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Katzen - was sonst (faktor-L Neue Medizin)
 
 

Katzen - was sonst (faktor-L Neue Medizin) [Kindle Edition]

Monika Lenz , Christopher Ray
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe,
ich schwör's euch! - Rainer Maria Rilke
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Wenn man (Frau) mit sieben Katzen zusammenlebt, dann hat man etwas zu erzählen. Vom Leben und Sterben im Rudel bis zum Überleben durch die Neue Medizin. Hier ein paar Beispiele:
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Mögen Sie eher Katzen oder Hunde?
Vergessen Sie es. Diese Frage ist Unfug. Wer auch immer sich diese Frage hat einfallen lassen, hat Eines nicht begriffen: Jedes Lebewesen ist ein Wunder. Ob es bellt, maunzt, kräht oder piept. Oder ob es vielleicht in einem Topf steht und Ihre Pflege mit Blüten und besonders starkem Wuchs dankt. Es spielt keine Rolle. Wer sich um Lebewesen kümmern will, muss begreifen, dass es egal ist, was für ein Lebewesen das ist. Das ist die Grundlage dafür, dass man sich in ein Wesen hineinversetzen und mit ihm leben kann.
Menschen, die aus Angst vor einer fiktiven Vogelgrippe Tausende Hühner brutal meucheln - rein vorsorglich - sollten auf ein Zusammenleben mit anderen Lebewesen verzichten. Eben jenen anderen Lebewesen zuliebe.
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Wie man zu einer Katze kommt
Man kann sich keine Katze anschaffen. Auch keinen Hund, eine Schildkröte oder einen Vogel. Menschen, die so etwas glauben, werden sich und das "angeschaffte Wesen" unglücklich machen. Wer es richtig anstellt, wird ausgesucht.
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Ein Zuhause
Katzen brauchen ein richtiges Zuhause. Dieser Begriff umschließt in diesem Fall alles, was auch für den Menschen das Zuhause darstellt. Einem Kaninchen reicht ein genügend großer Käfig und ab und zu etwas Auslauf in der Wohnung oder im Garten. Hamster haben ihr Terrarium, ebenso wie Schildkröten, Fischen reicht ein Aquarium. Vögel bräuchten wesentlich mehr und anderen Platz als nur einen Käfig, in dem sie auf einer Stange hocken. Doch um sie soll es hier nicht gehen. Katzen brauchen alles. Jeden Platz, jedes Eckchen. Sie wollen die gesamte Wohnung erkunden und vereinnahmen können. Sie lieben es, versteckte Ecken zu besetzen, auf Schränke zu krabbeln, in Schränke oder Bettkästen zu kriechen.
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Was eine Katze braucht
Die Katze ist am liebsten da, wo man sie streichelt.
Deutsches Sprichwort
Menschen brauchen zum Leben wenig. Um sich wirklich wohl zu fühlen, brauchen sie allerdings von Mal zu Mal mehr. Die Liste kann sehr schnell immer länger werden. Bei Katzen ist das anders. Katzen sind relativ einfach zufrieden zu stellen. Ihre Liste lässt sich leicht auf drei Dinge begrenzen: genügend zu fressen, ein warmes Plätzchen im Bett und offene Türen.
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Streuner oder Stubenhocker?
Jeder, der mit einer Katze zusammenlebt, muss sich für eine Variante entscheiden. Entweder darf die Katze hinaus oder man lässt sie in der Wohnung. Ich habe dazu im Laufe der Jahre eine ganz klare Einstellung gefunden. Ich verstehe jeden, der die Katzen nicht hinauslassen will. Aus Angst vor dem Verkehr, vor anderen Katzen, vor Hunden oder Menschen.
Aber: Ich persönlich würde einer Katze das nie mehr antun.
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Die Einzelgänger-Legende
Katzen sind Einzelgänger. Das wird zwar immer wieder behauptet. Deswegen wird es aber auch nicht wahrer. Katzen lieben Gesellschaft. Nur in Ausnahmefällen sind sie lieber für sich. Dann haben sie entweder schlechte Erfahrungen gemacht - vielleicht im Tierheim. Oder sie sind krank. Katzen lieben Gesellschaft jeder Art. Das können Menschen und andere Katzen sein. Am liebsten haben sie beides. Katzen brauchen ihr Rudel. Dazu zählen alle, die zur Familie gehören. Das können auch Hunde oder andere Tiere sein.
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Krankheit und Heilung
Felines Leukämie-Virus, Felines Immunschwäche-Virus, Feline Infektiöse Perionitis, Fibrosarkome - diese Begriffe lassen die Alarmglocken vieler Katzenfreunde schrillen. Mit diesen Namen werden Krankheiten bezeichnet, die bei Katzen häufig auftreten. Doch was sind Krankheiten eigentlich? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Was ist eigentlich Krebs? Und warum bekommt der Eine einen Schnupfen, der Andere aber nicht? Solche Dinge zu hinterfragen, ist nicht selbstverständlich.

Auszug aus Katzen ...was sonst. Leben mit Stubentigern von Monika Berger-Lenz. Copyright © 2008. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Beim Thema Fremdfuttern sehe ich eine Szene aus den Simpsons vor mir. Homer schleicht sich nachts hinaus, um in Moes Taverne ein Bier zu trinken. Unterwegs begegnet ihm seine Katze Snowball. Snowball hat sich angewöhnt, jedes Mal wenn sie das Haus verlässt, das Halsband abzulegen und zu verstecken. Erst dann geht sie auf Tour. In dieser Szene sieht man Homer und Snowball Auge in Auge. Beide starren sich misstrauisch an. Etwa zehn Sekunden lang. Dann sagt Homer: "Okay. Wenn Du nichts sagst, sag ich auch nichts."

