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Katharine Hepburn: Ein Jahrhundertleben
 
 
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Katharine Hepburn: Ein Jahrhundertleben [Gebundene Ausgabe]

A. Scott Berg , Reiner Pfleiderer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 381 Seiten
  • Verlag: Blessing; Auflage: 2. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896671685
  • ISBN-13: 978-3896671684
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 511.733 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um eine gute Biografie über Katherine Hepburn (1907-2003) zu schreiben, hatte Alan Scott Berg denkbar schlechte Karten. Nicht nur, dass er das Leben der US-amerikanische Filmschauspielerin als "die bedeutendste Schauspielkarriere des 20. Jahrhunderts, vielleicht sogar aller Zeiten" mehr als verehrte: Er hat die Hepburn auch noch persönlich gekannt.

Und so beginnt Katharine Hepburn. Ein Jahrhundertleben, die im englischen Original nach Absprache mit Katherine Hepburn nur 13 Tage nach ihrem Tod erschien, denn auch mit einer etwas ausufernden Beschreibung der ersten Begegnung eines Fans mit dem Objekt seiner kinematografischen Begierden -- wobei die Hepburn ihren Gast zunächst einmal gefragt haben soll, ob er denn schon auf Toilette gewesen sei. Was folgt, ist ein Schlagabtausch, der sich als Feuerwerk von Bonmots verstanden wissen will, aber nur leidlich geistreich ist. Danach jedoch steigert sich die Biografie des Pulitzer-Preisträgers Berg zu einem sehr persönlich gefärbten Porträt der vierfachen Oscar-Preisträgerin, das der bemerkenswert schillernden Persönlichkeit und "ewigen Mademoiselle" (Berg) durchaus noch neue Fassetten abzugewinnen versteht.

Auch Katherine Hepburn hatte nicht die besten Karten, eine der bedeutendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts zu werden -- und dies, obwohl sie als hoffnungsvolle Tennisspielerin mit Pilotenschein und Tochter einer emanzipierten Juristin in besten Verhältnissen aufwuchs: Von einer Frau, die als eigenes Geburtsdatum früher stets das ihres Bruders Tom angab, der sich als Teenager auf dem elterlichen Dachboden erhängte, hätte man derart viel Selbstbewusstsein kaum erwarten können. Und doch ist es Hepburn in den 30er-, 40er- und 50er-Jahren in Filmen wie Leoparden küsst man nicht (1938), Die Frau, von der man spricht (1942) oder African Queen (1951) wie keiner zweiten Diva Hollywoods gelungen, die Rolle der starken, teils exzentrisch-durchgeknallten Frau adäquat zu verkörpern.

Und auch Alan Scott Berg ist eine beeindruckende Biografie gelungen, die an imaginativer Kraft freilich durch ein anderes Buch weit übertroffen wird: Durch Hepburns Selbstporträt Me aus dem Jahre 1991 nämlich, in dem die Aktrice erstmals auch über die 26 Jahre mit Spencer Tracey Auskunft gab. --Thomas Köster

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 05.08.2003
Ein "spannendes Buch" erblickt Susan Vahabzadeh in A. Scott Bergs "Katharine Hepburn. Ein Jahrhundertleben". Respektvoll im Ton und ohne schmutzige Details, erscheint Hepburn bei Berg als "klug, angenehm böse und sehr bodenständig", berichtet Vahabzadeh. Frei von Tratsch ist das Buch allerdings nicht: Vor allem die minutiöse Schilderung eines Abendessens mit Michael Jackson, bei dem auch Berg zugegen war, hat die Rezensentin amüsiert. Eine Biografie im strengen Sinn ist Bergs Buch nach Einschätzung Vahabzadehs nicht. Wie schon bei Bergs Charles-Lindbergh-Biografie vermisst sie auch hier die Distanz zum Gegenstand - was sie nicht weiter verwundert, schließlich war Berg über 20 Jahre mit der am 29. Juni diesen Jahres verstorbenen Schauspielerin befreundet, ein Umstand, der sich in den stark selbstdarstellerischen Zügen des Buches niederschlägt. So gleicht "Ein Jahrhundertleben" für Vahabzadeh eher einem "dokumentarischer Roman", in dem eine der beiden Hauptfiguren zufällig die größte Schauspielerin aller Zeiten sei. Aus dieser Perspektive betrachtet findet sie Bergs Hepburn-Buch "gelungen".

