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Kein Himmel über Afrika
 
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Kein Himmel über Afrika [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Kerstin Cameron
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: List (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471772545
  • ISBN-13: 978-3471772546
  • Größe und/oder Gewicht: 23,1 x 14,7 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 822.910 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Vielleicht wird ja ein Buch daraus", sagte die Berufspilotin Kerstin Cameron im Mai 2001 in einem Interview. Hinter ihr lagen über 370 Tage in einem afrikanischen Frauengefängnis -- eine traumatische Erfahrung. Was war passiert? Am 04. Juli 1998 hatte die Deutsche ihren seit kurzem von ihr getrennt lebenden Mann, einen reichen Neuseeländer, in ihrem Haus im tansanischen Arusha erschossen aufgefunden. Selbstmord unter Alkoholeinfluss, glaubten die Behörden damals: Millionenschulden, Fehlspekulationen, Alkoholprobleme und nicht zuletzt die zerrüttete Ehe legten diese Vermutung nahe, alle Beweise sprachen dafür.

Knapp zwei Jahre später, am 04. Mai 2000, wird Cameron aus heiterem Himmel zur Polizei bestellt. Ein Richter verliest eine Anklageschrift, laut der sie schuldig des Mordes an ihrem Mann sei, und ordnet Untersuchungshaft an: "Die Angeklagte ist sofort in Gewahrsam zu nehmen. Zweimal wöchentlich hat sie vor Gericht zu erscheinen, für eine Anhörung. Nächster!" Noch eine Stunde zuvor hatte sie ihren dreijährigen Sohn, das jüngste von vier Kindern, zum Spielen zu einer Freundin gebracht -- nun sitzt sie im Gefängnis und wird ihre Kinder monatelang nicht wiedersehen.

Diese plötzliche Anklageerhebung kommt nicht von ungefähr: Die wohlhabenden neuseeländischen Eltern des Toten glaubten, sich den Imageschaden eines Selbstmords in der Familie nicht leisten zu können -- und sorgten dafür, dass der Fall neu aufgerollt wurde. Über ein Jahr verbringt Kerstin Cameron unter übelsten hygienischen und humanitären Umständen in einer winzigen Zelle in einem tansanischen Gefängnis und wartet auf ihren Prozess. Weit schlimmer als die menschenunwürdigen Haftbedingungen ist ihr die Ungewissheit: Bei einer Verurteilung wegen Mordes droht ihr der Galgen, und obwohl alle Beweise für ihre Unschuld sprechen, kann sie sich nicht sicher sein. Denn die Familie ihres verstorbenen Mannes versucht mit allen Mitteln und aller Macht (und davon hat sie viel), Kerstin Cameron den Mord anzuhängen. Dubiose Detektive beschaffen manipulierte Beweise, Bestechungsgelder wandern über den Tisch, die neuseeländische Regierung übt Druck auf die tansanischen Behörden aus.

Kerstin Cameron wird in einem aufreibenden Prozess schließlich freigesprochen. Wie sie es unmittelbar nach ihrer Rückkehr nach Deutschland angekündigt hatte, hat sie ihre Erlebnisse in einem Buch verarbeitet: Ihre Geschichte -- beziehungsweise, dieser Vorbehalt muss erlaubt sein, ihre Version der Geschichte -- ist ein erschütternder Bericht einer unschuldig angeklagten Frau, die mit aller Kraft um ihre Freiheit kämpft. Vielleicht gibt es ja bald eine Fortsetzung, denn die neuseeländische Familie ihres toten Ehemannes hat angekündigt, in Berufung zu gehen. --Christoph Nettersheim

Kurzbeschreibung

Juli 1998, Mitternacht: Cliff Cameron liegt blutüberströmt im Schlafzimmer seiner von ihm getrennt lebenden Frau Kerstin. Fehlspekulationen, Millionenschulden, Alkohol und die zerrüttete Ehe gipfeln in dieser Nacht in einem tragischen Selbstmord. Seine deutsche Witwe baut sich zusammen mit ihren vier Kindern ein neues Leben auf - bis sie überraschend fast zwei Jahre später unter Mordverdacht verhaftet wird ...