Katzen gehen fremd. Viele jedenfalls. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Jedenfalls solange nicht, wie die Zweit- oder Drittmenschen nicht Besitzansprüche erheben. Das passiert allerdings selten. Die meisten Katzen spüren, wenn Menschen in diese Richtung tendieren und besuchen sie nicht mehr. Dass Katzen fremdgehen hat im Gegensatz zu verbreiteten Auffassungen nichts damit zu tun, dass sie bei anderen Menschen besonders leckeres Futter bekommen. Sie bekommen AUCH leckeres Futter. Häufig spielen aber noch andere Punkte hinein. Katzen suchen sich eben ihre Menschen aus. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, sobald sie ein festes Zuhause haben.

Eifersucht ist an dieser Stelle völlig fehl am Platz. Witzigerweise kann es passieren, dass die Zweitmenschen ihrerseits eifersüchtig werden auf die Drittmenschen. So etwas haben wir bereits mit Hutch erlebt. Die Situation war kurios. Nach einem Umzug in eine Wohnung, die wir ursprünglich gar nicht wollten - die eigentliche war nicht rechtzeitig fertig geworden und wir mussten binnen drei Tagen eine Alternative finden - fand sich Hutch, wie gewohnt, schnell in seinem Revier zurecht. Das Haus machte zum Hof hin einen Knick um etwa 45 Grad. Unser Balkon stieß ganz nah an das Fensterbrett unserer Nachbarin, die dieses Fenster auch meist einen Spalt geöffnet hatte. Hutch gewöhnte sich an, über das Geländer auf das Fensterbrett zu wandern, in die Wohnung einzubrechen und dort zu schlafen.

Die Nachbarin beklagte sich häufig darüber, dass er wie ein Wilder an ihrem Fenster kratzte, wenn es geschlossen war. Wir suchten nach einer Lösung, ihm das abzugewöhnen, aber er ließ sich nichts einreden. Die Nachbarin war ihrerseits trotz aller Klagen sichtlich stolz darauf, dass der Kater sie ausgesucht hatte. Eines Tages aber beklagte sie sich bitterlich über ihn. Der Anlass war ein Drittmensch. Im gleichen Haus wohnte im Parterre ein junger Mann, der seine Terrassentür nachts häufig offen stehen ließ. Unsere Nachbarin konnte den jungen Mann nicht leiden. Unser Kater schon. Hutch orientierte sich zunehmend auf Besuche in dessen Schlafzimmer. Sobald die Tür offenstand, wanderte er hinein, legte sich ins Bett und schlief. Dem jungen Mann gefiel das offenbar auch. Die beiden schliefen friedlich nebeneinander. Wir wussten davon nichts. Wir glaubten, der Kater sei auf nächtlicher Jagd. Bis eben eines Tages unsere Nachbarin sich über Hutch beschwerte, der sie so schnöde betrog.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Mal überrascht uns Monika Berger-Lenz mit einem hinreissenden Katzen-Buch. "Wer glaubt, dass ein Katzenbesitzer seine Katze besitzt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet" - schon dieser Satz zeigt, dass man es hier mit einer gelungenen Mischung aus Charme, Humor und Wissenswertem über unsere Samtpfoten zu tun hat. Es werden so manche Katzen-"Weisheiten" ad absurdum geführt und der Leser erfährt einiges von den vierpfötigen Mitbewohnern und ihren teils köstlichen Angewohnheiten des Berger-Lenz'schen Haushalts.

Alles in allem ein Lesevergnügen mit wichtigen Denkanstössen für Katzenfreunde und -untergebene. Denn, dass Zitronenfalter Zitronen falten, glauben wir ja auch nicht...!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein echter Augenöffner! 23. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Das Buch ist super geschrieben. Sehr gut und leicht zu lesen und dabei immer informativ und trotzdem humorvoll.

Interessant finde ich vor allem den Abschnitt über weit verbreitete Irrtümer über Katzen und die Darstellung höchstrichterlicher Urteile zu und über Katzen. Das gibt dann jedem Katzenfreund noch einmal ein bisschen Selbstbewusstsein in der Auseinandersetzung mit den Nachbarn oder dem Vermieter.

Absolut empfehlenswert. Dafür 5 Sterne!

Ein wenig störend ist nur, dass die Bilder im Buch "nur" schwarz-weiß sind. Dadurch muss man manchmal genauer hinschauen, um zu erkennen, dass z.B. "Banana-Johnny" im einen Bild gähnt. ;)

Dass es dafür keinen Punktabzug gibt, liegt einfach daran, dass das Buch neben seinen anderen Pluspunkten sehr günstig ist. Einen Bildband für 40,- ¤ hätte ich sicher nicht gekauft. ;)

Also, absolut empfehlenswert, da von hohem Informations- und Unterhaltungswert!
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Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
und deswegen gibt es auch drei Punkte. Wenn Frau Lenz den Schlenker zur sog. "Neuen Medizin" nicht gemacht hätte, wären es auch fünf Punkte geworden. Aber mit dieser doch etwas verqueren Denkweise kann ich mich in keiner Weise anfreunden. In meinem Bekanntenkreis sind zwei Freunde an einem Gehirntumor verstorben. Ich hätte nicht erleben wollen, was diese gesagt hätten, wenn ich sie auf die hier vertretene These, den Tumor einfach weiter wachsen zu lassen, hingewiesen hätte. Im übrigen waren beide Tumore nicht zu operieren, so dass das Ende schon eine ganze Zeit vorher absehbar war. Dem "Begründer" der "Neuen Medizin" wurde im Übrigen die deutsche Approbation aberkannt. Mit welchem Recht er hier immer noch als "Dr. Hamer" bezeichnet wird, kann ich nicht nachvollziehen.
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