Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die Schreiber mehr dem Fertigfutter zugewandt sind als der Frischkost. Denn das wird in diesem Buch, in meinen Augen, als DAS BESTE beschrieben und die Frischkost sollte nur gelegentlich erfolgen. Vielleicht ist das Buch aber auch schon zu alt - von 2001.
Die Rezepte sind mir zu ausgefallen und aufwendig (Beschaffung, Zeit, Geld, teilweise um die 14 Zutaten).
Viele Zutaten erscheinen mir fragwürdig oder wurden von anderen Quellen mehrfach als untauglich bezeichnet. Z.B. bin ich der Meinung dass auf Soja komplett verzichtet werden sollte (zu oft genmanipuliert), Essig von Katzen eigentlich verabscheut und sicher auch in kleinen Mengen im Essen von ihnen noch gerochen wird (nicht umsonst macht man Bachblüten oder andere Flüssigarzneien niemals mit Alkohol oder Essig haltbar), Zwiebeln und Knoblauch? Schokolade ist für Katzen sowieso giftig und Übergewicht entsteht erwiesenermaßen nur bei Katzen , die nur mit Fertigfutter gefüttert werden (z.B. durch das Glutamat, das unterbindet das normale ich-habe-kein-Hunger-mehr-Gefühl). Algenflöckchen u.a. ausgefallene Dinge von denen nicht beschrieben wird, wo man so was herbekommt und Ernährungsirrtum Nr.: 1 Trockenfutter verhindert keinen Zahnbelag! Dann gibt es ein Rezept mit Kokosflocken? Erst durch ein anderes Buch erfuhr ich, dass das gut gegen Würmer ist - ohne die Information, hätte ich das jedoch nie ausprobiert.
Wer dem kritisch gegenübersteht, dem empfehle ich Katzen würden Mäuse kaufen und wirklich hilfreich und nachkochbar finde ich Katzen naturnah ernähren