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Katzenjammer

 

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.


Biografie

Sie schreiben die Geschichte der Girlbands neu. Die vier Mädels der norwegischen Band Katzenjammer beherrschen nicht nur über 30 Instrumente (man sagt zwar, dass Frauen multitaskingfähig sind, aber diese Ladies treiben es wirklich auf die Spitze!)

Sie setzen auch in puncto Power und Vielseitigkeit neue Maßstäbe. Sie klingen wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks. Selten hat Musik so viel Spaß gemacht wie die des Frauenquartetts aus Oslo. Die Musik auf ihrem zweiten Album „A Kiss Before You Go“ beschreiben Anne Marit, Marianne, Solveig und Turid ... Lesen Sie mehr

Sie schreiben die Geschichte der Girlbands neu. Die vier Mädels der norwegischen Band Katzenjammer beherrschen nicht nur über 30 Instrumente (man sagt zwar, dass Frauen multitaskingfähig sind, aber diese Ladies treiben es wirklich auf die Spitze!)

Sie setzen auch in puncto Power und Vielseitigkeit neue Maßstäbe. Sie klingen wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks. Selten hat Musik so viel Spaß gemacht wie die des Frauenquartetts aus Oslo. Die Musik auf ihrem zweiten Album „A Kiss Before You Go“ beschreiben Anne Marit, Marianne, Solveig und Turid als „eine Mischung aus Rock, Folk, Pop und Bluegrass mit Circus Grooves und Cowboy Music“. Doch Bezeichnungen für Stilrichtungen sind viel zu statisch, um die Dynamik, die bis zur Ekstase reichende Begeisterung und die überbordende Kreativität zu beschreiben, mit der Katzenjammer ans Werk gehen.

Den Bandnamen Katzenjammer hatten die Musikerinnen, die zwischen 1979 und 1982 zur Welt kamen, nach dem Comic „The Katzenjammer Kids“ gewählt. Denn „der Name passte auch, weil das Wort für nervtötende Geräusche steht. Das traf das Resultat unserer ersten Versuche wohl ganz gut.“

Doch schon mit ihrem ersten Album „Le Pop“, das 2008 in Norwegen erschien, zeigten sie, dass sie nicht mehr nur auf den Charme der freiheitsliebenden Dilettantinnen setzten, sondern mit Ehrgeiz ihr Projekt vorantrieben. Während der Aufnahmen wechselten sie sich für ihren atemberaubenden Stilmix souverän auf Akkordeon, Klavier, Gitarre, Mandoline, Glockenspiel, Geige, Ukulele, Bass-Balalaika, Banjo, Mundharmonika und Tuba-Trompete ab.

Live überzeugten sie mit ihrem ausgeprägten Spieltrieb und waren so gut, dass sie ihrem Geheimtippstatus schnell entwuchsen. Denn wenn man Katzenjammer zum ersten mal erlebt, ist es, als wäre man völlig unvorbereitet auf einen alten Tex Avery -Cartoon gestoßen. Die hemmungslose Freude und der verschrobene Einfallsreichtum und zwischendrin immer wieder Momente von solch reiner Schönheit, dass einem die Augen ganz feucht werden.

Bei ihren Live Auftritten überraschen die Vier gern mit ihrer „Reise nach Jerusalem mit genügend Stühlen“ - Aktion mitten in der Show. Jede von ihnen lässt das Instrument, das sie gerade spielt, einfach stehen oder liegen und rückt einen Platz weiter zum nächsten Instrument. Nur kein Stillstand, keine festgefügten Muster. „Wir konnten es von Anfang an nicht akzeptieren, dass es heißen sollte: Okay, wir sind jetzt eine Band. Du spielst Schlagzeug, du den Bass, und du bist die Sängerin“, sagen sie.

Vor zwei Jahren brachte dann die Fahrt auf einer weißen Hochzeitskutsche die internationale Karriere der Band ins Rollen. Buchstäblich. Denn die Vier, die zum Auftritt beim renommierten SXSW Festival im texanischen Austin geladen waren, rumpelten vor der Show für eine Promotion-Aktion auf dem gemieteten Touristengefährt durch die City. „Es war ziemlich eng auf der Kutsche. Wir hatten all unsere Instrumente dabei, unsere selbst bemalte Kontrabass-Balalaika passte kaum noch drauf“, erinnert sich Anne Marit.

