Das cover hatte mich neugierig gemacht und so verschwand das buch erst mal ungelesen im Regal, bis ich einige Wochen später in einer Zeitungsmeldung erfuhr dass die Autorin einen Heidelberger Literaturpreis erhalten habe.
Nach 2 gelesenen Geschichten habe ich erst mal eine Pause eingelegt, mir waren die beiden storries zu germanistenlastig, da geht es um das Mittelhochdeutsche (Fr. Hahn hat einiges über spätmittelalterliche Historienbibeln veröffentlich), da werden unzählige Zitate aus Benns Gedichten erwähnt und dort mal das Wörtchen Niemandsrose eingewebt (ach schau mal schatz, war das nicht ein Gedicht von celan) und dort ein bisschen laske schüler, und da noch ein Seitenhieb auf den Unibetrieb, das ist Akademikerliteratur, am besten mit einer germanistischen Basisbildung, das wirkt mir zu konstruiert, aufgesetzt und künstlich, da bleibt, außer dem schmunzeln über manch böse und treffende Formulierung nichts nach dem Lesen.