Beim Lesen dieses Buches fuhr ich Achterbahn. Einesteils handelt es sich um einen gekonnt geschriebenen Roman, der prägnant gestaltete Hauptfiguren, von denen keine so recht symphatisch ist und Spannung bietet, andererseits fand ich den „Geist, der hinter der Geschichte steht" einfach ärgerlich für einen schwulen Leser: den schwulen Beziehungen oder Begegnungen in diesem Buch haften einzig Gewalt, Verrat und Egoismus an. Die erstrebenswerte Partnerschaft ist die heterosexuelle, die erst durch die Katharsis der dramatisch endenden schwulen Beziehung erreichbar wird. Hier schrieb eine Autorin, die Probleme mit homosexuell lebenden Menschen hat, was schon an der ungleichen Behandlung der Liebesszenen deutlich wird. Mein Fazit: Spannend aber ärgerlich!