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2.0 von 5 Sternen
Ist ok, aber zuviel Humor an Bord, 13. Januar 2010
Ein Dorf irgendwo in Südkorea. Die Ernte der guten alten Bio-Produkte ist in vollem Gange, als ein Mensch von einem Wildschwein verschleppt wird. Außerdem finden sich offene Gräber, aus denen Teile der Leichen verschwunden sind. Polizist Kim wird aufs Land versetzt und soll sich der Sache mit seinen Kollegen annehmen. Fluchs macht man sich auf und erlegt die potientielle Killersau. Leider war dies nur das Mutterschweinchen, und der Papa ist darüber nicht so wirklich froh.
So stürmt der Keiler in seiner vollen Pracht (welche die Größe einer Dampfwalze ausmacht) ein Dorffest und zerlegt dabei so einiges und einige. Als dann bläst man zum fröhlichen Halali und zieht in den Wald, um den Satansbraten zu erlegen.
Wenn dieser koreanische Beitrag zum Sub-Genre des Tierhorrors auch so kurz und knapp ausgefallen wäre, hätte er sicher eine höhere Wertung abgestaubt. Aber hier krankt es für mich an zwei Dingen: Erstens ist die Laufzeit für solche einen Film mit knapp 2 Stunden wirklich einiges zu lang, und Zweitens sind sämtliche Rollen von Anfang bis Ende eher klamaukig und dusselig angelegt. Was "Pig Hunt" und "Razorback" bisher nicht so richtig gepackt haben, macht also auch der Dritte Versuch ein Wildschwein auf die Menschheit loszulassen nicht viel besser. Harte Szenen gibt es eigentlich keine, und die Darsteller sind allesamt ebenso nur Durchschnitt. Auf der Haben-Seite gibt es aber dann nach einer Stunde Laufzeit aber wenigstens ein recht gut animiertes Wildschwein zu sehen, welches auch ein bisserl rumwüten darf. Das reißt das Ruder zur Belanglosigkeit aber dann doch auch nicht mehr rum. Für Tierhorror-Fans also auch nur insofern zu empfehlen, wenn man über die eher komödienhafte Richtung des Films hinwegsehen kann.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nur bedingter Tier-Horror, 21. Dezember 2009
Nach dem vor kurzem erschienenen Film "Pig Hunt" ist dies nun der zweite Film innerhalb kürzester Zeit, in dem ein besonders gewaltiges Wildschwein die Hauptrolle spielt. Diese südkoreanische Produktion stellt durchaus unter Beweis, das auch die Asiaten in der Lage sind, recht interessante Tierhorrorfilme zu kreieren. Allerdings sollte man auch gleichzeitig bemerken, das es sich auch hier wie bei so vielen Filmen dieser Art verhält, denn den eigentlichen Hauptdarsteller bekommt der Zuschauer doch eher recht selten zu sehen. Das ist sehr schade, denn so baut sich nur phasenweise ein wirkliches Tierhorror-Feeling auf, zu viele Passagen des Films sind etwas langatmig gestaltet, da hätte man an der Laufzeit von knapp 2 Stunden doch etwas mehr Action einbauen können, um die Konzentration des Zuschauers konstant aufrechtzuerhalten.
Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, ist die humorige Seite dieses Films, da es sich um die Art von asiatischem Humor handelt, die doch ziemlich oft etwas albern wirkt, so fällt es dann auch teilweise äusserst schwer, das Geschehen mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu sehen, die es eigentlich verdient hätte. An einigen Stellen wirkt das Ganze schon etwas zu überzogen, was insbesondere bei den einzelnen Charakteren der Geschichte besonders hervorsticht. Denn die für die Story wichtigen Personen versprühen fast durch die Bank diese alberne Note, die meiner Meinung nach gar nicht in den Film hineinpasst, ich hätte mir viel lieber einen gänzlich ernsten Vertreter des Tierhorrors gewünscht, in dem auch die Darsteller das dazu passende Schauspiel beigetragen hätten. So aber ist es nicht weiter verwunderlich, das sich kein wirklich konstanter Spannungsaufbau entwickeln kann, die ganze Szenerie animiert vielmehr zum Schmunzeln, als das sie so etwas wie eine bedrohliche Atmosphäre hervorrufen würde.
Das soll jetzt aber keineswegs bedeuten, das es sich hier um einen schlechten oder uninteressanten Film handelt, denn "Keiler" bietet bis auf wenige etwas zu langatmig geratene Passagen gute und kurzweilige Unterhaltung und wenn man eine Vorliebe für den hier vorhandenen Humor hat, ist der Film eine echte Granate, nur hätte ich es besser gefunden, wenn es sich um einen ernsteren Vertreter des Sub-Genres gehandelt hätte. Und so hat auch der gewaltige Keiler selbst eine eher belustigende Wirkung auf mich gehabt, denn trotz-oder gerade wegen seiner gewaltigen Erscheinung konnte ich mir bei seinem Anblick ein Schmunzeln kaum verkneifen. Nun mag das auch darin begründet sein, das ich nicht unbedingt der große Fan des Tierhorrors bin, aber das echte Horror-Feeling wollte einfach nicht aufkommen.
Was man dem Film aber auf jeden Fall zugestehen muss, ist die hervorragende Optik, denn dem Zuschauer werden erstklassige Bilder und Kameraeinstellungen geboten, die man gerade bei Filmen dieser Art nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Rein optisch wird man also richtiggehend verwöhnt und findet keinerlei Grund zur Beanstandung. Insgesamt gesehen ist also ein recht gutes Gesamtpaket entstanden, an das man lediglich mit den richtigen Erwartungen herangehen sollte. Alle, die einen eher ernsten Vertreter des Tierhorrors erwarten, könnten im Endeffekt etwas enttäuscht sein, wer aber auf einen humorigen Vertreter dieser Art hofft, der dürfte schlichtweg begeistert sein.
Fazit:
"Keiler" bietet gute und größtenteils kurzweilige Unterhaltung, lediglich einige Passagen des Films hätte man etwas straffen können, denn die Laufzeit von knapp 2 Stunden ist im Endeffekt etwas zu lang geraten. Ansonsten sollte man sich darauf einstellen, das man mit dem teils etwas überzogen wirkendem asiatischen Humor konfrontiert wird, der phasenweise wie ein kleiner Fremdkörper wirkt und dem Film etwas von seiner Ernsthaftigkeit nimmt. Aber wie schon erwähnt, das ist lediglich meine persönliche Meinung und viele werden das sicher ganz anders sehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Alberner Amateurfilm würde ich sagen, 15. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Keiler - Der Menschenfresser (Blu-ray) (Blu-ray)
Der Film ist so schlecht, dass ich ihn mit meinem Freund nicht zu Ende sehen konnte.
Hatten wir einen schönen Horrorfilm erwartet und wurden arg enttäuscht.
Mal wieder ein Koreanischer Film, der wohl darauf gepolt ist auf Krampft lustige Unterhaltung zu bieten. Sowas hat in einem Tier-Horror-Streifen nichts zu suchen.
Die Akteure sind albern, unlustig, die Gags grottenschlecht ... Muss sowas sein? Ob die Koreaner darüber lachen können? Ich nicht!
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