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Katharina von Medici. Königin von Frankreich
 
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Katharina von Medici. Königin von Frankreich [Gebundene Ausgabe]

Irene Mahoney
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist die sprühende Schilderung eines außergewöhnlichen Lebens, die Geschichte einer Frau, die mit vierzehn Jahren in eine Ehe getrieben und in ein Land gebracht wurde, in dem man sie wegen ihrer Herkunft verachtete, eine Frau, die die Last eines dreißig Jahre währenden Witwentums zu tragen hatte, einer Mutter, die ganz und gar darin aufging, ihr Leben der Bestimmung ihrer Kinder zu weihen, nämlich Frankreich zu regieren.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Irene Mahoney hat der lange Zeit verteufelten Katharina von Medici nachgespuert und ist zu einem anderen Bild als dem traditionellen gekommen .

Mahoneys Katharina ist eine Intrigantin, aber keinesfalls blutruenstig und brutal, sondern eher pragmatisch, unfanatisch, eine fuersorgliche Mutter und Ehefrau - und trotz gelegentlicher Grausamkeit "weit weniger verroht als ihr Zeitalter".

Es nimmt einen mit, zu lesen, wie Katharina alle Kinder ueberlebt bis auf zwei und das Ende der Valois-Dynastie miterleben muss.

Mit ihrem Pragmatismus und der religiösen Mässigung erinnert Katharina sehr an Elisabeth I., schade nur, dass sie nicht so erfolgreich war wie diese!

Das Buch ist gelegentlich etwas ungenau, daher ein Stern Abzug - man erfährt nicht einmal, wann die Kinder (bis auf den ersten Sohn Franz) geboren wurden oder woran die Tochter Claudia gestorben ist, auch kein Wort ueber die drei, die als Säuglinge verstarben - nur: "Katharina schenkte zehn Kindern das Leben, von denen sieben zur Reife gelangten". Zur Information: Die drei, die als Babys gestorben sind, waren der Sohn Ludwig (geb. 1549, gest. 1550) und die Zwillingstöchter Johanna und Victoria (geboren und gestorben 1555).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pj VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Katharina von Medici hatte die Träume einer Kaiserin, (...) aber die stillschweigende Nachsicht und Intrigen, die sie verwirklichen sollten waren das Werk einer italienischen Krämerin." Katharina von Medici war die zweite große Frau der Epoche, neben Elisabeth I von England. Genau wie Elisabeth war ihr der Frieden im Land wichtiger als das sture Durchsetzen von Dogmen aber im Gegensatz zu Elisabeth scheiterete Katharina kläglich und am Ende ihrer Regierungszeit - für 3 Söhne führte sie de facto die Regierungsgeschäfte - war das Land verwüstet und kaputt und in einem bitteren Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten zerrissen. In der Geschichte bleibt die blutige Katharina bestehen, die in der Bartholomäusnacht das Abschlachten 1000er von Hugenotten in Paris anordnete, deren Sohn den nächsten Thronanwärter Henry de Guise umbringen lies, die ihrer Schwiegertochter Mary Stuart kein Asyl bot sondern sie in England hinrichten lies. Nicht bekannt ist mit wieviel Vorsicht sie versuchte, Politik des Friedens zu schaffen, mit wieviel Mutterliebe sie alles dransetzte, ihre (leider durchweg unfähigen) Söhne zu guten Herrschern zu machen, mit wieviel politischem Geschick und Weitsicht sie ihre Töchter verheiratete. Da nichts von dem letzendlich gelang versinkt die letzte Herrscherin der Valois in der Geschichte in ihrem eigenen düsteren Schatten.

Ich bin im Zuge von Maria Stuart und Elisabeth I zu Katharina von Medici gelangt. Eine unbedingt notwendige Ergänzung, um das Bild abzurunden, aber auch für sich eine brilliante Lektüre. Das Buch ist unsagbar spannend zu lesen, eine echte historische Arbeit die mal wieder verdeutlicht, daß die Menschengeschichte so spannend wie ein Krimi und besser als jeder hostorische Roman ist.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das tragische Ende eines Clans 2. September 2006
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Katharina von Medicis Leben wird in diesem Buch eingehend beschrieben. Obwohl dies eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 1977 ist, liest sich das Ganze aktuell und spannend, etwa so wie die Geschichte eines historischen Denver-Clans. Alles ist enthalten: Reichtum und Prachtentfaltung auf den Reisen von Schloß zu Schloß, Krieg und Bürgerkrieg, Religionsauseinandersetzungen vom Einigungsversuch mittels Kongreß bis zum schrecklichen Gemetzel der Bartholomäusnacht, Intrigen, ehrgeizige Hochzeitspläne, Schrullen und Spleens, Fluchten, Attententate und Mord bei Hofe.

Lesen Sie diese spannend und einfühlsam beschriebene Lebensgeschichte einer bedeutenden Frau, die besonders für ihre Kinder hochfliegende Pläne hatte und am Ende tragisch scheitern mußte an deren Dummheit und Charakterschwäche. Das Buch ist ein Paradebeispiel dafür, was es für ein Land bedeutet, von den mäßig begabten Mitgliedern eines Clans regiert zu werden, der seine Macht wie alle Herrscherhäuser dieser Zeit auf Gottesgnadentum begründete. Frankreich hat unter der schlechten Politik und den internen Streitigkeiten des Hauses Valois zu Zeiten Katharina de Medicis ganz besonders gelitten, was jedoch nicht ausschließlich Katharina anzulasten ist. Wir dürfen heute froh sein an unserer Demokratie, in der das Volk die Unfähigen schon nach fünf Jahren wieder abwählen kann.

Die Anschaffung dieses absolut preiswerten Buches lohnt sich auf jeden Fall, und es kann in die Hausbibliothek unter "Geschichte" eingeordnet werden, da es nicht veraltet.
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