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Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle
 
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Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle

Bruno S. , Walter Ladengast , Werner Herzog    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,46 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Bruno S., Walter Ladengast, Brigitte Mira
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Komponist: Orlando di Lasso, Johann Pachelbel, Tommaso Albinoni
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2004
  • Produktionsjahr: 1974
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00018GWHQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.310 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

1828. Ein älterer Mann bringt den in einem Kellerloch angepflockten Kaspar Hauser ins Freie, bringt ihm Stehen, Gehen, ein paar Worte bei und lässt ihn auf dem Marktplatz in Nürnberg stehen. Der Findling kommt in Polizeiverwahrung, die Stadt steckt ihn in die Kuriositätenschau eines Zirkus. Kaspar reißt aus und findet Unterschlupf bei Professor Daumer, der ihn sprechen, denken und Klavierspielen lehrt. Zwei Pastoren quälen ihn mit Exegesen. Kaspar wird zwei Mal überfallen. Auf dem Sterbebett erzählt er einen Traum.

Produktbeschreibungen

1829 taucht in Nürnberg ein geheimnisvoller junger Mann auf. Er kann kaum gehen und sprechen. Sein Leben lang war er in einem Kellerloch eingesperrt, ohne jeden menschlichen Kontakt. Sofort erweckt er die Neugier der Biedermeier-Gesellschaft. Bei seinem Lehrer lernt er lesen, schreiben und die gesellschaftlichen Umgangsformen. Doch seine naive, unverbildete Logik stößt auf Unverständnis Sie provoziert, entlarvt und verspottet die Gesellschaft. Das Ende seiner Gefangenschaft bringt Kaspar Hauser keine Befreiung...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einfach gut 28. Juli 2007
Format:DVD
Dieser Film erinnert mich stark an "Woyzeck", ich meine nicht den Film von Werner Herzog, den habe ich leider noch nie gesehen, sondern das Stück von Büchner, das ich vor -zig Jahren im Zürcher Schauspielhaus gesehen hatte (war, glaube ich, von Dürrenmatt inszeniert). Auch in Herzogs "Kaspar Hauser" wird der Mensch zum Fall degradiert, zum Objekt, das man "studieren", mit dem man seine Versuche machen kann. - Besonders schön finde ich die Szene, wo Kaspar Hauser von der Polizei zu seiner Person befragt wird. Weil er eine Frage nicht versteht, beantwortet er sie nicht. Die Polizei notiert "Antwort verweigert". Kaspar Hauser und die Polizei befinden sich praktisch in der gleichen Lage: Kaspar Hauser kann die Frage nicht beantworten, wegen mangelndem Wissen; die Polizei kann den Sachverhalt nicht richtig wiedergeben wegen mangelnder Eigeninitiative, weil sie in ihrem Amtsdenken gefangen ist und daher nicht kurzerhand notieren kann "hat die Frage nicht verstanden". Der Fall ist in ihren Reglementen, usw. nicht vorgesehen, und dass und wie man auf Unvorhergesehenes reagieren könnte, das fällt der Polizei nicht ein. - Der Logiker betrachtet Kaspar Hauser als einen interessanten Fall, und macht mit ihm einen "Versuch". Als Kaspar ihm aus seinem gesunden Menschenverstand heraus klar macht, dass man mit einer ganz einfachen Frage zum gleichen Resultat kommen könne, ist der Logiker einen Augenblick lang perplex, mit dieser Reaktion auf sein hochwissenschaftliches Getue hat er nicht gerechnet und ist etwas überfordert. Besser als die Amtspersonen und der Wissenschaftler oder Möchtegern-Wissenschaftler kommt bei Herzog die Frau des Gefängniswärters weg. Als sie bemerkt, dass Kaspar die Wiege ihres Jüngsten zum Schaukeln bringt, weil das Kind weint, legt sie ihm ohne zu zögern den Säugling in den Arm. Mit ihrem Mutterinstinkt fühlt sie genau: da ist ein Punkt, wo sie einhaken kann, um ein Brücke zwischen Kaspar und seiner Umgebung zu schlagen.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Janis
Format:DVD
"Jeder für sich und Gott gegen alle" basiert auf der wahren Geschichte des Kaspar Hauser, der 1828 in Nürnberg auftaucht. Als er aufgefunden wird, kann er kaum gehen, geschweige denn sprechen oder schreiben. Später stellt sich herraus, dass Kasper Hauser die ersten 17 Jahre seines Lebens in einem Kellerloch eingesperrt war, in dem er keinen Kontakt zu anderen Menschen hatte.
Der Regisseur Werner Herzog hat es in diesem Film geschafft ein sehr tiefes Mitgefühl für die Person des Kaspar Hausers zu erschaffen, ohne dabei schnulzig zu werden. Erreicht wird dies indem sehr distanziert erzählt wird und der Zuschauer sich lediglich als unbeteiligter Beobachter fühlt. Wie es wirklich um Kaspar bestellt ist, bekommt man nur aus Gesprächen mit, in denen Kaspar Sätze wie "Die Menschen sind mir wie die Wölfe" von sich gibt. Durch solche Aussagen wird jedesmal die Illusion des Zuschauers zerstört, dem erst das Gefühl vermittelt wurde, dass sich die Lage Kaspars bessert.
Dargestellt wird Kaspar von Bruno S., der sehr überzeugend spielt, wie fremd Kaspar Hauser die Welt ausserhalb seines Kellerloches ist. Genial sind auch die Dialoge und die Art und Weise, wie Bruno S. betont.
Diejenigen, die Filme mögen, die sich mit ernsteren Themen befassen und nicht auf kurzzeitigen Kinospaß aus sind, kann ich nur dazu raten, sich diesen Film anzugucken. Zu der Qualität der DVD kann ich leider nichts sagen, weil sie derzeit noch nicht erschienen ist. Da der Film Teil der Werner-Herzog Serie bei ArtHaus ist, wird man jedoch mit einer guten Bild-Qualität rechnen können.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieser Film ist ein MUSS 21. Juli 2004
Format:DVD
Ich kann mich meinem vorhergegangenen Rezensent nur anschliessen. Dieser Film ist einfach genial umgesetzt. Da mein Vorredner schon alles wesentliche gesagt hat will ich nur meine Meinung zu der DVD kund tun:

