Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle Melodien und eine Stimme, die zu gefallen weiß..., 30. Oktober 2005
Zuallererst muss ich erst mal eins loswerden: Ich halte Jürgen Vogel für einen der besten und symphatischsten Schauspieler, den unsere Republik zu bieten hat. Und über genau diesen Ansatz bin ich auch auf die Hansen Band gestoßen, welche sich ursprünglich für den Film "Keine Lieder über Liebe" zusammenfand, aber nicht mal im Ansatz zusammengewürfelt klingt! Normalerweise bin ich ja eher kein Freund von Deutschrock-Bands á la Kettcar oder Tocotronic. Aufgrund dessen ging ich auch eher skeptisch an dieses Projekt heran, als ich hörte dass hier neben Jürgen Vogel noch Tomte's Sänger Thees Uhlmann, Kettcar's Marcus Wiebusch sowie Felix Gebhard von House Of The Lanes und Max Schröder a.k.a. "der Hund Marie" mitwirken. "Alles, was die deutsche Musikszene zu bieten hat, in einen Topf gesteckt?", ich war kritisch! Daraufhin verlor ich die Band aus den Augen, bis ich sie dan wieder bei Sarah Kuttner sah, wo sie ihre erste Single "Baby Melancholie" performten, und ich war begeistert! Ja, Jürgen Vogal kann auch singen und auch der Rest der Gruppe macht seinen Job gut... Also kaufte ich mir das nach dem Film benannte Album und hörte 35 Minuten erstklassige Musik und bin gar nicht der Meinung, dass man sich an Vogel's Stimme gewöhnen muss, nein, die weiß zu gefallen. Nach dem schon bekannten "Baby Melancholie" als Opener folgt das grandiose "Junger Hund" mit wirklich tollem Refrain! Danach kommt mit "Frankreich" die nächste grandiose Komposition mit tollem Text, allgemein muss gesagt werden, das hier kein plattes Songwriting vorkommt, die Texte sind komplex und toll! "Alles Teilen" lässt es dann etwas ruhiger angehen, waren die drei Vorgänger doch schon etwas flotter. Aber warum nicht, ne ruhigere Nummer ist doch ne gelungene Abwechslung. "Keine Lieder" ist für mich persönlich ein kleiner Hänger, wobei ich trotzdem sagen muss, dass sich andere deutschsprachige und auch internationale Acts sich auch davon getrost eine Scheibe abschneiden können... "Strand" eröffnet grandios die zweite Hälfte des Albums, allein der gediegene Anfang des Songs reißt einfach mit, ganz große Musik! "18. Stock" weißt einen tollen Refrain und einen geilen Text auf, das Thema des Songs ist Spitze, aber hörts euch selbst an. "Sinkflug" ging mir zunächst etwas auf den Wecker, das Schlagzeug zu Begin des Songs ist nervig, aber das Lied wächst mit seiner Länge, das Schlagzeug nervt jedoch trotzdem in diesem Stück... Auch zum Ende lässt das Album keineswegs nach, das ruhig dahingleitende "Kreisen" lädt einfach zum Fallen lassen und Entspannen, Nachdenken ein. Der letzte Song "Kamera" ist dann wieder rockiger, was die Gitarren betrifft, aber auch gut! Dies ist vielleicht das einzige Lied, wo Jürgen Vogels Szimme etwas nervt, aber egal! Diese Band klingt einfach, als würde sie schon ewig zusammen spielen, und genau das hat mich einfach fasziniert! Diese Musik regt einfach mal wieder dazu an, genauer hinzuhören! Und das fällt in der heutigen Musikwelt schon schwer bei Hip Hop Proleten aus dem Hause "Aggro Berlin", und die Techno-Heinis von Scooter sind auch wieder da und Tokio Hotel! Nein, ich schweife ab, darüber wurde schon lang genug diskutiert... Ich kann jedem nur den Kauf von "Keine Lieder über Liebe" nahe legen, vor allem denen, die in diesen Zeiten, in denen die Geldgeilheit der Produzenten scheinbar jegliche Geschmacklosigkeiten auf die Menschheit loslassen...
|
|
|
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
5 sterne für jedes lied, 9. Februar 2006
Für mich das Top Album des vergangenen Jahres. Tut mir leid, Kettcar, aber da müsst ihr euch hinten anstellen. Diese 34 ½ Minuten stellen alles in den Schatten, was letztes Jahr erschienen ist. Das Jürgen Vogel ein großartiger Schauspieler ist, war mir ja bekannt, aber das er auch so super singen kann, alle Achtung. Was soll man noch große Worte verlieren. Man höre sich doch nur die Lyrics an. So simple und einfach Worte, aneinandergereiht, das man die CD auf Dauerlauf stellen muss. Alleine schon Textzeilen wie >wenns morgen also morgen gibt, warum nicht heute schon ?> sind in ihrer Schlichtheit für mich eigentlich genial. Und so könnte ich die gesamten Lyrics aufzählen. KAUFEN! HÖREN! Und wenn die Texte nicht süchtig machen, dann wird die Musik den Rest erledigen. Ein Glück für Deutschland, dass es das Grand Hotel van Cleef gibt (jaja, aus Hamburg kommt nicht nur >Modernes Erzählen<). So, dass soll reichen. Ein solches Album kann man mit einfachen Worten eh nicht beschreiben.
|
|
|
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wirklich gut, 31. Januar 2007
Ich bin kein grosser Fan von aktueller deutscher Musik im "Format-Radio" (wobei ich Juli, Silbermond etc. nicht bewerten möchte, die Musik ist einfach nicht mein Fall, ich schalte sie aber auch nicht aus wenn sie mal nebenbei läuft).Das Album der Hansen Band hat mir jedoch sehr gut gefallen.
Die Texte wirken nachdenklich und nicht pathetisch und die Musik begleitet diese Texte angemessen.Ich schätze Jürgen Vogel als Schauspieler und seine Filme sehr, vielleicht hat die Platte deswegen einen kleinen Bonus bei mir.
Dennoch Hut ab vor der gesanglichen Leistung Vogels, er ist kein perfekter Sänger, aber er wirkt auf seine eigene Art und Weise.
Das Album hat es verdient, wenigstens einmal intensiv angehört zu werden.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|