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Kein Weg Zurück
 
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Kein Weg Zurück

Tempeau Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Oft weiß man erst, dass etwas gefehlt hat, wenn es auf einmal da ist. Das zweite TempEau-Album zum Beispiel. Während Jan Plewka auf dem Debüt Marek Harloff die Worte in den Mund legte und sich aufs Gitarrenspiel beschränkte, steht er jetzt auch wieder selbst am Mikro. Das Texten für den Freund inspirierte den Meister der verhangenen Poesie zum Erzählen von Geschichten. Die sind mal politisch, rockig und tanzbar, mal privat und rührend. Fans der ersten Stunde müssen auf den rotzigen Gesang Harloffs dennoch nicht verzichten: In bester Lennon/Mc Cartney-Manier wechseln sich die beiden ab oder singen im Duett. Das Rezept geht auf: Harloff ist in erster Linie für die Protestsongs zuständig, Jan fürs Private: „In meiner Welt bin ich das, worauf die Welt gewartet hat", singt er. Unsere Welt dagegen hat auf TempEau gewartet. Sie hat es bisher bloß noch nicht gewusst ... (sg)

Biographie der Mitwirkenden

Es gibt wohl keine größere Kraft als unsere Träume. Aber erst wenn wir aufhören sie nur zu träumen, ihnen durch Mut, Kraft und Glauben ‚gestatten’, Realität zu werden, können Träume nicht nur wahr werden, sondern Berge versetzen. TempEau. ist ein solcher wahr gewordener Traum. Seine Erfüllung hat 25 Jahre gedauert. Es ist der Traum von Jan Plewka (Gesang, Gitarre), Marek Harloff (Gesang, Bass, Keyboard) und Stephan „Stoppel“ Eggert (Schlagzeug, Background-Gesang). Sie verkünden ihn mit ‚Kein Weg Zurück’, ihrer fantastischen zweiten Single ‚Vorbei’ und demnächst auch auf deutschen Bühnen. Sie haben 25 Jahre gewartet. TempEau. sind bereit!

Du kennst TempEau. - auch dann, wenn du vielleicht meinst, sie nicht zu kennen. Jan Plewka und Stephan Eggert haben mit Selig und zeitlosen Meilensteinen wie „Ohne Dich“ deutsche Rock-Geschichte geschrieben, ehe die Gruppe 1999 am Erfolg zerbricht. Der aus einer arrivierten Künstlerfamilie stammende Marek Harloff indes, ist einer der talentiertesten Jung-Schauspieler der Republik – für seine Rolle in Dominik Grafs ‚Der Skorpion’ wurde er einst mit dem ‚Goldenen Löwen’ ausgezeichnet. Lange bevor sie auf solch unterschiedlichen Pfaden zu prägenden Gestalten des hiesigen Kulturbetriebs avancierten, hatten Jan und Marek aber bereits ihren Traum.

Für ihr neues Album ‚Kein Weg Zurück’ haben sie sich nun wochenlang in einer Holzhütte von Mareks Eltern einquartiert - und sind mit den bislang besten TempEau.-Songs zurückgekommen. Das Album bedeutet einen Quantensprung; man hat das Gefühl, das sich die Band erst jetzt richtig gefunden hat. Deutlich rockiger sind diese Lieder, für die man sich bei alten Helden wie den Pixies, The Cure und Police Inspiration geholt hat. Aber auch Jans Engagement am Hamburger Schauspielhaus beim Liederabend mit Songs von Rio Reiser hat deutliche Spuren hinterlassen.

So entstanden mit Songs wie ‚Elbtreppe’ einige der bislang politischsten Texte des einstigen Selig-Sängers. Der erklärt: „Dieses Lied zu schreiben war mir ein Herzensanliegen. Es geht um einen alten Kiez in Hamburg direkt an der Elbtreppe. Dort haben wir früher mit einem richtig tollen Ensemble von unterschiedlichsten Leuten in einer völlig einzigartigen Wohngemeinschaft zusammengelebt. Und nachdem rundherum alles Potsdamer Platz mäßig zugepflastert wurde, verkaufte der Eigentümer auch dieses Grundstück und die Alteingesessenen sollen nun einfach umgesiedelt werden, um Platz für so genannte Künstlerlofts zu machen. Das ist jetzt gerade aktuell und da musste ich was machen.“ Um die menschenverachtenden Methoden der Spekulanten zu geißeln, bedient sich Jan eines Albert Schweitzer-Zitats: „Menschen bauen Häuser und Häuser bauen Menschen.“

Jans erklärter Lieblingssong ist ‚Unten Am Hafen’, in dessen wildem Zwischenteil man tatsächlich das Gefühl hat ein Schiff ginge unter.

Mit ‚Kein Weg zurück’, dessen Cover eine Art Hommage an ‚Abbey Road’ von den Beatles und das Bronski Beat-Album ‚The Age Of Consent’ darstellt, werden TempEau. nun ab Mai in den Clubs der Republik zum Tanz aufspielen.

Ob mit oder ohne Hasen - unsere Herzen haben Jan, Marek und ‚Stoppel’ längst erobert - durch ihre Beharrlichkeit. TempEau. schlagen ein ganz neues, aufregendes Kapitel deutschsprachiger Rockmusik auf. Jan Plewka, der nach dem Ende „der Zufallsgemeinschaft Selig“ einige Jahre brauchte, um wieder bei sich selbst anzukommen und Marek, der Schauspieler, der aber eigentlich immer Musiker sein wollte, sind endlich zu Hause angekommen.

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