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Kein Frieden für Somalia?
 
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Kein Frieden für Somalia? [Broschiert]

Abdirizak Sheikh , Mathias Weber


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1991 brachen alle staatlichen Strukturen in Somalia zusammen. Seitdem versinkt das Land im Bürgerkrieg. Die Lage ist so dramatisch, dass sich nicht einmal die neu gewählte Regierung in die Hauptstadt Mogadischu wagt und stattdessen im Nachbarland Kenia residiert.

Wie kam es zu diesem Bürgerkrieg? Warum gelang es der internationalen Staatengemeinschaft nicht, das Land im Rahmen des UNO-Einsatzes zu befrieden? Gibt es Hoffnungen auf Frieden in Somalia? In dieser spannenden Untersuchung versuchen die Autoren Antworten auf diese Frage zu geben.

Das Clansystem in Somalia beherrscht das ganze gesellschaftliche Leben. Um einen Einblick in die somalische Gesellschaft zu geben, wird im 1. Kapitel die Clanstruktur erklärt und im 2. Kapitel die Problematik des Clansystems mit der Parlamentarischen Demokratie erläutert. Diese Kenntnisse bilden die Grundlage, um den Ausbruch des Bürgerkrieges verstehen zu können, der im 3. und 4. Kapitel beschrieben wird.

Die Staatengemeinschaft reagierte auf das Desaster in Somalia mit einer humanitären Intervention und ermächtigte sogar die entsendeten Blauhelme sogar, zur Durchsetzung ihres Mandats, Waffengewalt einzusetzen. Der Verlauf des UNO-Einsatzes, die Zuspitzung des Konflikts und der Abzug der internationalen Streitmacht behandelt das 5. Kapitel.

Nach dem gescheiterten UNO-Einsatz gab es Abspaltungsbestrebungen von Somaliland und Puntland. Die Entwicklungen in diesen Provinzen und die unzähligen Friedenskonferenzen beschreibt das 6. Kapitel.

Nach den Anschlägen der Al Qaida vom 11.9.2001 in den USA gerät auch Somalia wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit, da man befürchtet, dass sich auch hier Strukturen des internationalen Terrorismus bilden könnten. In den Medien gibt es nur sehr wenige Informationen darüber, was wirklich in Somalia vor sich geht. Das 7. Kapitel klärt über die Entwicklungen des radikalen Islamismus in Somalia auf und beschreibt einige Reaktionen der westlichen Verbündeten am Horn von Afrika.

Im 8. Kapitel wird schließlich ein Resumee gezogen und auf die Frage eingegangen, warum es bisher keinen Frieden für Somalia gab. Liest man die vorangegangen Kapitel, so wird deutlich, dass es für Somalia sehr schwer sein wird, wieder einen funktionierenden Staat aufzubauen, in dem alle gesellschaftlichen Gruppierungen friedlich miteinander Leben.

Klappentext

1991 brachen alle staatlichen Strukturen in Somalia zusammen. Seitdem versinkt das Land im Bürgerkrieg. Die Lage ist so dramatisch, dass sich nicht einmal die neu gewählte Regierung in die Hauptstadt Mogadischu wagt und stattdessen im Nachbarland Kenia residiert.

Wie kam es zu diesem Bürgerkrieg? Warum gelang es der internationalen Staatengemeinschaft nicht, das Land im Rahmen des UNO-Einsatzes zu befrieden? Gibt es Hoffnungen auf Frieden in Somalia? In dieser spannenden Untersuchung versuchen die Autoren Antworten auf diese Frage zu geben.

Über den Autor

Abdirizak Sheikh, Diplom-Politologe, wuchs in Somalia auf, lebte in Italien, den USA und studierte in Frankfurt/Main Politologie, Soziologie und Jura. Er arbeitete einige Jahre in einer großen Investment-Bank und ist heute als freier Autor und Journalist in Frankfurt am Main tätig.

Mathias Weber, geb. 1969, Diplom-Politologe, ehemaliger Rundfunk-Redaktuer und Geschäftsführer eines Presseverbandes, war über zehn Jahre Herausgeber des Kulturmagazins IMPULS. Seit 1998 veröffentlicht er jährlich das inzwischen zum Standardwerk für das Internet avancierte "Web-Adressbuch für Detuschland".

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