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Katzen ...was sonst: Leben mit Stubentigern [Taschenbuch]

Christopher Ray , Monika Berger-Lenz
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. Februar 2008
Jeder weiß irgendetwas über Katzen. Mancher glaubt, Dinge über Katzen zu wissen, merkt aber nicht, dass er Irrtümern aufsitzt. Und dann gibt es noch die, die Expertenwissen zu besitzen glauben. Dabei käuen sie nur wider, was sich zum Konsens verfestigt hat. In diesem Buch finden Sie nichts von diesen Dingen. Hier erzählt die Autorin aus eigenen Erfahrungen, die sie in fast 17 Jahren Zusammenlebens mit Katzen gesammelt hat. Dabei betritt sie teilweise völlig neue Wege. Noch nicht glatt getreten halten sie die eine oder andere Überraschung bereit. Wenn Sie ihr folgen wollen, seien Sie vorsichtig.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 120 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (11. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837018601
  • ISBN-13: 978-3837018608
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,9 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 676.601 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Beim Thema Fremdfuttern sehe ich eine Szene aus den Simpsons vor mir. Homer schleicht sich nachts hinaus, um in Moes Taverne ein Bier zu trinken. Unterwegs begegnet ihm seine Katze Snowball. Snowball hat sich angewöhnt, jedes Mal wenn sie das Haus verlässt, das Halsband abzulegen und zu verstecken. Erst dann geht sie auf Tour. In dieser Szene sieht man Homer und Snowball Auge in Auge. Beide starren sich misstrauisch an. Etwa zehn Sekunden lang. Dann sagt Homer: "Okay. Wenn Du nichts sagst, sag ich auch nichts."

Katzen gehen fremd. Viele jedenfalls. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Jedenfalls solange nicht, wie die Zweit- oder Drittmenschen nicht Besitzansprüche erheben. Das passiert allerdings selten. Die meisten Katzen spüren, wenn Menschen in diese Richtung tendieren und besuchen sie nicht mehr. Dass Katzen fremdgehen hat im Gegensatz zu verbreiteten Auffassungen nichts damit zu tun, dass sie bei anderen Menschen besonders leckeres Futter bekommen. Sie bekommen AUCH leckeres Futter. Häufig spielen aber noch andere Punkte hinein. Katzen suchen sich eben ihre Menschen aus. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, sobald sie ein festes Zuhause haben.

Eifersucht ist an dieser Stelle völlig fehl am Platz. Witzigerweise kann es passieren, dass die Zweitmenschen ihrerseits eifersüchtig werden auf die Drittmenschen. So etwas haben wir bereits mit Hutch erlebt. Die Situation war kurios. Nach einem Umzug in eine Wohnung, die wir ursprünglich gar nicht wollten - die eigentliche war nicht rechtzeitig fertig geworden und wir mussten binnen drei Tagen eine Alternative finden - fand sich Hutch, wie gewohnt, schnell in seinem Revier zurecht. Das Haus machte zum Hof hin einen Knick um etwa 45 Grad. Unser Balkon stieß ganz nah an das Fensterbrett unserer Nachbarin, die dieses Fenster auch meist einen Spalt geöffnet hatte. Hutch gewöhnte sich an, über das Geländer auf das Fensterbrett zu wandern, in die Wohnung einzubrechen und dort zu schlafen.

Die Nachbarin beklagte sich häufig darüber, dass er wie ein Wilder an ihrem Fenster kratzte, wenn es geschlossen war. Wir suchten nach einer Lösung, ihm das abzugewöhnen, aber er ließ sich nichts einreden. Die Nachbarin war ihrerseits trotz aller Klagen sichtlich stolz darauf, dass der Kater sie ausgesucht hatte. Eines Tages aber beklagte sie sich bitterlich über ihn. Der Anlass war ein Drittmensch. Im gleichen Haus wohnte im Parterre ein junger Mann, der seine Terrassentür nachts häufig offen stehen ließ. Unsere Nachbarin konnte den jungen Mann nicht leiden. Unser Kater schon. Hutch orientierte sich zunehmend auf Besuche in dessen Schlafzimmer. Sobald die Tür offenstand, wanderte er hinein, legte sich ins Bett und schlief. Dem jungen Mann gefiel das offenbar auch. Die beiden schliefen friedlich nebeneinander. Wir wussten davon nichts. Wir glaubten, der Kater sei auf nächtlicher Jagd. Bis eben eines Tages unsere Nachbarin sich über Hutch beschwerte, der sie so schnöde betrog.



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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monika Berger-Lenz.....was sonst 2. März 2008
Format:Taschenbuch
Dieses Mal überrascht uns Monika Berger-Lenz mit einem hinreissenden Katzen-Buch. "Wer glaubt, dass ein Katzenbesitzer seine Katze besitzt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet" - schon dieser Satz zeigt, dass man es hier mit einer gelungenen Mischung aus Charme, Humor und Wissenswertem über unsere Samtpfoten zu tun hat. Es werden so manche Katzen-"Weisheiten" ad absurdum geführt und der Leser erfährt einiges von den vierpfötigen Mitbewohnern und ihren teils köstlichen Angewohnheiten des Berger-Lenz'schen Haushalts.

Alles in allem ein Lesevergnügen mit wichtigen Denkanstössen für Katzenfreunde und -untergebene. Denn, dass Zitronenfalter Zitronen falten, glauben wir ja auch nicht...!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Augenöffner! 23. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch ist super geschrieben. Sehr gut und leicht zu lesen und dabei immer informativ und trotzdem humorvoll.

Interessant finde ich vor allem den Abschnitt über weit verbreitete Irrtümer über Katzen und die Darstellung höchstrichterlicher Urteile zu und über Katzen. Das gibt dann jedem Katzenfreund noch einmal ein bisschen Selbstbewusstsein in der Auseinandersetzung mit den Nachbarn oder dem Vermieter.

Absolut empfehlenswert. Dafür 5 Sterne!

Ein wenig störend ist nur, dass die Bilder im Buch "nur" schwarz-weiß sind. Dadurch muss man manchmal genauer hinschauen, um zu erkennen, dass z.B. "Banana-Johnny" im einen Bild gähnt. ;)

Dass es dafür keinen Punktabzug gibt, liegt einfach daran, dass das Buch neben seinen anderen Pluspunkten sehr günstig ist. Einen Bildband für 40,- € hätte ich sicher nicht gekauft. ;)

Also, absolut empfehlenswert, da von hohem Informations- und Unterhaltungswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Katzenteil des Buches recht gut 23. Mai 2012
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
und deswegen gibt es auch drei Punkte. Wenn Frau Lenz den Schlenker zur sog. "Neuen Medizin" nicht gemacht hätte, wären es auch fünf Punkte geworden. Aber mit dieser doch etwas verqueren Denkweise kann ich mich in keiner Weise anfreunden. In meinem Bekanntenkreis sind zwei Freunde an einem Gehirntumor verstorben. Ich hätte nicht erleben wollen, was diese gesagt hätten, wenn ich sie auf die hier vertretene These, den Tumor einfach weiter wachsen zu lassen, hingewiesen hätte. Im übrigen waren beide Tumore nicht zu operieren, so dass das Ende schon eine ganze Zeit vorher absehbar war. Dem "Begründer" der "Neuen Medizin" wurde im Übrigen die deutsche Approbation aberkannt. Mit welchem Recht er hier immer noch als "Dr. Hamer" bezeichnet wird, kann ich nicht nachvollziehen.
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