© Perlentaucher Medien GmbH

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Außergewöhnlich war sie. Hollywood-Ikone, oscargekrönte Filmschauspielerin und eine herausragende Bühnengröße. Zu jeder Zeit nahm sie ihr Leben selbstbestimmt in die Hand und dies in Zeiten, in denen die Emanzipation der Frauen alles andere als eine Massenbewegung war. Und so verwundert es nicht, dass Katherine Hepburn bis zu ihrem Tod in diesem Jahr darauf bestand, als unverheiratete Frau „Miss" genannt zu werden als Zeichen, ihr Leben stets allein gemeistert zu haben.

Ohne Männer war sie indessen nicht. Ihre langjährige Beziehung zu Schauspielkollege Spencer Tracy war zwar bekannt, dennoch verstand es Katherine Hepburn, ihr Privatleben weitesgehend vor der Öffentlichkeit zu schützen. Einige Details des Privaten hat sie ihrem Biografen A. Scott Berg anvertraut in dem Willen, diese erst nach ihrem Tod zu veröffentlichen. Zwanzig Jahre lang, von 1985 bis zu diesem Jahr, waren Berg und die Diva im Gespräch, freundeten sich in der Zeit an und setzten die einzelnen Bausteine des Lebens der resoluten Schauspielerin aneinander. Der Biograf und Pulitzer-prämierte Autor hat es dabei verstanden, die ihm gegeben Informationen sensibel zu verwerten und trotzdem eingefleischten Hepburn-Kennern Neues mitzuteilen. Eine Biografie über eine der großen Charaktere der Filmgeschichte, ihren Werdegang und ihre Gefühle zu Männern, Frauen und Weggefährten.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Normalerweise beginnt die Biografie eines Hollywood-Stars mit seiner Kindheit. In den darauf folgenden Kapiteln wird dann der Werdegang - von den ersten kleinen Bühnenerfahrungen bis hin zum ersten Filmerfolg - beschrieben. Danch folgen meistens mehr oder weniger aufregende Informationen über das Leben als Superstar, ein Leben im Ruhm. (Für einen Filmliebhaber wie mich, der gleichzeitig auch sehr gerne Biografien liest, gibt es also fast keinen schöneren Lesestoff - sofern das Buch gut und glaubwürdig ist)
Die autorisierte Biografie von Scott Berg geht aber nach einem anderem Schema vor. Sein Buch ist mehr die Beschreibung seiner über 20 Jahre weilenden Freundschaft zur vierfachen Oscar-Preisträgerin Katharine Hepburn. Demnach ist sein Buch vielleicht nicht sonderlich objektiv - aber höchst interessant !
Mit dieser wunderbar und witzig geschriebenen Biografie setzt er seiner Freundin eine letzte Hommage, die ihr ebenbürtig ist.
Wunderbar: Die Episode mit Warren Beatty und das Essen mit Michael Jackson !!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Berührendes Buch 10. August 2003
Von Rote Zora
Die Biographie von Berg ist ohne Zweifel das interessanteste und berührendste Buch über Katharine Hepburn.
Nahezu unbeirrt ging sie - mit unerschütterlichen Selbstbewusstsein und Ehrgeiz ausgestattet - ihren Weg. Berg schildert fast schon liebevoll und mit viel Humor ihren Lebensweg und Karriere - die einzigartig in Hollywood ist, und vermutlich auch immer bleiben wird. Er war auch einer der wenigen mit dem Sie fast vorbehaltlos über ihre Beziehung zu Spencer Tracy sprach. Natürlich ist das Buch auch voll mit Anekdoten - besonders hervorheben kann man da die Schilderung eines Abendessens mit Michael Jackson, den Katharine für einen interessanten, aber auch etwas unbedarften Menschen hielt.
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Am 17. August 2003 veröffentlicht
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