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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine Klasse für sich, 26. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Kersitn Cameron erzählt iin diesem Buch ihr Schicksal umfassend und spannend.
Detailgetreu erzählt sie von der Festnahme und den Intrigen der Familie ihres Mannes. Unschuldig und trotzdem wird nach zwei Jahren, nach dem Tod ihres Mannes, ein neues Verfahren aufgenommen, welches durch die Familie ihres Mannes gesteuert wird. Sie wird festgenommen und ihr einziger Halt sind ihre Freunde und ihre Familie.
In dem tansanischen Gefängnis gibt es nur Maisbrei und einmal im Monat Obst. Die Zustände sind grausam und kaum vorstellbar. Es gibt noch nicht einmal eine ärztlicheBetreuung.
Informativ und interessant beschreibt sie in diesem Buch, wie sie versucht das Leben in dem Gefängnis erträglicher zu machen und den anderen Insassen mit den Kindern zu helfen.
Ihr einziger Halt jedoch sind die Freunde und ihre Familie, die zu ihr halten und ihr mit mitgebrachten Lebensmitteln z. B. das Leben im Gefängnis zu erleichtern versuchen.
Nach über 300 Tagen wird sie vom Gericht schließlich freigesprochen, dem Richter sind die Aussagen der Familie ihres Mannes und der Zeugen dieser Familie zu unsicher und nicht glaubwürdig.
Eine tragische Geschichte, die sehr interessant und spannend erzählt wird, nimmt ihr glückliches Ende.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fast tödliche Naivität, 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Frau Cameron erzählt in diesem Buch ihr erschütterndes Erlebnis, unschuldig wegen Mordes angeklagt zu werden. Diese Frau muss einem wirklich leid tun, denn selbst hier scheint sie von Vorverurteilungen nicht verschont zu bleiben...

Die meisten werden sich wundern, warum es Frau Cameron so weit hat kommen lassen- warum sie mit ihren Kindern so lange in Tansania blieb, obwohl sie wusste, dass "unparteiische" Privatdetektive gegen sie ermitteln, und Verwandte in ihrem Haus ein und aus gehen, die sie des Mordes beschuldigen.

Eine schlechte Frau ist Frau Cameron aber desshalb sicherlich nicht. Dass sie Weiße ist, und desshalb in einem tansanischen Gefängnis besser behandelt wurde, als ihre Mitgefangenen kann man nicht Frau Cameron anlasten. Es ist vielmehr das dortige Justizsystem, das hierfür vernatwortlich ist. Dennoch wird sie wesentlich schlechter behandelt, als eine verurteilte Mörderin in Deutschland. Das ist ungerecht.

Obwohl Frau Cameron in einer ebensbedrohlichen Lage ist, entwickelt sie Mitleid mit ihren Mitgefangenen und hilft ihnen, wo sie nur kann. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Alles in allem ist es eine sehr erschütternde Lebensgeschichte von einer Frau, deren Hauptfehler wie so oft war, sich den falschen Mann ausgesucht zu haben, und dies bis heute nicht wahrhaben will.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ende eines Traums, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Kein Himmel über Afrika (Gebundene Ausgabe)
Kerstin Cameron lebt glücklich in Afrika bis ihr Mann stirbt und sie des Mordes beschuldigt wird.
Diese Geschichte fesselt. Die schrechklichen Umstände im Gefängnis, der Verrat der Familie Cameron.
Alles das führt dazu, dass der Leser nicht nur list, sondern ein Teil des Buches wird.
Er leidet, hofft und träumt mit.
Dieses Buch ist die harte Realität in einem fernen Land.
Jeder sollte "Kein Himmel über Afrika" lesen. Nicht nur um Mitleid mit Kerstin Cameron zu haben, sondern auch wegen der Menschen in Afrika. Deren Sitten und Gebräuche und auch die verborgene Sehnsucht, Gerechtigkeit zu erfahren.
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