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Kein Blick zurück. [Taschenbuch]

Anna Quindlen , Elke Hosfeld
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001
Der Nummer-1-Bestseller aus den USA! Zwanzig Jahre lang erträgt Frances Benedetto den Schmerz und die Verzweiflung, von dem Mann, den sie einst geliebt und geheiratet hat, geschlagen zu werden. Sie lebt mit der ständigen Angst vor seinen Wutausbrüchen, richtet sich ein im Wechselbad der Gefühle. Doch eines Tages läuft das Fass über, hält Francesdie Atmosphäre der Gewalt nicht mehr aus. Aber einen Mann wie Bobby, der auch noch Polizist ist, verlässt man nicht einfach so. Sein Arm reicht weit; er wird sie nicht ziehen lassen. So bleibt ihr nur ein Ausweg: die Flucht. Sie muss alle Brücken radikal hinter sich abbrechen und gemeinsam mit ihrem zehnjährigen Sohn ein neues Leben wagen... Anna Quindlen, eine der bekanntesten Journalistinnen der USA, Kolumnistin der New York Times, Pulitzerpreisträgerin, erzählt in ihrem neuen Roman ein Frauenschicksal, das unter die Haut geht und spannend ist bis zum überraschenden Schluss.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 286 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442727162
  • ISBN-13: 978-3442727162
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 11,9 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.050.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Nach Lektüre des neuen Buches von Anna Quindlen fehlten mir Momente lang die Worte. Das, was ich da gelesen hatte, glich einem Tatsachenbericht, stellenweise den Auszügen aus Polizeiberichten, und nur allmählich kommt Ordnung in verwirrte Gedanken, formiert sich so etwas wie eine Stellungnahme zum Gelesenen, einem absolut unter die Haut gehenden Roman, immer wieder begleitet von der Frage: Ist so etwas tatsächlich möglich? Die Antwort wiederum gibt jede Statistik für jede Stunde, jeden Tag, weltweit.

Frances Benedetto scheint alles zu haben, wovon man mit 19 Jahren träumen kann: Einen gutaussehenden Mann, behaftet mit all dem, was ins amerikanische Klischee paßt, muskulös, stattlich, ein Cop mit samtener Honigstimme, auf den eben -- klar -- jede Frau fliegen würde. Zehn Jahre später kommt Robert zur Welt, ein Wunschkind in einem perfekt scheinenden Zuhause. Und wiederum zehn Jahre später platzt die Tragödie aus der angeblichen Familienidylle heraus, wird das, was sich da hinter den ehrenwerten Ehekulissen abspielte mehr als offenkundig: Mit neuem Namen, neuer Identität verläßt Francis, jetzt Beth, gemeinsam mit Robert den Mann und Vater ihres Kindes. Die Tortur hat ein Ende, seine Schläge, Mißhandlungen, seine unkontrollierte und rohe Gewalt haben die junge Frau zu dem Schritt getrieben. Blaue Flecke, gebrochene Knochen, Ausreden bei Freunden, am Arbeitsplatz, ein ständiges Versteckspiel, ein ständiges Verdrängen, es muß ein Ende haben.

Aber der Roman ist nicht ausschließlich die Geschichte der Ehe, diese wird in Rückblenden, in zufällig an die Oberfläche kommenden Gedanken, in Assoziationen zum Alltagsgeschehen beleuchtet. Wie Gasblasen, die an der Wasseroberfläche sichtbar sind und auf einen Gärungsprozeß tief unter der Oberfläche schließen lassen. Der Roman schildert den unendlich mühevollen, mit Angst gepflasterten Weg einer Frau und Mutter, die dem Martyrium ihrer Ehe entflohen ist. Über eine Journalistin, die sich für Frauen einsetzt und ein Netzwerk an Hilfestellungen aufgebaut hat, erhält Frances ihre neue Identität, ein neues Zuhause, einen neuen Job. Frauensolidarität. Neuer Anfang, Ende gut, alles gut? Mitnichten. Wohnungen, Gardinen, Jobs, ja selbst noch Mitschüler, Freunde und Bekannte kann man wechseln, aber Wunden in der Seele, Erinnerungen an schwärzeste Momente, diese unglaubliche Angst vor Gewalt und Schlägen, all das hinterläßt Narben und das nicht enden wollende Gefühl von Unruhe und Unsicherheit. Und dann ist da noch Beths permanente Angst, ihr Mann könnte sie finden -- was dann auch -- ab hier wird's eindeutig Roman -- geschieht, und das gerade zu dem Zeitpunkt, als sie und Robert mit einer neuen Liebe und neuen Freunden glücklich zu werden scheinen.