Aber der PR-Gag zog. Auch die in Bezug auf musikalische Sensationen sonst eher abgebrühten Festivalbesucher hatten so etwas noch nie erlebt. Danach konnten sich die Vier vor Auftrittsangeboten kaum retten. Die Redaktion des altehrwürdigen „National Geographic“ bat um Interview und Photo Session. Und die New Yorker Musiklegende David Byrne lud das ambitionierte Damenquartett zu einem Auftritt auf dem renommierten Bonnaroo-Festival in Tennessee.

Kurz danach unterschrieben sie ihren neuen Plattenvertrag und gingen für die Aufnahmen des Albums
„A Kiss Before You Go“ ins Studio. Die intensive Live-Erfahrung hatte dazu geführt, dass sie noch mehr wie eine Einheit klangen, ohne die Eigenheiten der einzelnen Individuen zu übergehen. Geholfen haben ihnen neben dem Musiker und Produzenten Mike Hartung wieder der renommierte norwegische Rock- und Jazz-Produzent Kåre Westrheim sowie der Songschreiber der ersten Stunde, Mats Rybø.

Ein Schmankerl auf den Album: Frank Zappas Sohn Dweezil Zappa, der sich spontan als Gitarrist für einen Song zur Verfügung stellte. „Unser Produzent Mike Hartung ist mit Dweezil befreundet. Er spielte ihm unseren neuen Song ‚Das Rock‘ vor. Danach ging Dweezil ins Studio und spielte einen Gitarrenpart ein“, erzählt Marianne stolz.

Neben Radiohead, Tom Waits, Bruce Springsteen und Bob Dylan gehört Frank Zappa mit seiner Familie zu den großen Vorbildern der Vier. Die Parallelen zu ihrer Arbeit sehen sie in der geistigen Freiheit, von der Frank Zappas Musik lebte. Sie ist auch für die Katzenjammer-Frauen ein wichtiger Bestandteil ihrer Musikerphilosophie, wenn nicht sogar der Motor ihrer Kreativität. Sie mögen keine Grenzen. Nicht im Kopf und nicht in der Musik. Deshalb ließen sie sich auch nicht auf eines der üblichen Erfolgsrezepte reduzieren, mit denen Girlbands gern auf Chartskurs getrimmt werden.

Weitere Verstärkung holten sich Katzenjammer bei einem Straßenmusiker namens Mr. Orchestra. Er spielt Percussion im Folkpopjuwel „Rock, Paper, Scissors“, das mit eingängigen Melodien in skandinavischer Tradition glänzt. Mit „Loathsome M“ feiern sie die Blütezeit des Punk nach. In „Cocktails and Rubyslippers“ geben sie das weibliche Pendant zu den Beach Boys. Und während „Lady Marlene“ nachdenklich melancholisch dahin schwebt, wirkt der Kirschkuchenrezeptsong „Cherry Pie“ wie aus einer Varieté-Vaudeville-Nummer. Und weil die Katzenjammer-Damen nicht unter Berührungsängsten leiden, haben sie auch eine wunderbar verschleppt schlurfende Version des Genesis-Hits „Land of Confusion“ auf CD gebannt. Wer hätte gedacht, dass diese 80er-Jahre-Mainstreamnummer so sophisticated klingen kann? Der Katzenjammer Kosmos ist eben aufregend weit und schimmert bunt in allen Schattierungen.

KATZENJAMMER sind:

Marianne Sveen

Anne Marit Bergheim

Solveig Heilo

Turid Jørgensen

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Sie schreiben die Geschichte der Girlbands neu. Die vier Mädels der norwegischen Band Katzenjammer beherrschen nicht nur über 30 Instrumente (man sagt zwar, dass Frauen multitaskingfähig sind, aber diese Ladies treiben es wirklich auf die Spitze!)

Sie setzen auch in puncto Power und Vielseitigkeit neue Maßstäbe. Sie klingen wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks. Selten hat Musik so viel Spaß gemacht wie die des Frauenquartetts aus Oslo. Die Musik auf ihrem zweiten Album „A Kiss Before You Go“ beschreiben Anne Marit, Marianne, Solveig und Turid als „eine Mischung aus Rock, Folk, Pop und Bluegrass mit Circus Grooves und Cowboy Music“. Doch Bezeichnungen für Stilrichtungen sind viel zu statisch, um die Dynamik, die bis zur Ekstase reichende Begeisterung und die überbordende Kreativität zu beschreiben, mit der Katzenjammer ans Werk gehen.