Bild: Gut (Film ist von 1974, da darf man selbst bei digit. Überarb. kein glasklares Bild erwarten).
Ton: Mono [Dolby Digital] (Bei einem solchen Film benötige ich zumindestens kein DTS oder 5.1 Sound)

Besonders schön sind die einschaltbaren Audiokommentare Werner Herzog's und Laurens Straub's. Man sollte sich den Film einmal mit und einmal ohne Audiokommentar ansehen, es lohnt sich.

Was ich schade finde ist, das nicht mehr Infomaterial über die Schauspieler, insbesondere Bruno S., auf der DVD enthalten sind, ansonsten macht man mit dieser DVD einen Kauf der sich zu 100% lohnt.

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Mein Leben ist ein tiefer Fall!
Der Film beginnt. Ein junger Mann hockt auf dem Strohboden. Keine Musik, scharrende Geräusche, Knurrlaute. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Michael Strauch veröffentlicht
Kaspar Hauser
Der Film "Jeder für sich und Gott gegen alle" hat mich bei seinem Erscheinen tief beeindruckt. Umsomehr freut es mich, dass ich ihn jetzt auf DVD kaufen konnte.
Veröffentlicht am 30. April 2010 von Ingrid Schorro
Möchtegern-Kunst
Leider kann ich mich den übrigen Rezensionen in keinster Weise anschliessen. Wer einen "normalen" Film erwartet, ist mit diesem Film völlig falsch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2009 von Rainer Berak
Ein Hochgenuss !
Werner Herzog ist auch Opernregisseur, er komponiert Bilder zu Musik. Was für ein Glück für den deutschen Film! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2005 von J. Fromholzer
Tolle Verfilmung eines brisanten Themas!
"19. Jhd.: Auf dem Marktplatz eines kleinen Ortes steht Kaspar Hauser, ein Knabe unbekannter Herkunft. Er ist unfähig zu sprechen & benimmt sich seltsam. Lesen Sie weiter...
Am 12. Mai 2005 veröffentlicht
über das HINAUSGEWORFEN-Sein im Leben ...
1993 produzierte Peter Sehr einen Film über Kaspar Hauser, 1974 aber schon der wahrlich nicht unberühmtere Werner Herzog. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2005 von FrizzText
EIN BEWEGENDER FILM
Zugegeben:
Die Musik ist manchmal etwas störend, und einige Passagen sind etwas lang geraten, aber:
1. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2004 von Björn Weizenkeim
Ein Thema, das sicher hätte besser verfilmt werden können
In dem Film geht es um das Findelkind Kaspar Hauser, der im Alter von 16 Jahren ohne sprechen oder ausreichend laufen zu können plötzlich im Nürnberg des Jahres 1828... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2003 von Julia Spies
am Sprechen und Kontakt zu Menschen gehindert...
Was führt so viele Menschen zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Kaspar-Hauser-Thema? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2003 von FrizzText
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