Pressestimmen
"Es ist Geschichte aus diesem Land aus ungewohnter Perspektive. Es ist eine Liebeserklärung an eine ganze Generation älterer Schwestern, die ihre eigenen Träume opfern musten. Es ist ein Dankeschön an die Oma Philippines dieses Landes, die vielen Kriegswitwen in Kreuzberger Hinterhäusern, in Stuttgart, im Siegerland, die die kleinen Mehmets und Leylas betreuten, bekochten, beschützten, weil Kinder eben Kinder sind, egal, woher sie kommen, und weil sie ihre ganz eigenen Lehren aus einem verheerenden Krieg gezogen haben. Es ist ein deutsches Leben, spannend wie ein Krimi, berührend wie ein Melodram, aber auch eine universelle Geschichte. Eine Geschichte vom Überleben." (
Der Stern, Frauke Hunfeld )
„Es ist nicht der übliche Klagebericht überforderter Sozialarbeiter oder die Analyse besorgter Soziologen. Hier teilt ein erfolgreicher Zuwanderer gegen Staat und Gesellschaft aus. Denn eine Erfahrung verbindet den Anwalt mit Millionen Migranten, mit Unternehmern, Regisseuren, den Gemüsehändlern in Neukölln. Er fühlt sich in Deutschland als Außenseiter.“ (
Der Spiegel )
"Viele, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, würden nur eine Geschichte über sich erzählen: die des Sohnes türkischer Gastarbeiter, der einen Aufstieg durch Bildung hingelegt hat, wie ihn kaum jemand in Deutschland schafft. Daimagüler berichtet nur zurückhaltend von seinen Erfolgen. Er habe viel Glück gehabt, sagt er – und erzählt noch eine ganz andere Geschichte: wie schwierig es war, in zwei Welten aufzuwachsen, die kaum miteinander zu vereinbaren sind – wie stark er unter Zerrissenheit, Schwermut, Wut und Ängsten gelitten hat.
Über sein Aufwachsen in verschiedenen Welten hat er ein Buch geschrieben. „Ich hatte keine Lust mehr auf das Klischee des Gastarbeiterjungen, der es bis nach Harvard geschafft hat, auf diese Äußerlichkeiten, die eigentlich nichts über ein Leben sagen“, erklärt er. Seit er es geschrieben hat, fühlt er sich besser: „Man wird stärker, wenn man sich mit seinen Schwächen auseinandersetzt.“ " (
FAZ, Beruf & Chance, Lisa Becker )
Kurzbeschreibung
Auf der Suche nach einem Platz zwischen den Kulturen
Er spricht besser Deutsch als viele Deutsche und war der erste Deutsch-Türke im Bundesvorstand einer deutschen Partei. Er hat es als Beinahe-Sonderschüler und als Hauptschüler bis nach Harvard und Yale gebracht, und trotzdem: Als ungebrochene Erfolgsgeschichte sieht Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler sein Leben in Deutschland nicht.
Mit seinem Buch bietet Mehmet Gürcan Daimagüler einen spannenden und durchaus selbstkritischen Blick in das Innenleben eines türkischstämmigen Mannes in Deutschland. In provokativen Schlaglichtern erzählt er aus seinem Leben und schlägt den Bogen von seinen persönlichen Erfahrungen zu gesellschaftspolitischer Relevanz. Bei ihm ist das Persönliche politisch und das Politische persönlich.
Mehmet Gürcan Daimagüler schont niemanden, auch nicht sich selbst. Er erzählt von seinen Depressionen und von Gewalt, die er als Opfer und Täter erlebt hat. Dabei bietet er mehr als die Worthülsen, mit denen gegenwärtig oft in Deutschland über Einwanderung und Integration debattiert wird. Und er ist ein deutsch-türkischer Patriot im besten Sinne, dem eine gute Zukunft seiner Heimat, der alten wie der neuen, am Herzen liegt.
Deutschland schafft sich ab, wenn es sich nicht für Migranten öffnet
Integrationsverweigerer finden sich auf b e i d e n Seiten
Viele sprechen von »Islamkritik«, meinen aber »Ausländer raus«