Quecksilbernatriummethyl-Thiosalizilat (Thiomersal) ist eine organische Quecksilberverbindung die zu 49,6 Prozent aus Ethylquecksilber besteht. Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Elemente, das die Menschheit kennt; nachzulesen auf Seite 83. Aber wozu wird diese fast unaussprechliche und dabei hochgradig giftige organische Verbindung denn nun überhaupt gebraucht? Man verwendet diese organische Verbindung als Konservierungsmittel in Impfstoffen. Folgerichtig lesen wir dann auch weiter auf Seite 90: "Eine versehentliche (Selbst-) Injektion selbst geringer Mengen dieses Impfstoffes kann starke Schwellungen verursachen, die u. U. zu ischämischen Nekrosen oder sogar zum Verlust eines Fingers führen können." (Nekrose = Gewebetod unbestimmter Flächen- und Tiefenausdehnung). Nun kann einer Katze eine solche Impfmixtur aber dennoch bedenkenlos injiziert werden? Oder vielleicht doch nicht? Nein, ganz so bedenkenlos zum Glück nun auch wieder nicht, denn es sollte dabei schon bedacht werden, die Impfnadel nicht gerade im Nacken der Katze anzusetzen, sondern besser, wie auf Seite 120 nachzulesen, in eine der Extremitäten. Denn Katzen hätten angeblich die beste Chance auf Heilung, wenn ein Impfsarkom (auch Krebs oder bösartige Geschwulst genannt) vollständig amputiert werden kann. Das Verhalten einer Katze, die nach einer Impfung den Rest des Tages nur noch mit Durchfall und Kotzen verbringt (Seite 93) - mit der vagen Hoffnung darauf, die Katze könnte sich nochmal erholen - wirkt hingegen fast schon wie eine ganz normale, und daher kaum erwähnenswerte Impf-Nebenwirkung. Und daß diese Impfungen dann zum größten Teil auch noch nutzlos und überflüssig sind, und nur dem Profit der Tierärzte und Impfstoffherstellern dienen (Seite 29), sei hier auch nur mal so am Rande erwähnt. Die einen Impfstoffe bieten trotz Impfung keinen vollständigen Schutz, die anderen sollen gegen einen Virus schützen, bei dem es aber eventuell eher unwahrscheinlich ist, daß die Katze diesem Virus jemals ausgesetzt wird. Als halbwegs sinnvolle Impfungen bleiben übrig die gegen Katzenseuche, sowie die gegen Tollwut. Aber auch hier sollte man es mit der Anzahl an Impfungen nicht unbedingt übertreiben.
Fazit: Wenn Katzen lesen könnten, würde ihnen beim Lesen dieses Buches mit Sicherheit das Fell zu Berge stehen. Und weiter kann man sagen, wieder einmal mehr ist eine Verschwörung aufgeflogen; die Verschwörung der Tierärzte mit den Impfstoffherstellern nämlich. Nicht zuletzt mit Hilfe dieses Buches wurde die gemeine Hauskatze erfolgreich aus dem Würgegriff der Pharmaindustrie befreit - vermutlich wenigstens bei denen, die es bereits gelesen haben.