Den Bandnamen Katzenjammer hatten die Musikerinnen, die zwischen 1979 und 1982 zur Welt kamen, nach dem Comic „The Katzenjammer Kids“ gewählt. Denn „der Name passte auch, weil das Wort für nervtötende Geräusche steht. Das traf das Resultat unserer ersten Versuche wohl ganz gut.“

Doch schon mit ihrem ersten Album „Le Pop“, das 2008 in Norwegen erschien, zeigten sie, dass sie nicht mehr nur auf den Charme der freiheitsliebenden Dilettantinnen setzten, sondern mit Ehrgeiz ihr Projekt vorantrieben. Während der Aufnahmen wechselten sie sich für ihren atemberaubenden Stilmix souverän auf Akkordeon, Klavier, Gitarre, Mandoline, Glockenspiel, Geige, Ukulele, Bass-Balalaika, Banjo, Mundharmonika und Tuba-Trompete ab.

Live überzeugten sie mit ihrem ausgeprägten Spieltrieb und waren so gut, dass sie ihrem Geheimtippstatus schnell entwuchsen. Denn wenn man Katzenjammer zum ersten mal erlebt, ist es, als wäre man völlig unvorbereitet auf einen alten Tex Avery -Cartoon gestoßen. Die hemmungslose Freude und der verschrobene Einfallsreichtum und zwischendrin immer wieder Momente von solch reiner Schönheit, dass einem die Augen ganz feucht werden.

Bei ihren Live Auftritten überraschen die Vier gern mit ihrer „Reise nach Jerusalem mit genügend Stühlen“ - Aktion mitten in der Show. Jede von ihnen lässt das Instrument, das sie gerade spielt, einfach stehen oder liegen und rückt einen Platz weiter zum nächsten Instrument. Nur kein Stillstand, keine festgefügten Muster. „Wir konnten es von Anfang an nicht akzeptieren, dass es heißen sollte: Okay, wir sind jetzt eine Band. Du spielst Schlagzeug, du den Bass, und du bist die Sängerin“, sagen sie.

Vor zwei Jahren brachte dann die Fahrt auf einer weißen Hochzeitskutsche die internationale Karriere der Band ins Rollen. Buchstäblich. Denn die Vier, die zum Auftritt beim renommierten SXSW Festival im texanischen Austin geladen waren, rumpelten vor der Show für eine Promotion-Aktion auf dem gemieteten Touristengefährt durch die City. „Es war ziemlich eng auf der Kutsche. Wir hatten all unsere Instrumente dabei, unsere selbst bemalte Kontrabass-Balalaika passte kaum noch drauf“, erinnert sich Anne Marit.

Aber der PR-Gag zog. Auch die in Bezug auf musikalische Sensationen sonst eher abgebrühten Festivalbesucher hatten so etwas noch nie erlebt. Danach konnten sich die Vier vor Auftrittsangeboten kaum retten. Die Redaktion des altehrwürdigen „National Geographic“ bat um Interview und Photo Session. Und die New Yorker Musiklegende David Byrne lud das ambitionierte Damenquartett zu einem Auftritt auf dem renommierten Bonnaroo-Festival in Tennessee.

Kurz danach unterschrieben sie ihren neuen Plattenvertrag und gingen für die Aufnahmen des Albums
„A Kiss Before You Go“ ins Studio. Die intensive Live-Erfahrung hatte dazu geführt, dass sie noch mehr wie eine Einheit klangen, ohne die Eigenheiten der einzelnen Individuen zu übergehen. Geholfen haben ihnen neben dem Musiker und Produzenten Mike Hartung wieder der renommierte norwegische Rock- und Jazz-Produzent Kåre Westrheim sowie der Songschreiber der ersten Stunde, Mats Rybø.

Ein Schmankerl auf den Album: Frank Zappas Sohn Dweezil Zappa, der sich spontan als Gitarrist für einen Song zur Verfügung stellte. „Unser Produzent Mike Hartung ist mit Dweezil befreundet. Er spielte ihm unseren neuen Song ‚Das Rock‘ vor. Danach ging Dweezil ins Studio und spielte einen Gitarrenpart ein“, erzählt Marianne stolz.

