Dieses Buch muss man lesen! Es handelt tiefgründig von dem Leben eines Biologen, der sein komplettes Weltbild mit Hilfe einer Katze ändert.
Als der magere rote Kater in sein Leben tritt, ist der Biologe wahrlich kein Katzenfreund, aber er "erbarmt" sich dieser armen Kreatur und fühlt sich mit jedem Augenblick, in dem er mit dem Kater zusammen ist, mehr mit ihm verbunden. Er beschreibt, wie er Darwin zum ersten Mal zum Tierarzt brachte, dort FeLV festgestellt wurde und die Krankheit dahinschritt. Er gibt seinen Gefühlen Ausdruck, beschreibt den Weg seiner Gefühle und den Zwiespalt zwischen Vernunft und Hoffnung. Er weiß, dass Darwin sterben wird, versucht ihm aber die Zwischenzeit so angenehm wie möglich zu bereiten bis zum letzten Tag als er den kranken Kater doch in die Tierklinik zum Einschläfern bringt.
Anfangs liest sich das Buch etwas mühsam, da der Autor sein Wissen als Biologe sehr in das Buch intigriert hat, aber es ist nachvollziehbar und nicht zu langwierig. Am meisten haben mich die letzten Seiten berührt, worin der Autor beschreibt, wie er die Asche des toten Darwin nach Hause holte und so seine letzten Begegnungen mit ihm hatte. Als letztes gibt Darwin dem Autor mit auf dem Weg, er solle mit seinen neuen Gefährten, dem Kater Hoover und den anderen armen Geschöpfen gehen. Sie werden ihm den Weg leiten...
Es ist ein wirklich rührendes Buch, das auch Nicht-Katzenfreunden die Augen für ihre Umwelt öffnet.