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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ICH BIN BEGEISTERT!!!, 30. Oktober 2005
Ich war einmal von 1985-1989 (also von "Helloween" bis "Live in the U.K.") ein sehr großer Fan von HELLOWEEN. Ab "Pink bubbles go ape" interessierten sie mich nicht mehr. Sicherlich habe ich immer wieder mal in deren neuesten Werke reingehört, aber richtig begeistert war ich nie. So war das auch als ich erfuhr, daß die Kürbisköpfe tatsächlich ein neues "Keeper"-Album aufnehmen wollten. Mein erster Gedanke war: Ohne Kiske und Hansen? Das kann nicht gut gehen.... Nun, ich lese regelmäßig ROCK HARD + METAL HAMMER. Und bei diesen beiden Metal-Magazinen liegen CD's bei, auf welchen monatlich stets das neueste vom neuesten vorgestellt wird. So hatte ich vor der Veröffentlichung das Vergnügen, schon mal die Songs "Mrs. God" + "Do you know what you're fighting for?" zu hören. Und ich war da schon positiv überrascht. Ganz ehrlich: Solche Songs hätte ich den Jungs definitiv nicht mehr zugetraut! So kam es dann, daß ich die "Keeper of the seven keys - The legacy" bei amazon vorbestellte. Pünktlich am Freitag, den 28.10.05 (Offizieller Veröffentlichungstermin) lag das Ding in meinem Briefkasten (Danke für die schnelle Lieferung!). Ich zerplatzte schon fast vor Neugier, und packte die erste CD (Es ist ein Doppelalbum) in meine Anlage. Ich habe an diesem Wochenende nichts anderes gemacht, als mir dieses neue Werk intensiv anzuhören. Und ich muß sagen: Jungs, ich ziehe vor euch den Hut!! Endlich(!) haben HELLOWEEN nach langer Zeit ein Album veröffentlicht, welches mich von vorne bis hinten schlichtweg umhaut. Es ist egal, ob man nun den Hammer-Opener "The king for a 1000 years", die Ballade "Light the universe" oder den Mega-Ohrwurm "Pleasure drone" sich zu gemüte führt; JEDER Song ist von höchster Qualität. Man merkt den Jungs richtig an, daß Sie viel Arbeit in dieses Werk gesteckt haben. Allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht den Fehler begehen, dieses Doppel-Album auf Grund seines Titels mit den beiden Hammer-Alben von 1987 + 1988 zu vergleichen. Auch wenn "The legacy" qualitativ gesehen durchaus an die Klasse der Alben "Keeper.... 1 + 2" heranreicht, ist Andi Deris nun mal kein zweiter Michael Kiske und die achtziger Jahre sind auch schon (leider) lange vorbei. Wenn man also, so wie ich, nicht in der Vergangenheit sondern Gegenwart lebt und auf traditionellen Metal steht sei zum Schluß noch eins gesagt: AB DAMIT IN DEN WARENKORB, ES LOHNT SICH!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung mit leichten Abstrichen, 3. März 2006
Oh je - ob das gut geht?! Ein Nachfolger der legendären "Keeper Of The Seven Keys"-Scheiben? Äußerst fragwürdig war es, was die Kürbsköpfe vor hatten. Und ja, auch ich war sehr skeptisch, habe dann aber doch ein Ohr riskiert um zu sehen, ob die Jungs den zumindest etwas an das Niveau der Kultscheiben heran kommen.Ich erlebte eine faustdicke Überraschung - "The Legacy" ist einfach ein richtig geiles Helloween-Album geworden, welches an den besten Stellen tatsächlich mit den alten Klassikern mithalten kann! Fünf Punkte hätte dieses Doppelalbum eigentlich verdient, denn Helloween haben die besten Songs zusammn gezimemrt, die man seit langem von dieser Band hören konnte. Leider trübt die 2. CD den Gesamteindruck ein wenig - "Do You Know What You're Fighting For", "Come Alive", "Shade In The Shadows" und "Get It Up" sind zu durchschnittlich, um mit dem Rest mithalten zu können. Mal gibt es hier einen nicht sehr zwingenden Refrain, aber