariser Chanson, treffend im Ton und voller Melancholie Figaro Étudiant

Kurzbeschreibung

Eine der erfolgreichsten französischen Romanverfilmungen des Jahres kommt im Frühjahr 2007 zu uns in die Kinos. Die Heldin dieses vielgepriesenen Debüts, Claire,macht sich von Paris auf in die Provinz, auf die Suche nach ihrem innig geliebten Bruder, und entdeckt dabei ein schönes, trauriges Familiengeheimnis...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pepe4711
Format:Gebundene Ausgabe
Lili arbeitet an der Kasse eines Supermarktes, das genügt ihr im Moment völlig (trotz ihres Abiturs in der Tasche), und es deprimiert sie zutiefst, wenn diese geschniegelten Möchtegerns auf den Partys ihre hohlen Phrasen schwingen und Worthülsen auswringen. Lili kann eigentlich nur an eines denken: Wie würde Loïc (ihr geliebter Bruder) mit diesen Hohlköpfen umgehen, was würde er ihnen entgegnen, doch leider ist Loïc seit einem Jahr verschwunden ... wenigsten kommen seit einiger Zeit Loïcs Ansichtskarten: "Keine Sorge, mir geht's gut. Ich denke an Dich." -- Ein geliebter Bruder, der fort ist und an sie denkt, das ist auszuhalten. Ein Bruder, der spurlos verschwindet und nichts von sich hören lässt, das ist mörderisch (Lili wäre beinahe verhungert). Gegen Ende des Buches trifft Lili auf einen Gleichgesinnten, der ihr hilft, den Schmerz besser zu verkraften, und er wird auch für sie da sein, wenn die ganze Wahrheit ans Licht kommt ...

Olivier Adam schreibt sehr mitfühlend und versteht es, mit ein paar zarten Pinselstrichen Lilis Welt darzustellen, kein Wort zu viel, keins zu wenig ... ein kleines Meisterwerk (das Olivier Adam bereits mit 25 geschrieben hat).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderschön 27. Februar 2010
Von Wolf Books TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Lili und Loic sind Zwillinge. Ein unsichtbares Band verbindet beide. Nach einem Streit in der Familie ist Loic verschwunden. Lilis Leben ist vollkommen aus den Fugen. Sie beginnt ein Leben in Paris und arbeitet in einem Supermarkt. Vollkommen perspektivlos lebt sie von Tag zu Tag.

Lediglich Postkarten von Loic halten sie am Leben. Denn Lili war eigentlich der Magersucht sehr nahe. Wäre da nicht plötzlich die Karte von Loic aufgetaucht, hätten die Eltern schon fast nicht zu hoffen gewagt, dass Lili am Leben bleiben möchte.

Als Lili dann endlich ihren Urlaub bekommt, nimmt sie sich einen Mietwagen und machst sich auf die Suche nach Loic.

Was sie aber entdecken wird , ist ein Geheimnis. Ein Geheimnis, dass nur mit der Liebe zu erklären ist.

Dieses Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt. Zuerst ist man im Jetzt, bei Lili, die auf eine Anzeichen von Loic wartet. Auf Postkarten und aus ihrem Leben berichtet. Manche Passagen, enthalten einfach nur die Liste der Dinge, die Menschen bei ihr an der Kasse kaufen. Ein unglaublich toller Einfall von Oliver Adam, unterstreicht es nicht viel mehr die Leere in Lili. Dann reist sie los und der Leser zuerst in die Vergangenheit, bishin zu den ersten Karten. Enden tut alles mit dem jetzt. Nach der Reise, mit der Liebe in der Familie und der viel größeren Liebe, die Lili auch nach ihrer Entdeckung zeigt.

Es ist ein Werk, dass einfach berührt. Wird der Vater am Anfang recht kalt gezeigt, entdeckt man ihn später mit völlig anderen Augen. Wie mag er sich gefühlt haben? Wie sehr muss er Lili lieben. Die Wirkliche Ursache von Loics endgültigem "verschwinden", wird leider nie erklärt. Aber dass ist auch nicht nötig. Es ist kein Roman, über Zwillinge, sondern ein Roman, über die Liebe die in einer Familie herrschen kann und alles überwindet.

Dazu ist die Art, in der Adam schreibt, schon fast poetisch.
Wer dem französischen mächtig ist, sollte dieses Buch sogar einmal im Original lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurz, knapp und gefühlvoll 14. Februar 2008
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Lili und ihr Bruder Loïc waren einfach unzertrennlich, mochten die gleiche Musik, die gleichen Bücher, hatten eine wunderschöne Kindheit und waren auch noch im Teenageralter die besten Freunde.

Eines Tages allerdings verschwindet Loïc einfach, macht sich auf und davon, und Lili ist untröstlich, wird magersüchtig, will nicht mehr leben. Was sie rettet, ist die erste Postkarte von Loïc, ein Lebenszeichen, das sie aus ihrem tiefen Loch reißt. Sie nimmt eine Stelle als Supermarktkassiererin an, zieht dafür nach Paris, besucht mit Kollegen Partys.

Doch bei all dem leeren Selbstdarstellungsgerede fehlt ihr etwas, die kleinen Liebeleien, auf die sie sich einlässt, geben ihr hinterher immer nur ein Gefühl des Ausgenutztseins. Und eines Tages macht sie sich auf in die Normandie, wo Loïcs letzte Karten abgestempelt waren, um ihren Bruder zu suchen ... und entdeckt etwas, das ihre Eltern ihr verschwiegen haben ...

Ein kleines Büchlein, das mit weniger Leerzeilen noch mal deutlich kürzer ausgefallen wäre, mich aber auch ziemlich berührt hat.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, manchmal nervt die Aufzählung der Waren, die Lili auf ihrem Kassenband vorfindet, mit sämtlichen Markennamen, andererseits spiegelt das auch ihren Kosmos, ihre Lebenswirklichkeit. Zwischen den Zeilen spürt man die Liebe zu ihrem Bruder und ihre Verzweiflung, weil er nicht mehr da ist, gleichzeitig ist er in ihrem Kopf ständig präsent.

Ein wenig gestört haben mich ein paar Dinge, die ich unrealistisch fand, aber das "Gefühl" stimmt, obwohl die Erzählweise ganz unpathetisch ist.
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