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Kebab Connection
 
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Kebab Connection

Denis Moschitto , Nora Tschirner , Anno Saul    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

VideoMarkt

Der junge Hamburger Türke Ibo träumt von einer Karriere als Regisseur des ersten deutschen Kung-Fu-Films. Da wartet seine deutsche Freundin Titzi mit der Nachricht auf, ein Kind von ihm zu erwarten. Ibo, in Sachen Familie und Nachwuchs ein eher altmodischer Typ und mehr am Kiffen denn am Kinderhüten interessiert, ist wie vor den Kopf gestoßen. Zumal Titzi nicht daran denkt, wegen des Babys ihre Ausbildung als Schauspielerin aufzugeben, dafür aber Hausmann-Qualitäten von ihrem Freund verlangt.

Video.de

Anno Sauls ("Grüne Wüste") originelle Culture-Clash-Comedy bezieht ihren Witz vor allem aus dem Zusammenprall verschiedener Weltbilder und steht damit ganz in der Tradition von Ethno-Hits wie "Kick it like Beckham" oder "My Big Fat Greek Wedding". Mit sympathischen Identifikationsfiguren wie Denis Moschitto ("Süperseks") und Ex-MTV-Schandmaul Nora Tschirner besetzt, sollte die von Fatih Akin ("Gegen die Wand") mitgeschriebene Komödie bei jungen "Checkern" bestens ankommen.

Blickpunkt: Film

Die Erfolgswellen um Fatih Akins Überflieger 'Gegen die Wand' sind kaum abgeebbt, da präsentiert Wüste Filmproduktion, bisher für alle Akin-Kinofilme verantwortlich, bereits das nächste Werk. 'Kebab Connection' ist eine klassische Culture-Clash-Comedy im griechisch-türkisch-deutschen Milieu Hamburgs, die nebenbei auch noch eine Love Story erzählt und bei der die Kampfsportart Kung Fu eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Die dank Hits wie 'Kick It Like Beckham' oder 'My Big Fat Greek Wedding' beliebte Thematik könnte Anno Sauls zweiter Leinwandarbeit nach 'Grüne Wüste' durchaus einen kommerziellen Schub geben.[BR][BR]Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Fatih Akin einst den Wüste-Produzenten Ralph Schwingel mit der Idee genervt hat, den ersten deutschen Kung-Fu-Film machen zu wollen. Aus dieser Ausgangssituation entstand das Drehbuch zu 'Kebab Connection', das Akin dann aus Zeitgründen nicht selbst verfilmen konnte und deshalb Anno Saul für den Regiestuhl vorschlug. Saul, im Umgang mit sensiblen Themen - 'Grüne Wüste' handelt von Leukämie - ebenso bewandert wie mit dem Inszenieren von Komödien (siehe etwa der TV-Film 'Zur Zeit zu zweit'), überrascht das Publikum gleich mit einem Einstiegsgag: Zwei Schwertkämpfer liefern sich in einem Döner-Laden einen erbarmungslosen Kampf. Dann fährt die Kamera zurück und wir sehen ein paar Menschen in einem Kinosaal. Die wiederum kamen gerade in den Genuss eines Werbespots, inszeniert vom Türken Ibo (Denis Moschitto), der hier eine Auftragsarbeit für seinen Onkel, den Imbissbuden-Besitzer Ahmet (Hasan Ali Mete), ablieferte. Doch Werbung ist für Ibo nur Mittel zum Zweck. In Wirklichkeit träumt der Filmfreak davon, mal ein richtig actionreiches Kung-Fu-Spektakel hinzulegen. Diese Pläne erhalten jedoch einen heftigen Dämpfer, als ihm seine deutsche Freundin Titzi (Nora Tschirner) eines Tages eröffnet, sie sei schwanger. Ibo, in Sachen Familie und Kinder eher ein altmodischer Typ, ist wie vor den Kopf gestoßen, zumal Titzi nicht daran denkt, wegen des Babys ihre Ausbildung als Schauspielerin aufzugeben und deshalb von ihrem Freund volle Unterstützung, sprich Hausmann-Qualitäten, verlangt.[BR]Der Beziehungs-Zwist zwischen Ibo und Titzi dient Anno Saul als roter Faden, als Schnur, an die er nun nach und nach eine Perle an die andere reiht; sprich: verschiedene Nebenhandlungen integriert, neue Figuren einführt, visuelle Gags einbaut und natürlich immer wieder den Zusammenprall der Kulturen augenzwinkernd aufs Korn nimmt. Da gibt es eine köstlich-komische Fehde zwischen Onkel Ahmet und dem Wirt der griechischen Taverne von gegenüber, den dieser boshaft nur 'Klitoris' nennt. Da entpuppt sich Bruce-Lee-Fan Ibo als versierter Kung-Fu-Kämpfer und schließlich versuchen drei schräge Gestalten, die sich besonders cool vorkommen, reichlich erfolglos Schutzgeld von den diversen Imbissbudenbesitzern zu erpressen. Auch wenn dabei der Handlungsfaden manchmal reißt und optische Spielereien wie etwa die Eisenstein-Referenz mit dem Kinderwagen auf einer Treppe die Geschichte nicht immer vorantreiben, schafft es 'Kebab Connection', 90 Minuten lang gute Laune zu verbreiten. Was nicht zuletzt an den schrillen Charakteren liegt, und jenen, die sie verkörpern, allen voran der türkische Ausnahme-Akteur Güven Kirac als Ibos Vater, der in seine Rolle Deutsch meistert - lautmalerisch, denn er beherrscht die Sprache nicht! Zudem stimmt die Chemie zwischen dem talentierten Denis Moschitto, zuletzt Hauptdarsteller im ähnlich gelagerten 'Süperseks', und der agilen MTV-Moderatorin Nora Tschirner, die schon in 'Soloalbum' schauspielerische Qualitäten an den Tag legte. Fazit: Die deutsche Antwort auf 'Jalla Jalla', 'East is East' und Co. kann sich mehr als nur sehen lassen. lasso.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Culture-Clash-Komödie vom Hamburger Kiez: Ein verhinderter türkisch-deutscher Kung-Fu-Regisseur träumt vom Actionfilm - und muss die Vaterrolle spielen.

