Ingrid Tropp Erblad gibt in ihrem Buch einen Einblick in ihr Innenleben vor, während und nach ihrer Erkrankung an Aphasie. Nach einer Gehirnblutung ist das Sprachzentrum der schwedischen Werbetexterin geschädigt, was zu einem "Sprachverlust" führt. Die "kleinen Gehirnarbeiter" laufen zum Wörterregal, kommen aber mit den falschen Wörtern zurück. Die Autorin beschreibt - ohne auf die Tränendrüse zu drücken - ihre Unsicherheit und ihre Gefühle, auf einmal behindert zu sein.
Ein romanartiges, nachdenkliches Buch über die Wichtigkeit der Sprache für uns, über Kommunikationsprozesse allgemein und Rollen in der Kommunikation. Interessant.