Äußerst anschaulich und mit zahlreichen Beispielen erläutern Haller und Popst die nicht immer leicht durchschaubaren Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken. Dabei verweisen sie stets auf die entsprechenden Paragraphen im Regelwerk und sind bemüht, auch die kompliziertesten Sonderfälle zu behandeln, die dem Bibliothekar bei der Arbeit des Katalogisierens begegnen können: mehrbändige Werke in Abteilungen oder Reihen und Unterreihen, Haupt- und Nebeneintragungen von Körperschaften und deren Ansetzung usw. Nur einige wenige Punkte bleiben unklar.
Weiterhin: In dieser Auflage wird noch nicht sehr detailiert auf die elektronischen Kataloge eingegangen. Auf MAB2, das gängige Austauschformat für maschinenlesbare bibliographische Daten, wird beispielsweise in der Aufl. von 2003 eingegangen. Dazu findet sich in der vierten nichts.