Wer sich heute ärgert, dass ein Versandhaus nicht das liefern, was man bestellt hat oder haben wollte, oder nicht glauben will, dass es auch in der DDR Versandhäuser gab, der sollte sich einmal dieses Buch ansehen. Denn: es gab Versandhäuser, auch wenn diese häufig viele Produkte aus dem Katalog gar nicht liefern konnten und die Anzahl der Kataloge stark beschränkt war, so dass sie herumgereicht werden mussten. Zwei Jahrzehnte lang dauerte der Versuch, durch den Versandhandel unterschiedliche Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig die Kunden zu erziehen an. Mit großem Interesse bei der Bevölkerung und leeren Lagern bei den Versendern, so dass das Projekt natürlich scheitern musste. Dieses Buch ist ein amüsanter und interessanter Rückblick, der sowohl ehemaligen DDR-Bürgern als auch Anderen großen Lesespaß bereiten dürfte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)