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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Fehlkauf,
Rezension bezieht sich auf: Kaukasen küsst man nicht (Taschenbuch)
Ich hatte völlig andere Erwartungen an dieses Buch. Da keine Beschreibung des Verlags gegeben war, hielt ich mich an die zwei Rezensionen, die sich bei näherer Betrachtung als ein und dieselbe entpuppten.Die Search Inside Funktion war ganz hilfreich, das Inhaltsverzeichnis und der Anfang des Buchs weckten jedoch falsche Erwartungen. Das Buch beschreibt zwar anhand der Geschichte mehrerer Owtscharki das Wesen und den Charakter von Herdenschutzhunden sehr gut und zeigt allen Interessierten, was diese Hunde brauchen und welche "Hobbys" sie haben, ist allerdings hoffnungslos vermenschlichend und romantisch geschrieben. Der Autor sollte lieber weiterhin Gedichte verfassen. Seine Hunde können denken und hoffen, sprechen mit ihren Welpen und untereinander, empfangen Botschaften ihrer Blutsverwandten, sinnen auf Rache für den von Wölfen getöteten Vater und die beteiligten Wölfe werden als blutgierige Bestien und persönliche Feinde dargestellt. Diese "schauen mit funkelnden Augen in die Tiefe..." und bilden Rudel von über 25 Tieren, was verhaltensbiologisch ziemlich unsinnig wäre. Der Protagonist im Wolfspelz wiegt angeblich 100 kg - ich möchte bezweifeln, dass ein solches Tier für den Überlebenskampf in der Wildnis gut gerüstet wäre, wo Schnelligkeit und wirtschaftliches Handeln zählen. In einer Szene lässt der Hund nachts ohne einen Mucks Einbrechern Zutritt zum Garten, obwohl er nur wenige Meter weiter beobachet, wie sie das Tor aufbrechen, und greift die Menschen erst an, als sie sich bereits in der Garage am Auto zu schaffen machen - undenkbar! Jeder normale Herdenschutzhund wäre mit lautem Gebell und Angriff sofort gegen jeden Versuch des Eindringens in sein Territorium vorgegangen. Ich lebe seit 10 Jahren mit türkischen und spanischen Herdenschutzhunden und weiß, wovon ich rede. Beim Kauf des Buches hatte ich (auch unterstützt durch das Titelbild eines Owtscharka "bei der Arbeit") die Hoffnung, dass ich anhand der Geschichte einiger Hunde mehr Informationen über diese Rasse bekomme. Stattdessen leider nur die völlig vermenschlichten Hunde - dazu Menschen, die entweder nur edel und gut oder aber bitterböse und schlecht sind. Für mich als professionelle Hundetrainerin ein absoluter Fehlkauf. Das Buch ist sicher mit Liebe und Herzblut geschrieben. Die Darstellung der Hunde und Wölfe ist jedoch unerträglich. Sein einziger Vorteil mag darin liegen, dass es Lesern, die sich mit der Anschaffung solcher Hunde tragen und nicht wissen, was auf sie zukäme, verdeutlicht, welches Wesen und welche Bedürfnisse Herdenschutzhunde haben und welche Haltungsbedingungen erfüllt werden müssen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als nur ein Tierbuch,
Rezension bezieht sich auf: Kaukasen küsst man nicht (Taschenbuch)
Ein Tierbuch? - Nicht nur. Eine Naturbeschreibung? - Ja, auch.Gegenwartsliteratur? - Könnte man so sagen. Ein Abenteuerroman? - Sicherlich. Ein Krimi? - Teilweise. Eine spannende Geschichte? - Bis zur letzten Zeile! Diese Buch ist von allem ein bisschen und zugleich viel mehr. Liebe und Hass, Freud und Leid, Treue und Verrat findet sich darin ebenso wieder wie Sehnsucht und Hoffnung, Frohsinn und Angst, Leben und Sterben, Ende und Anfang. Die Geschichte fesselt den Leser durch bildhafte, einfühlsame Beobachtungen der Natur und lässt ihn hoffend und bangend gemeinsam mit den vierbeinigen Helden Abenteuer erleben. Eingebettet in eine spannende