Es beginnt damit, daß am Restauranttisch von Richard Ames ein Mann erschossen wird, und entwickelt sich zu einer rasanten Irrfahrt über den Mond des Jahres 2188. Im ersten Teil des Buchs zeigt Heinlein sich in Topform, er jagt seine Helden durch eine verrückte, wirkliche Welt und läßt es dabei nicht an Ironie und Zynismus mangeln, während er eine wunderbar verzwickte Geschichte entwickelt. Schade nur, daß er etwa zur Halbzeit alles aufgibt, um die Geschichte in sein Viele-Welten-Universum einzupassen. Hatten Sie schon einmal den Wunsch, Lazarus Long zu erschießen? Falls ja, dann lesen sie am besten den guten Teil des Buches (Sie werden schon merken, wo er aufhört), brechen ab und lesen ihn noch einmal. Ansonsten: Augen zu und durch. Auch wenn Lazarus Long stört, ist der zweite Teil immer noch besser als so manches Lebenswerk anderer Schriftsteller. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)