Selten hat das Mathelernen so viel Spaß gemacht. Für uns war wichtig die Kombination aus Grundlagen erfassen mit dem Übungsbuch 1 und 2(spannende Geschichte) und zusätzlich ergänzend dem Automatisieren der Grundrechenarten. Wir haben in den Sommerferien zusätzlich zum Wasserschütten zwischen Klasse 1/2 und später 2/3 täglich drei Grundrechenaufgaben ohne Stress und Anstrengung - wichtig !!- mit dem Karteikasten eingeübt und wiederholt(erst das 1+1, später das 1x1), was zu zuverlässiger Rechensicherheit auf dem Boden von richtigem Zahlenverständnis geführt hat. In diesem Zusammenhang möchte ich dringend das Buch: "Kinder mit Rechenschwäche erfolgreich fördern: Ein Praxishandbuch für Eltern, Lehrer und Therapeuten" empfehlen.
Mein Sohn hat inzwischen seine für ihn und uns sehr zermürbende Rechenschwäche (zum Ende der ersten Klasse kein Verständnis für den Zehnerübergang, während der gesamten Grundschulzeit keine Vorstellung von der Uhr,ständiges Zahenverdrehen, um nur die vordergründigsten Probleme zu nennen) überwunden und in seiner ersten Matheschulaufgabe auf dem Gymnasium sogar eine 1 geschafft, was für mich der Beweis ist, dass Rechenschwäche zu überwinden ist, wenn man dem Kind nur die Grundlagen richtig vermitteln kann und es nicht ständig mit immer neuen Rechenansätzen und nutzlosem frustranem Üben verwirrt und entmutigt wird.