Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich ein Künstler entwickelt, dies kann man besonders gut an seinen Werken messen.
Sehr gespannt auf dies jüngste Werk einer sehr bemerkenswerten Künstlerin finde ich mich nun recht ernüchternd wieder, dies soll nun die Weiterentwicklung sein? Sehe darin ein weiteres Beispiel, der Versuchung, die breite Masse anzusprechen, erlegen zu sein, anstatt etwas ganz eigenes und wertvoll, zeitloses geschaffen zu haben, wie bei den vorgängigen Alben von Rebekka Bakken.
Ich finde auf diesem Album eigentlich nur 3 Songs, die mich wirklich interessieren und begeistern, die für mich deutlich Seele haben in einer sonst sehr eher kopflastigen, unterkühlten Produktion. Diese 3 Songs sind:
1. We Hit It Again
2. Hard To Be A Loser
3. What Love Is Not
Nach wie vor ist Rebakkas Stimme fastzinierend und wunderbar, die ausgewählten Stücke werden ihr aber nicht gerecht und man hat immer das Gefühl, sie hält etwas zurück, sie kann doch eigentlich mehr.
Ein Album, welches sich auf sicheren Verkaufspfaden bewegt und deshalb nicht genügen kann.
Hoffen wir, dass Rebekka Bakken sich auf ihr Qualitätssiegel zurückbesinnt und zu uns zurückfindet!