- Hörkassette (6. Dezember 1999)
- Anzahl Disks/Tonträger: 1
- Label: Chlodwig H (Sony Music)
- ASIN: B00004ZSXF
- Weitere Ausgaben: Audio CD
- Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Produktinformation
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Obwohl Gerhard Polt scheinbar nicht bis 3 zählen kann bei seinen Manövern ist der Film (mit Polt als Drehbuchautor) sehr gut aufgebaut, von gelungenen Sketchen gespickt. Bei mehrmaligen Sehen entdeckt man immer mehr Lustiges im Detail. Gut ist z.B.
- Gerhard Polt versucht einem Japaner auf Englisch zu erklären, was ein Witz (der Büttenredner) ist. Als er mit einem anderen Ausländer zusammenstößt und die Getränke verschüttet, versucht er ihm auf Englisch zu erklären, daß sich beide soeben versehentlich angerempelt haben. "You and I just crashed ..."
is you? Do you dance?"
- Die Band und der Sänger spielen ohne große Lust langweilig ihr Reportoire runter, das Publikum scheint aber darauf abzufahren und singt jede Zeile enthusiastisch mit.
- Die 3 Witzerzähler haben sich nicht aufeinander abgestimmt und treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf. Jeder von ihnen erzählt zum wiederholten Mal dem Publikum den pointenlosen Witz von der "Schubkarre", den niemand komisch findet. Außer den Witze-Erzählern selbst, die dabei in Gelächter ausbrechen.
Der Film kritisiert auch, z.B. die hohen Eintrittspreise, die Entlassungen "mit unseren Kündigungen schaffen wir eigentlich indirekt Arbeitsplätze" der Direktoren, die am Faschingsball ausgesprochen werden. Die familiären Verhältnisse der einzelnen werden kurz geschildert, oder etwa ein völlig harmloser Gast wird von den Ordnern rausgeworfen ("der Typ war kurz vor dem Randalieren, glaube ich" erklärt der Ordnungsdienst seinem Vorgesetzten) - ein ähnlicher Sketch, den Polt schon mal auf seinen CD-s gebracht hat. Oder die Schein-Erotik der jungen Damen beim Ball, die den Gästen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und dann Spielverderberinnen sind. Der Film hat aber ein Happy-End.
Der Film ist so lustig, er hätte ein ähnliches Eigenleben wie "der Firmling" von Karl Valentin verdient, den manche Fans schon dutzendemale gesehen haben und jeden Sketch auswendig kennen. Und das nicht nur in Bayern.
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