Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Klasse für sich, 26. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Kersitn Cameron erzählt iin diesem Buch ihr Schicksal umfassend und spannend. Detailgetreu erzählt sie von der Festnahme und den Intrigen der Familie ihres Mannes. Unschuldig und trotzdem wird nach zwei Jahren, nach dem Tod ihres Mannes, ein neues Verfahren aufgenommen, welches durch die Familie ihres Mannes gesteuert wird. Sie wird festgenommen und ihr einziger Halt sind ihre Freunde und ihre Familie. In dem tansanischen Gefängnis gibt es nur Maisbrei und einmal im Monat Obst. Die Zustände sind grausam und kaum vorstellbar. Es gibt noch nicht einmal eine ärztlicheBetreuung. Informativ und interessant beschreibt sie in diesem Buch, wie sie versucht das Leben in dem Gefängnis erträglicher zu machen und den anderen Insassen mit den Kindern zu helfen. Ihr einziger Halt jedoch sind die Freunde und ihre Familie, die zu ihr halten und ihr mit mitgebrachten Lebensmitteln z. B. das Leben im Gefängnis zu erleichtern versuchen. Nach über 300 Tagen wird sie vom Gericht schließlich freigesprochen, dem Richter sind die Aussagen der Familie ihres Mannes und der Zeugen dieser Familie zu unsicher und nicht glaubwürdig. Eine tragische Geschichte, die sehr interessant und spannend erzählt wird, nimmt ihr glückliches Ende.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fast tödliche Naivität, 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Frau Cameron erzählt in diesem Buch ihr erschütterndes Erlebnis, unschuldig wegen Mordes angeklagt zu werden. Diese Frau muss einem wirklich leid tun, denn selbst hier scheint sie von Vorverurteilungen nicht verschont zu bleiben... Die meisten werden sich wundern, warum es Frau Cameron so weit hat kommen lassen- warum sie mit ihren Kindern so lange in Tansania blieb, obwohl sie wusste, dass "unparteiische" Privatdetektive gegen sie ermitteln, und Verwandte in ihrem Haus ein und aus gehen, die sie des Mordes beschuldigen. Eine schlechte Frau ist Frau Cameron aber desshalb sicherlich nicht. Dass sie Weiße ist, und desshalb in einem tansanischen Gefängnis besser behandelt wurde, als ihre Mitgefangenen kann man nicht Frau Cameron anlasten. Es ist vielmehr das dortige Justizsystem, das hierfür vernatwortlich ist. Dennoch wird sie wesentlich schlechter behandelt, als eine verurteilte Mörderin in Deutschland. Das ist ungerecht. Obwohl Frau Cameron in einer ebensbedrohlichen Lage ist, entwickelt sie Mitleid mit ihren Mitgefangenen und hilft ihnen, wo sie nur kann. Das ist alles andere als selbstverständlich. Alles in allem ist es eine sehr erschütternde Lebensgeschichte von einer Frau, deren Hauptfehler wie so oft war, sich den falschen Mann ausgesucht zu haben, und dies bis heute nicht wahrhaben will.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ende eines Traums, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Kerstin Cameron lebt glücklich in Afrika bis ihr Mann stirbt und sie des Mordes beschuldigt wird. Diese Geschichte fesselt. Die schrechklichen Umstände im Gefängnis, der Verrat der Familie Cameron. Alles das führt dazu, dass der Leser nicht nur list, sondern ein Teil des Buches wird. Er leidet, hofft und träumt mit. Dieses Buch ist die harte Realität in einem fernen Land. Jeder sollte "Kein Himmel über Afrika" lesen. Nicht nur um Mitleid mit Kerstin Cameron zu haben, sondern auch wegen der Menschen in Afrika. Deren Sitten und Gebräuche und auch die verborgene Sehnsucht, Gerechtigkeit zu erfahren.
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