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Von Kastanien und Knochen: Gruselgeschichten Taschenbuch – November 2008


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Taschenbuch, November 2008
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 249 Seiten
  • Verlag: Monsenstein und Vannerdat (November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865827659
  • ISBN-13: 978-3865827654
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 14,5 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 878.033 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dark swan am 29. März 2011
Diesen Erzählband lege ich LeserInnen ans Herz, die ein Faible für Schauergeschichten haben, für atmosphärisch erzählte Grusler.

Daniel Mosmann ist ein wunderbarer Erzähler. Das Buch war für mich eine Überraschung und ja: eine kleine Offenbarung. Die Vorbilder des Autors liegen deutlich spürbar in der romantischen Tradition, bei Adalbert von Chamisso, E.T.A. Hoffmann, Ambrose Bierce, Edgar Allan Poe. Mit großer Sensibilität fühlt er sich in die Erzählhaltung und Motivik der Romantik ein und schenkt den LeserInnen eine Melange düster-melancholischer Gänsehautgeschichten.

Was mir - neben der gelungenen Atmosphärenentfaltung - besonders gefallen hat, war die ungeheure Warmherzigkeit des Autors seinen Figuren gegenüber. So etwas kenne ich nur von Adam Haslett in "Hingabe" oder von Andreas Steinhöfel. Nicht nur jeder einzelne Text, auch jede Figur ist von Atem durchzogen, einem Herzschlag. Dem Autor liegen seine Figuren am Herzen.

Was kann ich sagen: Die Geschichten haben mich berührt. Ich glaube, das ist das Beste, was man zu einem Buch sagen kann. Ich fand nicht alle Erzählungen erschreckend, dafür waren manche zu vorhersehbar (was an der Dramaturgie liegt, deshalb und nur deshalb vergeb ich einen Stern unter der Höchstwertung), aber stets waren sie berührend. Sie bringen etwas im Innern zum Klingen, und wenn ein Text so etwas schafft, dann ist er besonders.

Der Autor hat eine Stimme, die bereits in diesem, seinem ersten Buch auffällt. Ich freu mich unheimlich auf weitere Bücher. Diesen Erzählband empfehle ich mit Kusshand weiter. Für alle, die gepflegten Grusel mögen und für die, die Lust auf zeitgenössische Schauertexte in Poescher Manier haben.

Fazit: Kaufen, Gruseln und an Freunde weitergeben!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gottfried Jäger am 4. Juni 2010
Gleich vorweg: Der Preis erscheint vielleicht recht hoch, doch der Inhalt rechtfertigt ihn. 'Von Kastanien und Knochen' ist jeden Cent wert.
Daniel Mosmanns elf Erzählungen, verteilt auf 250 reichlich bedruckten Seiten, jede angekündigt durch eine passende s/w Illustration, fesseln und unterhalten mit gepflegtem Grusel. Dabei hat mich vor allem die inhaltliche Vielfalt überrascht. Das Buch enthält Geschichten von melancholischer Mystik (Gesellschaft im Moor), Horror (Das biologische Wunder Fleisch, Familienbande) und auch Science Fiction (Cross 517). Die Titelgeschichte 'Von Kastanien und Knochen' war für mich mit ihrer überraschenden Wendung der schöne Höhepunkt der elf Erzählungen, aber auch 'Der Narrenbrunnen' und 'Der Mann auf dem Dach' gefielen mir außerordentlich gut.
Daniel Mosmann ist ein hervorragender Beobachter von Mensch und Natur. Trotz seiner manchmal sehr langen, verschachtelten Sätze nahmen mich seine Schilderungen schnell in ihren Bann und ließen mich auch nicht mehr los. Das Grauen bzw. das Ungewöhnliche kommt in seinen Erzählungen dabei eher unspektakulär still statt marktschreierisch laut daher. Für mich, der ich diese Art des Erzählens sehr schätze, war dies durchaus angenehm.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt an Daniel Mosmanns Buch ist für mich, dass der Autor gelegentlich die Existenz des Genitivs vergisst. Das empfinde ich persönlich als sehr schade.

'Von Kastanien und Knochen' ist ein schönes, durchweg unterhaltsames Buch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich warte gespannt auf weitere Veröffentlichungen des Autors.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra M. am 2. März 2012
Gruselgeschichten sind für mich immer irgendwie etwas besonderes, weil ich oft das Gefühl habe, mich davor zu fürchten, weil es meistens so realistisch ist. Hier in diesem Buch finden sich 11 Gruselgeschichten, alle von Daniel Mosmann. Und es ist wirklich alles vertreten. Friedhof genauso wie Kinderzimmer, Kommissare wie Priester. Da ist zum Beispiel diese Schafherde in den Bergen, die immer kleiner wird, weil jemand die Tiere reisst. Aber wer? Mensch oder Tier oder was? So beschließt der Bruder des Schafbesitzers, der Sache auf den Grund zu gehen.

Und wie wäre es mit Kannibalismus? Besonders, wenn "man" eigentlich Vegetarier ist. Kann das ansteckend sein? Glauben Sie an den Teufel wie dieser Priester in diesem kleinen Ort? Aber wer ist da der Teufel? Ach ja, fahren Sie gerne Zug? Auch alleine? Ganz alleine? Also, ich jetzt vielleicht lieber nicht mehr.

Meine Meinung

Ein Buch, ganz nach meinem Geschmack. Unheimlich, gespenstisch, gruselig- und oft viel zu realistisch. Nichts davon ist so abgehoben oder fantastisch, dass ich mir jede dieser Geschichten auch im wahren Leben vorstellen könnte. Und da wird es mir gleich nochmal so gruselig.

Die Geschichten sind mal aus der Ich-Perspektive, und mal aus der Erzähler-Sicht erzählt. das macht das Ganze sehr abwechslungsreich. Die verschiedenen Charaktere fand ich häufig blass, fast unscheinbar dargestellt. Häufig konnte ich sie mir nicht genau vorstellen, das war aber in Ordnung.

Durch den Schreibstil, ich möchte ihn als "Höflich" bezeichnen, sind alle Geschichten besonders.
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