Nachdem Thilo Sarrazin - oder vielmehr die Presse, die sich auf einige seiner Aussagen gestürzt hat - die Debatte über "notwendige Zuwanderer" erst richtig angeheizt hat, liefert Udo Ulfkotte mit seinem Buch wertvolle Fakten, die zu einem notwendigen führen der Diskussion beitragen können. In sehr provokanter Art und Weise greift er diese Fakten auf, die er mit 951 Quellenangaben (die alle im Internet nachzulesen sind z.B. Welt, Spiegel, Stern, Tagesspiegel, Focus, berlinonline, Handelsblatt, Zeit, Wirtschaftswoche, ... etc.) untermauert hat. Das Buch ließt sich zwar sehr flüssig - allerdings kommt man nicht umhin das Buch öfters mal wegzulegen und den Kopf zu schütteln über die Zustände in unserem Sozialstaat. So erhalten Migranten jährlich mind. 53,52 Mrd.(!!!) Euro Sozialleistungen bei 511,50 Mrd. Euro Steuereinnahmen (2009) in Deutschland. Verkauft werden uns die an unseren Sozialsystemen hängenden Zuwanderer - von den Politikern - als "großes Potential" für unsere Volkswirtschaft und dass diese zur Sicherung unserer Renten notwendig sind.
Die Leistung von Ulfkotte mit diesem Buch ist, dass er aus oben gennanten (zahlreichen) Quellen eine Zusammenstellung zu dem Verhalten der Migranten erstellt hat. Viele Beispiele aus dem täglichen Leben (untermauert mit Quellen) bereichern die Diskussion. Ulfkotte stellt somit sehr unbequeme Fakten zusammen: Er zeigt die Existenz einer Mitgrations-/Integrationsindustrie auf, die keinen volkswirtschaftlichen Mehrwert für unsere Gesellschaft bringt und nur durch Lobbyisten und immer höhere Forderungen auffällt. Er zeigt dass Studien und Wissenschaftler, die nicht von der "Migrationsindustrie" bezahlt werden, zu dem Schluss kommen, dass Einwanderer aus "kultur fernen" Ländern uns extrem viel Geld kosten und wir uns dies nicht mehr länger leisten können. Zitiert werden u.a. Prof. Wilhelm Hankel, Prof. Birg, Prof. Irenäus Eibl-Ebersfeldt, Prof. Hans-Werner Sinn, eine Doktorarbeit des Niederländers Jan van de Beek und das Nyfer-Institut - sicherlich alles keine rechtsradikalen Wissenschaftler oder Institutionen. Z.B. Vietnamesen und Chinesen stellen ziemlich schnell eine Bereicherung für unseren Kulturkreis dar, da Sie sich schneller integrieren. So zeigt er, dass die Orientalen und andere Mitbürger aus islamistischen Kulturkreis statistisch gesehen dauerhaft eher eine schwere finanzielle Bürde für uns sind. Weiter stellt er fest, dass dort wo die größte Ansammlung von "Potentialen" aus anderen Kulturkreisen anzutreffen ist, die Probleme am größten sind. Es findet eine Verschiebung von Geldern, die hier durch Transferleistungen empfangen wurde, ins jeweilige Heimatland statt und diese Gelder kommen unserer Volkswirtschaft in keinster Weise zugute. Er zeigt weiter auf, dass die Kosten für unser Gesundheitssystem weiter aufgebläht werden, durch den Umstand dass Verwandte von bestimmten Zuwanderungsgruppen (auch wenn Sie noch nie in Deutschland waren) automatisch in der Deutschen Krankenversicherung mitversichert sind und dass die Folgekosten durch Inzucht bei den Migranten für uns sehr hoch sind. Nach zitierten Studien zufolge macht die Islamideologie junge Menschen gewalttätig (der Anteil an Moslems in Haftanstalten steigt immer mehr - in Berlin sind es ca. 90%). Die Migrationsindustrie erfindet immer neue Bedürfnisse (z.B. Kurse wie man einen Tampon verwendet oder ein Hemd bügelt), die wir den Migranten bezahlen müssen. Zuletzt stellt er die These auf, dass Zuwanderer aus "bildungsresitenten" und "rückständigen" Schichten unsere Solzialsysteme zum Einsturz bringen werden.
Wer ein rein freundlich und nüchtern argumentierendes Buch erwartet, ist hier falsch. Der Autor provoziert extrem - vielleicht aus der Motivation heraus endlich eine offene Diskussion über die Themen "Zuwander" und "Sozialbetrug" anzustoßen. Es besteht die Gefahr, dass sich der beim lesen dieses Buches aufkommende Ärger auf die eingewanderten Mitbürger projiziert. Man muss sich immer vor Augen führen, dass unter diesen sich auch viele befinden, die sich nicht nur gut integriert haben, sondern auch eine wirklich Bereicherung (sowohl menschlich als auch volkswirtschaftlich) für unser Land darstellen. Vielmehr sollten unsere Politiker Rechenschaft über die hier zusammengestellten Fakten ablegen und dringend Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Trotzdem sollten die Zustände, die in diesem Buch aufgezeigt werden, schnellstmöglich unterbunden werden. Einige mögliche Maßnahmen, um offener mit der Diskussion umzugehen und uns nicht länger von unseren Politikern belügen zu lassen, zeigt Ulfkotte auch im Schlussteil seines Buches auf. Wir müssen nicht jeden einwandern lassen, sondern eben nur wirkliches Potential, keine Schmarotzer. Das Buch sollen aber auch alle Migranten und Vorzeigemuslime wie z.B. Vural Öger, Cem Özdemir, Aygül Özkan, etc. lesen, um mal alle Facetten des Tuns Ihrer Landsleute präsentiert zu bekommen! Dann haben beide Seiten eine gemeinsame Basis für eine fundierte Diskussion! ;o)
Fazit: Ein sinnvolles Buch, um die Diskussion über den Sinn und das Ausmaß der Zuwanderung endlich richtig in Gang zu bringen, dass aber mit zurückgenommenen Emotionen und Bedacht gelesen werden sollte, weil es eben nur die negativen Beispiele der Zuwanderung herausgreift und nicht die gelungenen und positiven. Trotzdem sollte niemand in die Diskussion über "Zuwanderung" einsteigen, der dieses Buch nicht gelesen hat und diese Fakten nicht kennt! 5 Sterne!