geile Strophen, mal sind an anderer Stelle die Refrains klasse, doch der Rest plätschert etwas unspektakulär daher. Deshalb auch nur 4 Punkte - die aber knapp an der 5 Punkte-Marke kratzen! Soviel zum nicht ganz so erfreulichen Teil. Das positive: Der Rest - also die komplette erste CD sowie Tracks 1, 2 und 7 der zweiten CD - blasen einen richtig weg! Mit dem ersten Longtrack "King For A 1000 Years" packen Helloween unglaublich geile Melodien, reichlich Tempowechsel, einen tollen Refrain und fantastische Soli in 14 vor Kraft nur so strotzende Minuten. Das Ende ist schier unglaublich und zeigt: Deris singt Weltklasse! Ein absoluter Überhammer und den Longtracks der "richtigen" Keeper-Scheiben mehr als ebenbürtig! Mit "The Invisible Man", "Born On Judgement Day", dem Midtempo-Kracher "Pleasure Drone", der fantastischen Single "Mrs. God" und dem abschließenden "Silent Rain" geht es auf gleichem Niveau weiter - DAS sind die Helloween, die man sich wünscht!!! Wenn an einigen Stellen Michael Kiske singen würde, würde das Material problemlos auf die beiden ersten "Keeper"-Alben passen. Aber wie schon gesagt: Deris macht eh den besten Job seiner Karriere, davor muss man wirklich den Hut ziehen! CD 2 beginnt ebenfalls mit einem langen Song, "Occasion Avenue". Dieser ist deutlich moderner ausgefallen, weiß jedoch ebenfalls zu jeder Sekunde zu überzeugen. Die Ballade "Light The Universe" ist auch toll, dann folgt der schon besprochene Rest, bevor es mit "My Life 4 1 More Day" wieder in die Vollen geht. Fazit: Geil, geil, geil!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Back to the roots!, 7. August 2006
Ich kenne nur wenige Bands, bei denen sich die Gemüter so scheiden, wie bei Helloween. Für die einen ist es die Über-Band und für die anderen der größte Müll auf dieser Welt. Ich persönlich gehöre zwar keiner dieser Gruppen an, trotzdem bin ich eher ersterem zuzuschreiben, denn ich finde so konstant wie Helloween liefern nur wenige Gruppen gute Musik ab. Ich fand schon den Vorgänger "Rabbit don`t come easy" nicht so schlecht, wie viele sie beschreiben. Es ist wahr, dass ein paar Kindermelodien zu viel verwendet wurden, aber ja, hier bewerten wir ja den neuesten Silberling der Deutschen. Über den Titel will ich keine leeren Worte verschwenden, darüber wurde schon genug diskutiert. Ich finde, dass Helloween wieder ein starkes Album abgeliefert haben, dass seine Vorgänger durchaus schlägt. Die überlangen Tracks "The king for a 1000 years" und "Occasion avenue" gehen meiner Meinung nach erst nach mehreren Durchgängen ins Ohr, aber nach mehrmaligem Hören wissen diese Songs mit ihren schnellen Tempowechseln und raffinierten Melodien durchaus zu überzeugen. Songs wie "The invisible man", "Born on judgment day" und "Silent rain" auf CD1 könnten auf jeder Helloween-Platte stehen und gefallen mir sehr gut. Die Vorab-Single "Mrs. God" bietet wieder eine solide und eingängige Melodie, die leider ein wenig zu kitschig klingt und "Pleasure drone" ist einfach nur unnötig. Die Songs von CD2 kommen mir persönlich auch nicht so schlecht vor, wie sie manche Rezensenten vor mir beschreiben. Außer "Shade in the shadow" ist jeder Song anhörbar, nichts überragendes, aber solider und schneller Powermetal, wie man ihn von Helloween gewöhnt ist! Meiner Meinung nach hat Helloween ihr kompaktestes Album seit Jahren geschaffen, wobei mancher Song durchaus auf einer der legänderen Keeper-Scheiben stehen könnte und der Rest dabei nicht unbedingt abfällt! Hut ab vor diesem Unterfangen! Bravourös gelöst!
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