Der Fortsetzung von
Dackelblick: Roman" muss man eigentlich nur so viel Erfolg wünschen, wie sie der erste Teil hatte. "Katzenjammmer ist die gelungene Fortsetzung des ersten Teiles. Der hat ja mit einem Happy-end aufgehört- Herkules hatte mit tatkräftiger Hilfe von Herrn Beck seinem Frauchen eine neue Liebe und sich ein Herrchen verschafft. Aber eigentlich ist so ein Happy end ja gar kein Ende, sondern der Anfang von so etwas kompliziertem wie einer Beziehung. Als Herkules Frauchen Carolin und der geliebte Tierarzt Marc nun beschließen zusammenzuziehen, gemeinsam mit der Tochter von Marc aus erster Ehe und Hercules eine Famile zu bilden, da erst merkt Herkules wie schwierig das bei den Menschen mit so einer Beziehung ist. Außerdem wird er noch selbst sehr geplagt, weil ihm das erste Mal in seinem Dackelleben selbst Magenprobleme quälen, er wird schwach, ja fällt gar in Ohnmacht vor so viel Schönheit und ist entbrannt vor Liebe- in eine Golden Retriever Hündin, die ist etwa dreimal so groß wie ein Dackel, also eigene Probleme hat er genug, aber mit dem eigenen Rudel dazu.. Konsequent bleibt dabei Dackel Hercules der Ich- Erzähler, der aus seiner etwas tiefergelegten Perspektive auf seinen kurzen Dackelbeinen durch die seltsame Welt der Menschen dackelt und versucht sein Rudel zusammenzuhalten und zu beschützen.
Frauke Scheunemann beschreibt diese Probleme von Zweibeinern und Vierbeiner wieder mit so viel Humor, dass ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen habe.