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Dabei stellt der Autor den normalen Bewerbungsprozeß auf den Kopf: Statt mit hundert Bewerbern um eine Position zu streiten, so seine Erfahrung, sollte man besser einhundert Unternehmen dazu bringen, um einen Ingenieur zu konkurrieren - und zwar am besten um die eigene Person. Das bedeutet den Abschied von einer mehr oder weniger zufallsgesteuerten Karriereentwicklung, die heute noch die Regel ist: Aus welchen Gründen auch immer man das Unternehmen wechseln möchte - man durchforstet so lange die Stellen-angebote in den Tageszeitungen und Fachzeitschriften, bis eine mehr oder weniger geeignete Position in die engere Wahl kommt. Dann beginnt das Hoffen und Bangen, um Vorstellungstermine und -gespräche, der Poker um Gehälter und Arbeitsbedingungen. Letztendlich hat man dann die Arbeitsplatzwahl mehr oder weniger dem Zufall überlassen.
Mit der aktiven Bewerbungsstrategie geht der Ingenieur den entgegengesetzten Weg. Nicht Fremd-, sondern Selbstbestimmung des Arbeitsgebietes und der Zielgruppe sind gefordert. Der Weg dorthin sieht kurzgefaßt folgendermaßen aus: sich seiner Stärken und Problemlösungsfähigkeiten bewußt werden, neue Berufsziele konkretisieren und schließlich aus eigener Initiative ein Unternehmen suchen, das diese Fähigkeiten am besten honoriert.
Dieses Verfahren sieht auf den ersten Blick recht vermessen aus: Wer hält sich schon für so überdurch-schnittlich qualifiziert, daß sich die potentiellen Arbeitgeber regelrecht um ihn reißen? Bürkle beweist dies. Denn mit richtigen Strategie kann man selbst dann bedeutend erfolgreicher werden als andere, wenn man über 50 Jahre jung ist.
Hans Bürkle, hat die praktischen Erfahrungen aus seiner jahrelangen Tätigkeit als Personal- und Karriereberater wie auch als Vorstandsmitglied in der Industrie in dieses Buch einfließen lassen. Bürkle stellt die praktische Vorgehensweise so detailliert dar, daß keine Fragen offenbleiben - von der Konzeption eines Stellengesuches über die Formulierung der Bewerbungsmappe bis zum Vorstellungsgespräch. Zielgruppe sind Ingenieure zwischen 45 und 60.
Besonders aufschlußreich und motivierend sind die zahlreichen Beispiele aus Bürkles Beratungspraxis, in denen wohl jeder Leser seine Ausgangsbasis wiederfinden kann:
- innerbetriebliche Karriereentwicklung - Karriere durch Positionswechsel - Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit - Existenzgründung für Ingenieure - Bewerbungsunterlagen - auch international
- Bewerbung und Karriere für Führungskräfte
- Bewerbung für Top-Manager
Anhand praktischer Fallbeispiele werden falsche und richtige Arten von Bewerbungen aufgezeigt und zudem ganz konkrete Anweisungen für die Durchführung der Karrierestrategie gegeben.
Insgesamt ist es Bürkle gelungen, zwei gleichermaßen wichtige Aspekte des Karrieremanagements in einer Publikation abzuhandeln:
1. Aktive Karriereplanung mit allen damit verbundenen Einzelschritten (Herausarbeitung des Stärkenprofils sowie der Differenzeignung, Berufszielfindung, Suche nach der erfolgversprechendsten Zielgruppe, soziale Spezialisierung).
2. Praktische Durchführung der aktiven Bewerbungsstrategie in allen Einzelheiten und exemplarischen Fällen.
Der Vorteil des Buches liegt vor allem in der ausführlichen Beantwortung sämtlicher Fragen, die rund um das Thema Bewerbung und Karriere für Ingenieure ab 45 auftauchen.
Renate Lange
Insgesamt zeigt Bürkle dem Ingenieur ab 40 die Vorteile der aktiven Bewerbungsstrategie auf. Nicht Fremd-, sondern Selbstbestimmung des Arbeitsgebietes und der Zielgruppe sind gefordert. Der Weg dorthin sieht kurzgefaßt folgendermaßen aus: sich seiner Stärken und Problemlösungsfähigkeiten bewußt werden, neue Berufsziele konkretisieren und schließlich aus eigener Initiative ein Unternehmen suchen, das diese Fähigkeiten am besten honoriert. Aktivbewerbung ist heute im Arbeitsmarkt angesagt, wenn man das bisherige Unternehmen erfolgreich wechseln will.
Hans Bürkle hat die praktischen Erfahrungen aus seiner jahrelangen Tätigkeit als Personal- und Karriereberater wie auch als Vorstandsmitglied in der Industrie in dieses Buch einfließen lassen. Bürkle stellt die praktische Vorgehensweise so detailliert dar, daß keine Fragen offenbleiben - von der Konzeption eines Stellengesuches über die Formulierung der Bewerbungsmappe bis zum Vorstellungsgespräch. Zielgruppe
sind Ingenieure zwischen 40 und 60.
Besonders aufschlußreich und motivierend sind die zahlreichen Beispiele aus Bürkles Beratungspraxis, in denen wohl jeder Leser seine Ausgangsbasis wiederfinden kann. Anhand praktischer Fallbeispiele werden falsche und richtige Arten von Bewerbungen aufgezeigt und zudem konkrete Anweisungen für die Durchführung einer erfolgreichen Karrierestrategie gegeben.
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