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Kein Science Fiction
 
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Kein Science Fiction

Jan Henrik Stahlberg , Arved Birnbaum , Franz Müller    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jan Henrik Stahlberg, Arved Birnbaum, Nicole Marischka
  • Regisseur(e): Franz Müller
  • Komponist: Tobias Ellenberg
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 2. März 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00172HYMW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.925 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In einem Motivationsseminar trifft Seminarleiter Marius auf den sich unverständig gebenden Ossi Jörg. Als ihm Marius beibringt, wie man eine Tür mit der richtigen Einstellung öffnet, kann sich plötzlich keiner der Teilnehmer mehr an sie erinnern. Sie sind von der Welt vergessen, aufeinander angewiesen. Marius entdeckt, dass Türenöffnen im Paralleluniversum ihnen unverhoffte Möglichkeiten schafft, nach Belieben Orte zu wechseln, und ungezwungen zu leben. Aber das Leben zu zweit bringt Spannungen mit sich.

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Biographien, Foto-Galerie, Kommentar, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: During a business motivation seminar, the presenter Marius and Jorg, a manager from the former east Germany, find themselves in a parallel universe. In this experimental space, things that matter become much easier to understand than in the seminar room. ...Science Fiction (2003) ( Kein Science Fiction (Germany) )

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Die Sonne
Ich habe 2003 diesen grandiosen Film auf der Berlinale gesehen und war vollkommen begeistert !!! Später erfuhr ich das der Film in 37 Ländern höchst erfolgreich lief - nur in Deutschland nicht. Wie ich gehört habe, gab es keine Verleihförderug und somit auch keine größere Präsenation. Der Regisseur wird in den nächsten Jahren seinen ersten Hollywood-Film aufgrund dieses Filmes machen. Der Film war auch in Amerika ein großer Erfolg. Auf der Internetseite über den Film Kein Science Fiction kann man bei Presse sogar einen Bericht der größten Hollywood-Film-Zeitung (VARIETY) lesen. Ich habe den Film und kann ihn nur empfehlen !!! Ein großartiger Film !!!
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absoluter Schrott 13. Juli 2008
Immer und immer wieder zeigen Independentfilmer auf der ganzen Welt, dass man mit ganz wenig Geld, einer guten Idee, mit Talent und Durchhaltevermögen tolle Filme machen kann. Und dann kommt ein Film wie 'Kein Science Fiction' und zeigt, dass man mit noch weniger Geld, einer netten Idee, ohne Talent aber immerhin mit Durchhaltevermögen auch absoluten Schrott produzieren kann.
Der wahrscheinlich einzige Grund dafür, dass dieser Film einen Verleih gefunden hat, ist der Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg, der vor einigen Jahren mit dem Überraschungserfolg 'Muxmäuschenstill' - einem guten Independentfilm - bekannt wurde. Wahrscheinlich wird er 'Kein Science Fiction' für immer als den Tiefpunkt seiner Karriere betrachten müssen.

Der Film scheitert bereits auf seiner basalsten Ebene, der Technik. Ausschließlich mit einer digitalen Handkamera und ohne jede künstliche Beleuchtung gedreht, liegt die Bildqualität noch unter der jedes Dogma 95-Films. Der Unterschied zur Machart der Filme jenes Manifests liegt jedoch darin, dass die nicht vorhandene Ausleuchtung, die wacklige Kamera und die größtenteils haarsträubend schlecht gewählten Perspektiven eindeutig nicht im Konzept der Produktion begründet sind, sondern im Mangel an Finanzen.
Nun gut, eine grottige Kameraführung wäre noch zu verkraften, wenn der Film denn eine schöne Geschichte zu erzählen hätte. Und tatsächlich klingt die Idee ganz witzig, dass sich beide Hauptdarsteller in einem Paralleluniversum wiederfinden, indem sie andauernd vergessen werden. Doch wie das in deutschen Filmen nun mal so ist, konzentriert man sich weniger auf die moralischen oder hintergründigen Fragen, die diesem Konzept zugrunde liegen, sondern beschäftigt sich lieber mit irgendeinem ollen Beziehungsdreieck, das im Laufe der Geschichte aufgelöst werden will. Wird nun der liebe Jörg mit der netten Anja vereint und wird der ruchlose Marius bis zum Ende doch noch geläutert? Oh, die Spannung!
Ehrlich, wer 'Kein Science Fiction' länger als 20 Minuten schauen kann, ohne dass sich sein Gehirn vor verzweifelter Langeweile selbst abschaltet, der verdient größten Respekt für seine Standfestigkeit. Denn über die quälenden 115 Minuten hinweg strotzt der Film nur so vor redundanten und unnötigen Szenen, idiotischen Dialogen und einem Vakuum an Handlung. Es scheint fast so, als würde 'Kein Science Fiction' selbst aus einem kafkaesken oder Lovecraft'schen Terroruniversum stammen.

Regisseur Franz Müller zeigt im Audiokommentar zum Film, dass er durchaus ein technisches Verständnis für das Medium besitzt - mit Talent hat das freilich nichts zu tun, denn davon spürt man während des Films rein gar nichts. Das Drehbuch ist größtenteils improvisiert, die einzelnen Szenen hektisch und unter Zeitdruck gedreht. Die drei Hauptdarsteller sind zwar Profis, aber ihnen wird keine Chance gegeben, den Bildschirm mit Leben oder Chemie zu füllen.
Es ist zwar - wie bei den meisten Independentproduktionen - beeindruckend, dass so ein Film unter dermaßen schlechten Bedingungen überhaupt zustande gekommen ist. Aber wenn man das Ergebnis betrachtet, muss man sich eingestehen, dass die verantwortungsvollste Handlung nicht gewesen wäre, für dieses Projekt zu kämpfen und es auf Biegen und Brechen durchzubringen, sondern es lieber fallen zu lassen und gar nicht zu realisieren als unter diesen Produktionsbedingungen.
So sehnt man sich als Zuschauer letzten Endes nur danach, irgendwo eine Tür zu schließen und "Kein Science Fiction" in irgendein armes Paralleluniversum zu verbannen, auf dass der Film in dieser Welt seligem Vergessen anheim fallen möge.
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