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Was zunächst wie ein großer Witz (schließlich ist der Priester an sein Zölibat gebunden und für einen Rabbi gibt es nicht viele Möglichkeiten, sich mit einer Nichtjüdin zu verheiraten) beginnt, wird schnell zu einer sentimentalen Romanze über die Kraft des Glaubens und die Macht der Liebe. Der Handlung beginnt sich zu entwirren, als Anna und Jake eine heimliche Affäre anfangen und sich natürlich ineinander verlieben. Anna ist sich über die Zwickmühle bewusst, in der Jake sich befindet, wenn er zwischen seinem Glauben und seiner Liebe wählen soll. Dann verwandelt sich Jake in einen richtigen Blödmann, Brian in einen trinkenden Idioten und jede Nebenfigur -- bis hin zu den Yentas in der Synagoge und Brians Mentor (Regisseur Milos Forman) -- verkommt zu einer klischeehaften Stereotype. Dennoch: Norton ist überraschend verständnisvoll und Elfman ist eine anbetungswürdige Heldin, die für einige strahlende, witzige Momente in einem durchschnittlichen Film sorgt. --Jenny Brown
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Edward Norton's Regiedebüt dürfte so ziemlich die einzige Komödie sein, in der er mitgespielt hat (jedenfalls wäre mir im Augenblick keine andere bekannt), und ich kann nur sagen: schade !!! Natürlich brilliert er in Filmen wie „Fight Club", „American History X" oder „Roter Drache" auch absolut (seien wir doch ehrlich - Edward Norton ist einer der BESTEN Charakterdarsteller aller Zeiten), aber sein kleiner Ausflug in das Genre Komödie hat ihm auch mal ganz gut getan, denn endlich bekommen wir auch mal sein komödiantisches Talent zu sehen.
Die Witze an sich reißen einen nicht unbedingt vom Hocker, aber man kann doch gut lachen, und die Hauptdarsteller spielen dermaßen charmant, dass man den Film einfach nur gut finden kann. Langeweile entsteht keine einzige Minute, da man durch die absolut lockere und spritzige Darstellung einfach in gute Laune versetzt wird.
Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!!
Die Liebesgeschichte war zwar nicht neu, die Umstände, unter welchen sie zustande kam, aber durchaus.
Da ich selbst der Kirche eher kritisch gegenüber stehe, fand ich es einfach großartig, wie an das Thema Glauben und Kirche (noch dazu in einem Hollywoodfilm *g*) herangegangen wurde. Sehr kritisch, aber nicht verachtend, sehr ehrlich, und doch wurden auch die schönen Seiten vom Leben als Geistlicher gezeigt.
Einige haben sich beschwert, dass sie nicht oft genug lachen konnten, aber mir hat gerade gefallen, dass der Film nicht nur eine reine Komödie war, sondern dass zeitweise auch sehr ernste Szenen und Gedanken bzgl. Kirche und Freundschaften vorkamen.
Nun noch zu den Schauspielern: Ben Stiller ist perfekt für seine Rolle als Jake und wie immer lustig zum Zusehen.
Ed Norton ist meiner Meinung nach einer der begabtesten Schauspieler überhaupt. Ich mochte ihn schon seit American History X, aber seit ich ihn in dieser Komödie gesehen habe, bewundere ich ihn wirklich. Er kann jede Rolle spielen - und anscheinend auch Regie führen!
Jenna Elfman mag ich eigentlich nicht, allerdings hat auch sie ihre Sache sehr gut gemacht. Im Laufe des Films wurde mir zumindest ihr Charakter Anna sehr sympathisch.
Natürlich weiß man schon vorher, wie der Film ausgehen wird, doch für mich steht nach wie vor im Vordergrund, wie gut Ed Norton (und natürlich auch alle anderen Darsteller) die Thematik "Kirchengesetze und Beziehungen" rübergebracht haben.
Man kann nach dem Film aufstehen und schmunzelnd schlafen gehen, anders als bei Tragödien, und doch wird man noch lange über die teilweise offen gebliebenen Fragen nachdenken!
Und dafür haben sie letztendlich fünf Sterne verdient.
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