***update nach 18 monaten nutzung***
nach langer suche im netz und in geschäften ist der 3n1-30 die für mich die beste, weil flexibelste lösung zum thema rucksack.es soll eine DSLR mit griff und angebautem 80-200/2.8 reinpassen, und gerne mehr.
generelles: gute verarbeitung, gute detaillösungen, gute website, ***etablierter hersteller.
die rucksack & sling-lösung ist ausgereift, das schnelle "vorziehen und auspacken" funktioniert. außen schwarz, innen gelb sieht okay aus, ***update: innen gelb statt schwarz ist enorm praktisch in lowlight-situationen.
ganztätige stadt-touren gehen, aber es ist KEIN designierter wanderrucksack, nach vielen stunden ist z.b. ein lowepro flipside rückenfreundlicher (dafür umständlicher beim flippen)*** für mich wird es mit vollem 3N1-30 nach 2,3 Stunden im Gelände anstrengend.voll sind 7,5 kg.
die innenaufteilung ist clever. genug platz in kleinen fächern für den ganzen kleinkram, zugriff von beiden seiten ***die Reißverschlüsse halten, genauso das Klettzeugs, die Kunststoffclips sehen auch noch solide aus.
die obere tasche läßt sich mittels verstecktem reißverschluß zum großen innenbereich hin öffnen, ***später dazu mehr.
links- und rechtshänder tauglich, sling läßt sich umbauen. ***dafür muss die tasche innen aber umgebaut werden *seufz
klett-extratasche für speicherkarten, viele viele täschschen im oberen teil, kleine praktische seitentaschen, ***funktionierender regenschutz
man kann an den seiten auf die fächer zugreifen, oder das ganze areal (außer obere tasche) komplett öffnen. seitlich geht schneller und ist im sinne des sling-prinzips.komplett öffnen ist fummelig und sicher nur auf tisch/boden ratsam.
konfiguration: es gibt ein hauptfach für kamera mit objektiv und 2 nebenfächer, die sich jeweils nochmal mit klettwänden halbieren lassen.
***man kann die innenwände nicht weit von der standard-einrichtung varrieren, die standardkonfiguration macht aber auch den meisten sinn (stabilität etc) die nebenfächer kamm man nach gusto einrichten, für liegende oder stehende ladung.***stehend macht den rucksack stabiler, aber man verliert den zugriff über die seitenklappe aka sling-zugriff auf diese fächer ist passé.
konkret:***
-Jede DSLR mit batteriegriff (die großen werden eng, alle nikons passen) und mit angesetztem Telezoom/2.8, geli umgedreht. je kleiner die kamera, desto verlorener
schaut sie einen an, wenn man die klappe aufmacht. desto praktischer ist damit aber auch das handling des gurtes und der zugriff auf die nebenfächer.
-2 weitere 2,8er zooms passen jeweils in die nebenfächer, gelis können normal dranbleiben
-alternativ: blitz + mittelgroßes objektiv (50/50-aufteilung nebenfach) oder kurzes dickes zoom (meist weitwinkel) und kameragurt (70/30-aufteilung)
-alterantiv: 300mm/4 tippe ich, es ist ja nicht länger als kamera mit angebautem Telezoom/2,8, nur im oberen nebenfach.
-alternativ: weiteres gehäuse, allerdings ohne griff und ohne objektiv, ein 50mm/1.8 passt neben eine mittelere DSLR.
-alternativ: einige festbrennweiten, kabel, akkus, kompaktkamera, telefon, filtergebamsel etc.
ich habe drin:
FX-gehäuse mit griff, dx-gehäuse ohne griff
Telezoom/2.8 + Weitwinkelzoom/4 + 50mm/1,8 -eins der zooms muss an der kamera sein, EGAL welches
Systemblitz
macht 7,5 kg inkl tasche.reicht.
obere Tasche ist dabei leer, verpflegung oder jacke kämen noch dazu...
***jedes nebenfach kann ein telezoom/2,8 aufnehmen, das ist DER vorteil dieses rucksacks. ob das große telezoom also an der kamera oder im nebenfach ist, ist egal. bei vielen anderen rucksäcken passt das telezoom NUR ins hauptfach und MUSS damit immer an der kamera sein. will man los, muss es an die kamera ran. will man auspacken, muss man es oft von der kamera wechseln. kompletter irrsinn, mir schleierhaft, wie man so unterwegs sein kann...
***würde vorsichtig mit objektiven in der nach unten gehenden nebentasche sein, der rucksack hat am boden keine extraverstärkte polsterung (er ist ja so designt, das man ihn nicht abstellt, sondern slingt).
das rückenpolster ist doppelt angelegt, nicht benötigte gurte (hüfte, 2. schultergurt bei sling-betrieb) lassen sich dahinterschieben und verschwinden aus dem weg und blickfeld. alle gurte können so verschwinden und machen das ding sehr kompakt und praktisch, z.b. auf auto- oder flugreise und wenn man den kata mittels eingebauter lasche auf einen trolley packt.***wahnsinn, wie clean man die tasche bekommt, ich liebe die trolley-lasche!
manko: keine stativ-befestigung. ***kann man nachkaufen, bzw. ist inzwischen wohl serie.gut.
fazit: alles geht mit diesem 3er-rucksack. soviel wie reingeht will ich garnicht schleppen. ***hält jetzt rund 18 monate, kein verschleiß, immernoch praktisch,
immernochnicht hübsch ;), ***oha! er ist rund 50€ günstiger geworden! boah, ich hab damals viel mehr bezahlt!!"§$!" der neue preis ist angemessener.
update update******habe die tasche im zuge dieses updates nochmal komplett zerlegt, alles nach wie vor top in schuss, obwohl ich sie nicht schone. fragte mich, wie ich denn nun 2 kameras mit angesetzten objektiv reinbekomme. mit der normalen einrichtung geht es nicht, aber dieses clevere stück hat ja den reißverschluß nach oben! trennwand von hauptfach zu oberem fach geöffnet. damit fällt ein nebenfach weg, dennoch passen nun 2 FX-gehäuse mit griff und angesetztem objektiv in die tasche- yay! man sollte eine dämpfende schicht in das alte nebenfach/ den neuen boden des oberen fachs legen.die kamera mit dem telzoom wird seitlich ausgepackt, die andere von oben, neue ladung:
---FX-gehäuse mit griff und angesetzem telezoom/2,8 - hauptfach
---2 mittelgroße objektive/blitze stehend/ liegend + zubehör - nebenfach
---FX-gehäuse mit griff und angesetztem weitwinkelzoom/4, angesetzte geli + systemblitz in tasche - oberes fach
******fazit2: nach öffnen vom versteckten reißverschluss kann dieser rucksack 2 voll bestückte fx-kameras plus 2 blitze, zubehör und 2 mittelgroße linsen fassen!!! noch praktischer... :)