Neben Radiohead, Tom Waits, Bruce Springsteen und Bob Dylan gehört Frank Zappa mit seiner Familie zu den großen Vorbildern der Vier. Die Parallelen zu ihrer Arbeit sehen sie in der geistigen Freiheit, von der Frank Zappas Musik lebte. Sie ist auch für die Katzenjammer-Frauen ein wichtiger Bestandteil ihrer Musikerphilosophie, wenn nicht sogar der Motor ihrer Kreativität. Sie mögen keine Grenzen. Nicht im Kopf und nicht in der Musik. Deshalb ließen sie sich auch nicht auf eines der üblichen Erfolgsrezepte reduzieren, mit denen Girlbands gern auf Chartskurs getrimmt werden.

Weitere Verstärkung holten sich Katzenjammer bei einem Straßenmusiker namens Mr. Orchestra. Er spielt Percussion im Folkpopjuwel „Rock, Paper, Scissors“, das mit eingängigen Melodien in skandinavischer Tradition glänzt. Mit „Loathsome M“ feiern sie die Blütezeit des Punk nach. In „Cocktails and Rubyslippers“ geben sie das weibliche Pendant zu den Beach Boys. Und während „Lady Marlene“ nachdenklich melancholisch dahin schwebt, wirkt der Kirschkuchenrezeptsong „Cherry Pie“ wie aus einer Varieté-Vaudeville-Nummer. Und weil die Katzenjammer-Damen nicht unter Berührungsängsten leiden, haben sie auch eine wunderbar verschleppt schlurfende Version des Genesis-Hits „Land of Confusion“ auf CD gebannt. Wer hätte gedacht, dass diese 80er-Jahre-Mainstreamnummer so sophisticated klingen kann? Der Katzenjammer Kosmos ist eben aufregend weit und schimmert bunt in allen Schattierungen.

KATZENJAMMER sind:

Marianne Sveen

Anne Marit Bergheim

Solveig Heilo

Turid Jørgensen

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Sie schreiben die Geschichte der Girlbands neu. Die vier Mädels der norwegischen Band Katzenjammer beherrschen nicht nur über 30 Instrumente (man sagt zwar, dass Frauen multitaskingfähig sind, aber diese Ladies treiben es wirklich auf die Spitze!)

Sie setzen auch in puncto Power und Vielseitigkeit neue Maßstäbe. Sie klingen wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks. Selten hat Musik so viel Spaß gemacht wie die des Frauenquartetts aus Oslo. Die Musik auf ihrem zweiten Album „A Kiss Before You Go“ beschreiben Anne Marit, Marianne, Solveig und Turid als „eine Mischung aus Rock, Folk, Pop und Bluegrass mit Circus Grooves und Cowboy Music“. Doch Bezeichnungen für Stilrichtungen sind viel zu statisch, um die Dynamik, die bis zur Ekstase reichende Begeisterung und die überbordende Kreativität zu beschreiben, mit der Katzenjammer ans Werk gehen.

Den Bandnamen Katzenjammer hatten die Musikerinnen, die zwischen 1979 und 1982 zur Welt kamen, nach dem Comic „The Katzenjammer Kids“ gewählt. Denn „der Name passte auch, weil das Wort für nervtötende Geräusche steht. Das traf das Resultat unserer ersten Versuche wohl ganz gut.“

Doch schon mit ihrem ersten Album „Le Pop“, das 2008 in Norwegen erschien, zeigten sie, dass sie nicht mehr nur auf den Charme der freiheitsliebenden Dilettantinnen setzten, sondern mit Ehrgeiz ihr Projekt vorantrieben. Während der Aufnahmen wechselten sie sich für ihren atemberaubenden Stilmix souverän auf Akkordeon, Klavier, Gitarre, Mandoline, Glockenspiel, Geige, Ukulele, Bass-Balalaika, Banjo, Mundharmonika und Tuba-Trompete ab.

Live überzeugten sie mit ihrem ausgeprägten Spieltrieb und waren so gut, dass sie ihrem Geheimtippstatus schnell entwuchsen. Denn wenn man Katzenjammer zum ersten mal erlebt, ist es, als wäre man völlig unvorbereitet auf einen alten Tex Avery -Cartoon gestoßen. Die hemmungslose Freude und der verschrobene Einfallsreichtum und zwischendrin immer wieder Momente von solch reiner Schönheit, dass einem die Augen ganz feucht werden.