Handlung geht der Leser mit den Herdenschutzhunden auf die Reise. Sie beginnt in den wilden Bergen des Kaukasus und endet in der Zivilisation der Großstadt. Dabei wird schnell klar, dass diese herrlichen Tiere nicht in die Stadt gehören und dass sie keine Familienhunde sind. Kraftstrotzend und selbstbewusst wollen sie nur eines: Das Territorium verteidigen und die Herde beschützen. Das ist ihnen angeboren, in dieser Aufgabe finden sie ihre Erfüllung. Im fernen Kaukasus lebt Boris, Rudelführer der Herdenschutzhunde. Ihm und seinen Owtscharki sind die Rinder- und Schafherden anvertraut. Auch die Menschen bauen auf Stärke und Intelligenz ihrer vierbeinigen Begleiter. Lang und kalt sind die Winter im Gebirge. Eines Tages taucht der schwarze Wolf wieder auf. Ein Kampf scheint unvermeidlich. Ganz anderer Art sind die Abenteuer der jungen Bessie in der großen Stadt. Mehr und mehr wird sie zum ungeliebten Anhängsel. Gibt es eine Lösung? Schließlich ist da noch Tibor, der große, furchtlose Rüde. Zur rechten Zeit tritt er in das Leben der Familie Foerster. Die vierbeinigen Helden unserer Geschichte, deren Wege sich auf wunderbare Weise kreuzen, sind durch Blutsbande miteinander verbunden. Nach zahlreichen Abenteuern scheint sich schließlich alles zum Guten zu fügen. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn das Schicksal hat sich noch nicht entschieden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als nur ein Tierbuch,
Rezension bezieht sich auf: Kaukasen küsst man nicht (Taschenbuch)
Ein Tierbuch? - Nicht nur. Eine Naturbeschreibung? - Ja, auch. Gegenwartsliteratur? - Könnte man so sagen. Ein Abenteuerroman? - Sicherlich. Ein Krimi? - Teilweise. Eine spannende Geschichte? - Bis zur letzten Zeile! Dieses Buch ist von allem ein bisschen und zugleich viel mehr. Liebe und Hass, Freud und Leid, Treue und Verrat findet sich darin ebenso wieder wie Sehnsucht und Hoffnung, Frohsinn und Angst, Leben und Sterben, Ende und Anfang. Die Geschichte fesselt den Leser durch bildhafte, einfühlsame Beobachtungen der Natur und lässt ihn hoffend und bangend gemeinsam mit den vierbeinigen Helden Abenteuer erleben. Eingebettet in eine spannende Handlung geht der Leser mit den Herdenschutzhunden auf die Reise. Sie beginnt in den wilden Bergen des Kaukasus und endet in der Zivilisation der Großstadt. Dabei wird schnell klar, dass diese herrlichen Tiere nicht in die Stadt gehören und dass sie keine Familienhunde sind. Kraftstrotzend und selbstbewusst wollen sie nur eines: Das Territorium verteidigen und die Herde beschützen. Das ist ihnen angeboren, in dieser Aufgabe finden sie ihre Erfüllung. Im fernen Kaukasus lebt Boris, Rudelführer der Herdenschutzhunde. Ihm und seinen Owtscharki sind die Rinder- und Schafherden anvertraut. Auch die Menschen bauen auf Stärke und Intelligenz ihrer vierbeinigen Begleiter. Lang und kalt sind die Winter im Gebirge. Eines Tages taucht der schwarze Wolf wieder auf. Ein Kampf scheint unvermeidlich. Ganz anderer Art sind die Abenteuer der jungen Bessie in der großen Stadt. Mehr und mehr wird sie zum ungeliebten Anhängsel. Gibt es eine Lösung? Schließlich ist da noch Tibor, der große, furchtlose Rüde. Zur rechten Zeit tritt er in das Leben der Familie Foerster. Die vierbeinigen Helden unserer Geschichte, deren Wege sich auf wunderbare Weise kreuzen, sind durch Blutsbande miteinander verbunden. Nach zahlreichen Abenteuern scheint sich schließlich alles zum Guten zu fügen. Doch die Ruhe ist trügerisch, denn das Schicksal hat sich noch nicht entschieden.
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