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Keine Kunst: Roman [Taschenbuch]

Péter Esterházy , Terézia Mora
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. Mai 2010
Nach Harmonia Cælestis, dem großen Buch über seinen Vater, widmet Péter Esterházy Keine Kunst seiner verstorbenen Mutter. Nahezu jeden Tag sieht er sie, während er an diesem Roman arbeitet: Sie spricht mit ihm und erzählt Geschichten - über die fünfziger Jahre, über die ungarische »Wundermannschaft« von Bern 1954, ihre Freundschaft mit den Fußballgöttern Hedegkúti und Puskás, der ihr den Hof machte und dem es 1951 gelang, die Familie vor der Deportation zu bewahren. Fußball war ihr ganzes Leben. Dribbelnd, passend und fallrückziehend gelingt Esterházy eine wunderbare Hommage an seine Mutter.

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Keine Kunst: Roman + Die Hilfsverben des Herzens: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (22. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833306718
  • ISBN-13: 978-3833306716
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 717.955 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt, seit 1978 als freier Schriftsteller. Für seinen Roman »Harmonia Cælestis« (BV 2001; BvT 2003) erhielt er unter anderem den Ungarischen Literaturpreis und den Grinzane-Cavour-Preis. 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Zuletzt erschienen im Berlin Verlag: »Eine, zwei, noch eine Geschichte/n« (zusammen mit Imre Kertész und Ingo Schulze) (2008), »Thomas Mann mampft Kebab am Fuße des Holstentors« (Bvt 2009) und »Keine Kunst« (2009).

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3.0 von 5 Sternen Die Absurdität einer Mutter 13. Juli 2009
Von HeikeG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Keine Kunst" - der neue Roman Péter Esterházys - ist alles andere als keine Kunst, sondern - im Gegenteil - allerhöchste literarische Kunstfertigkeit mit hohem Anspruch an den Leser.
Dabei hat Esterházy ein ziemlich plebejisches Thema - den Fußball - mit der vornehmen Aristokratie seiner ehemals gräflichen Adelsfamilie und dem Aushängeschild derselbigen - seiner Mutter Lili - verknüpft und dies vor dem Hintergrund des kommunistischen Ungarn der Nachkriegszeit angesiedelt. Kunstvoll verwebt er diese so ganz und gar nicht zueinander passenden Bereiche und generiert Lili Esterházy als autokratisches Verbindungsglied zwischen derber Vorstadtkickerei und stilvollem Anspruch, zusätzlich freundschaftlich verschränkt durch die Gestalt des ungarischen Fußball-Mythos Ferenc Puskás aus der Wunderelf von Bern.

Esterházy treibt dieses Spiel soweit, dass er seiner Mutter ebendiese Fußballliebe als einzig wahre infiltriert. Und an dieser Leidenschaft entlang rankt er vielerlei ungarische Fußball-Legenden, aber auch allerhand politische Kalauer und Partei-Anekdoten aus der Zeit des Rákosi- und des Kádár-Kommunismus. Alles in allem geht es um das Leben und Sterben der Mutter, aber auch des Vaters und dessen Gefoltertwerden in der Nachkriegszeit. Der Autor berichtet von der politischen Enge, Unfreiheit und Angst der Ungarn in den 50ern und der "einzigen" Freiheit durch das Spiel mit dem 21,5 cm (Durchmesser) runden Lederball.

Doch keine stringente Handlung führt zielsicher zu einer Pointe bzw.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter im Himmelreich 2. April 2009
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Erinnerungsbuch das in die 50 er Jahre in Ungarn führt. Peter Esterhazy hatte nach dem Buch über den Tod seiner Mutter, in der Erinnerung, in seinen Reflektionen plötzlich das Gefühl, dass sie gar nicht gestorben ist, in seinem Herzen weiterlebt. So schreibt er in "Keine Kunst" eine rührende Hommage an seine geliebte Mutter, in die er Erinnerungen und Fragmente der Realität ebenso miteinander verbindet, wie die Einstellung seiner Mutter zum Fußball und ihre Verbindung zu den Fußballidolen der Mannschaft von Bern. In seiner Reflektion verwebt der Autor viele Mitglieder seiner Familie und Herzstücke deren Lebensgeschichten in den Roman ein.

Hochintelligent, ein wahres Lesevergnügen das unterschiedliche Leseinteressen bedient.
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