Da ist nichts übertrieben, da sind keine Schnörkel, da sind einfach in Worte gefaßte Situationen, einfühlsam, zart und doch so gewaltig, daß Gänsehaut und Wut beim Leser nicht ausbleiben. Da ist ein Ende, das sprachlos und leer zurückläßt und da sind knapp 300 Seiten, die klarmachen, das gibt's ja nicht nur als Roman, vielleicht auch bei den Nachbarn, und keiner merkt's, vielleicht im Bekanntenkreis und es fiel noch nie auf, vielleicht im Elternhaus von Mitschülern und niemand hat bisher darüber geredet. Ein Roman, der relativ unspektakulär beginnt, um sich dann einfühlsam und bewegend Kapitel für Kapitel tiefer in die Schichten zweier verletzter Seelen vorzuarbeiten. Ein Roman aber auch, der nicht in Verletztheit, Ausweglosigkeit steckenbleibt, sondern realistisch, mit wie aus Tagebüchern entnommenen Worten schildert, wie viele Kräfte in uns stecken. Nicht nur, aber auch für betroffene Frauen ein bemerkenswertes Buch. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Frannie, Frannie, Fran. Ich höre seine Stimme, meinen Namen, wie damals das Klingen in meinen Ohren, als er mir in einer dunklen Ecke im Foyer des Klubs mit der flachen Hand hart gegen die Seite meines Kopfes schlug, weil ich mit ihm vor seinen Freunden rumgestritten hatte, ob wir auf einer Abschiedsfeier für einen Kollegen noch eine weitere Runde Bier bestellen sollten. Fran. Ich kann seine Stimme durch das Geräusch des Zuges hören, der nach Süden rollt. Ich komme, Frannie. Du kannst mir nicht entkommen. Du gehörst mir, Fran. Beide gehört ihr mir.« Der Nummer-eins-Bestseller aus den USA: das neue, große Buch der Pulitzerpreisträgerin Anna Quindlen - die atemberaubende Geschichte einer Ehe, die voll Leidenschaft begann und in einem Alptraum endete, aus dem kein Entkommen möglich schien. Der packende Bericht einer Mutter, die mit ihrem kleinen Sohn den Sprung in ein neues Leben wagt. Ein Buch, das unter die Haut geht. Von unerträglicher Spannung. Unendlich ergreifend. »Es gibt kein einziges falsches Wort in diesem Roman. « Susan Isaacs »Herzzerreißend!« Time »Atemberaubend spannend bis zum Schluß!« The New York Times -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite 19. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade habe ich den Roman von Anna Quindlen zu Ende gelesen und ich bin absolut gefangen in dieser Geschichte. Man kann nicht mehr tun, als ihn weiter zu empfehlen, denn Anna Quindlen hat einen Schreibstil, der jeden in den Bann zieht
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Weicheier - geht unter die Haut! 6. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Klar, das liest sich nicht so leicht wie ein seichter "Lore-Roman"! Es ist teilweise schon anstrengend, mitzuerleben, was Fran/Beth alles zu ertragen hat. Aber das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, überhaupt denkt man, man liest eine Dokomentation - oder man sei mittendrin. Man kann kaum glauben, dass es ein Roman, also Fiktion ist! Das mag für manche Leser anstrengend sein, ich fand es bewegend, mitreißend, spannend und absolut glaubhaft!!! Man denkt, es ist wirklich erlebt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine starke Frau.... 24. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was macht eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann brutal geschlagen wird? Sie sieht nur einen Ausweg - die Flucht ergreifen, und ein neues Leben beginnen.... Frances Benedetto ist neunzehn, als sie das erste Mal von ihrem Mann Bobby geschlagen wird. Jahrelang muss sie seine Wutausbrüche bei jeder Kleinigkeit ertragen. „Das war vielleicht vier, fünf Jahre nach unserer Hochzeit, bevor Robert geboren wurde, bevor mein Schlüsselbein gebrochen war und meine Nase, die im übrigen nicht richtig verheilte, weil ich sie mitten in der Nacht vor dem Badezimmerspiegel selbst wieder einrichtete."( Textauszug, S. 7)

Sie ist 38,als sie sich endlich dazu entschließt mit ihrem Sohn Robert zu fliehen. Sie beginnt ein neues Leben unter anderem Namen und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch Bobby gibt nicht auf, er will Frances und Robert auf keinen Fall kampflos aufgeben....