Kurzbeschreibung

Werbespots inszeniert der Türke Ibo, unter anderem für seinen Onkel, den Imbissbuden-Besitzer Ahmet. Tatsächlich träumt der Filmfreak davon, mal ein Kung-Fu-Spektakel hinzulegen. Diese Pläne erhalten einen Dämpfer, als ihm seine deutsche Freundin Titzi eines Tages eröffnet, sie sei schwanger. Ibo ist wie vor den Kopf gestoßen, zumal Titzi nicht daran denkt, wegen des Babys ihre Ausbildung als Schauspielerin aufzugeben.

Produktbeschreibungen

Culture-Clash-Komödie vom Hamburger Kiez nach dem Drehbuch von Fatih Akin. Ein verhinderter türkisch-deutscher Kung-Fu-Regisseur träumt vom Actionfilm - und muss die Vaterrolle spielen.

Ibo (Denis Moschitto), kreativ-chaotischer Hamburger Türke und absoluter Bewunderer von Bruce Lee, wünscht sich nichts mehr im Leben, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen. Mit einem Werbespot für die Dönerbude seines Onkels wird er über Nacht zum heimlichen Star seines Viertels und als neuer Steven Spielberg gefeiert. Die Schwangerschaft seiner Freundin Titzi (Nora Tschirner) bringt sein Leben dann aber gehörig durcheinander. Ibo fliegt hochkant aus seinem geliebten Elternhaus raus, weil die Mutter seines Kindes keine Türkin ist. Dann verlässt ihn auch noch Titzi, weil er es sich auch mit ihr verdorben hat. Ibo bleiben nur noch seine Kumpel und die Werbespots. Frustriert gibt Ibo schliesslich den Verlockungen des mißmutigen Griechen von gegenüber und seiner aufreizenden Nichte Stella nach und kündigt im Suff an, einen Werbespot für ihn zu drehen. Bei dem heissen Gerangel, das sich jetzt anbahnt, kann sogar Ibo mit seinen verrückten Kungfufreunden noch von
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