Ich will mich hier nicht in Diskussionen ergehen, ob man Szymanski nun eine Schriftstellerin nennen kann oder nicht, denn mir ist am wichtigsten, dass ich dieses Buch einfach erfrischend finde, die Stimmung eines Teenie-Dorflebens kommt in vielen Geschichten extrem gut rüber und das Hauptthema, Sex oder Sexualität im weiteren Sinne (es sind manchmal Bananen u.ä. im Spiel) wird mit einer entwaffnenden Ironie angegangen, im Nachhinein bleibt immer eine Ahnung großer Sehnsucht. Es ist doch wohl eher als gelungene Ironie und nicht als Geschmacklosigkeit zu sehen, wenn die Ich-Erzählerin sich beispielsweise sagt "Pimmel braten und Blut aufwischen, oh man, wohl Hausfrauentag heute!". Wer sich über solche Fantasien mockiert, sollte freilich die Hände von diesem Buch lassen.