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch das unter die Haut geht 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Mit 19 wird Francis Benedetto zum ersten Mal von ihrem Ehemann Bobby geschlagen. Wie kann das nur sein? Er liebt sie doch. Es muß sich um ein einmaliges Mißgeschick handeln. Er wird das nicht so gemeint haben.

Sie ist 38, wird immer noch geschlagen und hat den Entschluß gefaßt mit ihrem 10 Jahre alten Sohn Robert dieser Horrorehe zu entfliehen. Doch Bobby ist Polizist, und einem Mann wie Bobby entkommt man nicht so ohne weiteres. Sein Machteinfluß ist groß, sehr groß und wer hilft schon einer ausgerissenen Frau mit ihrem Kind.

Es ist eine fesselnde Geschichte voller Liebe, Haß, Aggression und Gewalt. Eine Ehe, die in einem Alptraum endet. Voller Spannung und unendlich ergreifend geschrieben. Ein tolles Buch!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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5.0 von 5 Sternen Eindringliche Erlebnisse 22. Dezember 2007
Format:Taschenbuch
Die Lebensgeschichte der Frances Bernadotte, in Rückblicken nach der Flucht aus dem ehelichen "Gefängnis" erzählt, hat mich sehr beeindruckt. Vor allem die Angst, trotz bester Tarnung doch noch von ihrem verlassenen Ehemann gefunden zu werden, ist nachvollziehbar, genauso wie die Einsamkeit ihrer Gefühle, weil sie niemandem vertrauen darf. Am Ende steht der Ausbruch aus dieser Einsamkeit, ein neuer Partner, der für ihre verworrenen Gefühle Verständnis hat.

Alles in allem ist die Story ein Querschnitt durch die amerikanische Society, in der die Probleme immer wieder "unter den Teppich gekehrt" werden, damit alle nach außen hin gut dastehen.
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4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch! 14. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Kein Blick zurück" ist ein sehr gutes Buch.
Absolut keine "leichte Lektüre" und nichts zur Aufmunterung.
Es macht Angst aber es ist dabei immer ein gutes Buch und niemals geschmacklos.
Am besten liest man es in einem Rutsch durch und gibt es dann weiter.Zweites Lesen erübrigt sich nämlich denn so ein Buch vergißt man nicht.
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3.0 von 5 Sternen Enttäuschend 12. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich war das Buch eher eine Enttäuschung. Immer stehen irgendwelche Leute bereit, die ihr helfen, ganz allein ist sie nie. Der Schluß ist eher sehr schnell herbeigeführt und immer ist die Vergangenheit ein häufiger Grund für die Misere in der Gegenwart. Sie ist immer die Gute und alle anderen sind die Bösen. Für mich unbegreiflich und deshalb ist das Buch für mich nicht wirklich ergreifend und ich würde es auch keinem als "Das Buch, das du lesen mußt" empfehlen. Positiv anzumerken ist, daß der Erzählstil der Autorin nicht reißerisch und beifallheischend ist, sondern ruhig und sachlich. Fazit: Nett zum Lesen, aber ein Mitgefühl erweckt das Buch in mir nicht und ergreifend wirkt das Leid der Frau ebenfalls nicht auf mich.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr langatmig geschrieben 18. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch aufgrund der guten Leserbewertung gekauft und bin sehr enttäuscht. Man wartet immer darauf, daß etwas passiert, aber die Handlung schleppt sich dahin. Ich habe etwas mehr als die Hälfte des Buches gelesen, dann war meine Geduld zu Ende ... Statt dessen habe ich zu einem anderen Buch gegriffen und freue mich wieder jede freie Minute aufs Lesen: Das Lächeln der Fortuna - nach jeder Seite ist man schon gespannt was auf der nächsten wohl passiert - das ist ein Schreibstil, der mir gefällt!
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