Bei ihren Live Auftritten überraschen die Vier gern mit ihrer „Reise nach Jerusalem mit genügend Stühlen“ - Aktion mitten in der Show. Jede von ihnen lässt das Instrument, das sie gerade spielt, einfach stehen oder liegen und rückt einen Platz weiter zum nächsten Instrument. Nur kein Stillstand, keine festgefügten Muster. „Wir konnten es von Anfang an nicht akzeptieren, dass es heißen sollte: Okay, wir sind jetzt eine Band. Du spielst Schlagzeug, du den Bass, und du bist die Sängerin“, sagen sie.

Vor zwei Jahren brachte dann die Fahrt auf einer weißen Hochzeitskutsche die internationale Karriere der Band ins Rollen. Buchstäblich. Denn die Vier, die zum Auftritt beim renommierten SXSW Festival im texanischen Austin geladen waren, rumpelten vor der Show für eine Promotion-Aktion auf dem gemieteten Touristengefährt durch die City. „Es war ziemlich eng auf der Kutsche. Wir hatten all unsere Instrumente dabei, unsere selbst bemalte Kontrabass-Balalaika passte kaum noch drauf“, erinnert sich Anne Marit.

Aber der PR-Gag zog. Auch die in Bezug auf musikalische Sensationen sonst eher abgebrühten Festivalbesucher hatten so etwas noch nie erlebt. Danach konnten sich die Vier vor Auftrittsangeboten kaum retten. Die Redaktion des altehrwürdigen „National Geographic“ bat um Interview und Photo Session. Und die New Yorker Musiklegende David Byrne lud das ambitionierte Damenquartett zu einem Auftritt auf dem renommierten Bonnaroo-Festival in Tennessee.

Kurz danach unterschrieben sie ihren neuen Plattenvertrag und gingen für die Aufnahmen des Albums
„A Kiss Before You Go“ ins Studio. Die intensive Live-Erfahrung hatte dazu geführt, dass sie noch mehr wie eine Einheit klangen, ohne die Eigenheiten der einzelnen Individuen zu übergehen. Geholfen haben ihnen neben dem Musiker und Produzenten Mike Hartung wieder der renommierte norwegische Rock- und Jazz-Produzent Kåre Westrheim sowie der Songschreiber der ersten Stunde, Mats Rybø.

Ein Schmankerl auf den Album: Frank Zappas Sohn Dweezil Zappa, der sich spontan als Gitarrist für einen Song zur Verfügung stellte. „Unser Produzent Mike Hartung ist mit Dweezil befreundet. Er spielte ihm unseren neuen Song ‚Das Rock‘ vor. Danach ging Dweezil ins Studio und spielte einen Gitarrenpart ein“, erzählt Marianne stolz.

Neben Radiohead, Tom Waits, Bruce Springsteen und Bob Dylan gehört Frank Zappa mit seiner Familie zu den großen Vorbildern der Vier. Die Parallelen zu ihrer Arbeit sehen sie in der geistigen Freiheit, von der Frank Zappas Musik lebte. Sie ist auch für die Katzenjammer-Frauen ein wichtiger Bestandteil ihrer Musikerphilosophie, wenn nicht sogar der Motor ihrer Kreativität. Sie mögen keine Grenzen. Nicht im Kopf und nicht in der Musik. Deshalb ließen sie sich auch nicht auf eines der üblichen Erfolgsrezepte reduzieren, mit denen Girlbands gern auf Chartskurs getrimmt werden.

Weitere Verstärkung holten sich Katzenjammer bei einem Straßenmusiker namens Mr. Orchestra. Er spielt Percussion im Folkpopjuwel „Rock, Paper, Scissors“, das mit eingängigen Melodien in skandinavischer Tradition glänzt. Mit „Loathsome M“ feiern sie die Blütezeit des Punk nach. In „Cocktails and Rubyslippers“ geben sie das weibliche Pendant zu den Beach Boys. Und während „Lady Marlene“ nachdenklich melancholisch dahin schwebt, wirkt der Kirschkuchenrezeptsong „Cherry Pie“ wie aus einer Varieté-Vaudeville-Nummer. Und weil die Katzenjammer-Damen nicht unter Berührungsängsten leiden, haben sie auch eine wunderbar verschleppt schlurfende Version des Genesis-Hits „Land of Confusion“ auf CD gebannt. Wer hätte gedacht, dass diese 80er-Jahre-Mainstreamnummer so sophisticated klingen kann? Der Katzenjammer Kosmos ist eben aufregend weit und schimmert bunt in allen Schattierungen.

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