...gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, manchmal geben Sie sich großspurig als Mitautoren aus, manchmal sind Sie Titelheld, oder Sie halten sich auch mal ganz kätzisch elegant zurück und überlassen es Ihrem Dosenöffner, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Midnight Louie schöpft alle Möglichkeiten aus. Fast jedes zweite Kapitel stammt von Ihm, in "seinen" Kapiteln geht es auch fast ausschließlich um ihn selbst (im Grunde typisch kätzisch), und nur zufällig landet er doch immer wieder in der Mitte des Geschehens. Trotz dieser eigenwilligen Hilfe ihrer Katze löst Temple Barr auch dieses Mal alles auf. Mit Sicherheit sind die beiden Hobbydetektive unterhaltsam, aber um ehrlich zu sein, stören Midnight Louies eigene Ausflüge eher, als das sie Schwung in die Handlung bringen. Für Katzenkrimi-Fans trotzdem keine schlechte Wahl!