Ein Hyper-Ar... wird zu 300 Sozialstunden in einem Kindergarten verdonnert. Dort trifft er eine ehemalige Klassenkameradin wieder, die sich nicht gerade freudig überschlägt, wenn sie an die gemeinsame Vergangenheit zurückdenkt. Doch über alle Abneigung kommt man sich näher und näher und der Macho mutiert zum gefühlvollen Softie mit dauerhaften Erzieherambitionen. Die große, alles überwindende Liebe macht's möglich. Die Kurzversion, aber gleichzeitig ist damit schon alles gesagt.
Ludo, heißt der Hauptakteur. Ludo? Hab nie etwas mit einem Udo, legt ein bekannter Eheberater in seinem Buch ans Herzen. Ob damit auch die Unterkategorie Ludo eingeschlossen ist?
Nach etwa der Hälfte der DVD dachte ich: Okay, da quäle ich mich jetzt durch, damit ich berechtigt eine stichhaltige Rezension über einen miesen Film schreiben kann. Nach zwei Drittel kamen nochmals Zweifel, ob ich wirklich zu Ende schauen möchte. Viele namhafte deutsche Schauspieler haben ihren Gastauftritt. Der Film war ein Mega-Kinoerfolg. Wieso fand ich ihn einfach nur total platt und abgenudelt? Die Handlung war nicht nur völlig vorhersehbar, sondern hat auch noch mannigfaltig Klischees in den Boden eingeeggt. Haben die etwa bei der Telenovela "Verliebt in Berlin" geklaut? Die Hauptakteurin gebärdet sich ähnlich aschenputtelhaft. Ja, und Till Schweiger zeigt einmal mehr, dass er fähig ist, genau eine Art von Rolle (wenig glaubhaft) zu spielen.
Fazit: Pseudohafte, verliebt in meinen alten Klassenkameraden, der mich gequält hat, Geschichte. Nicht glaubhaft und nicht witzig.