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Karpatia
 
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Karpatia

Omega Massif Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (16. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Denovali (Cargo Records)
  • ASIN: B005GVLCPU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.281 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Aura
2. WÖlfe
3. Urus Arctos
4. Im Karst
5. Karpatia
6. Steinernes Meer

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Karpatia dürfte das am sehnsüchtigsten erwartete (Instrumental) Metalalbum des Jahres sein. Gegründet 2006 sicherten sich Omega Massif in Rekordzeit die Ohren von Hörern aus ganz verschiedenen Genres (Metal bis Doom über Sludge bis zum instrumentalen Postrock) – und das ist das Resultat von nur zwei Platten im Laufe von fünf Jahren: ihr Demo Kalt und das erste Album Geisterstadt.

Omega Massif überzeugen im Studio und auf der Bühne. Diese Aspekte und die Tatsache, dass die Band ein Ohr für ausgeklügelte Songstrukturen hat, sind vielleicht Gründe, warum Omega Massif Schritt für Schritt größere Locations ausverkauften, bis es sogar für Festivals wie Roadburn, Hellfest, Swingfest und andere reichte. Ihr zweites Album, Karpatia ist das Resultat aus zwei Jahren Songwriting und bringt wieder einmal die ruhig-melodischen Komponenten mit der immensen Dynamik und des Düsternis der heavy Parts zusammen. Omega Massif schaffen es, über das ganze Album hinweg sie Spannugn zu halten, ohne sich auf billige Höhepunkte zu verlassen. Wir könnten immer weitere davon sprechen, wie apokalyptisch und intensiv diese Platte ist, doch es ist vielleicht einfacher, sie einzulegen und den Startknopf zu drücken.

180gr Vinyl im Gatefold Sleeve und dicken bedruckten Einlegern. CD im handgedruckten Dreier Gatefold Digipak.

motor.de

Düster, roh und intensiv: Omega Massif liefern mit ihrem Zweitwerk Karpatia" einen beklemmenden Soundtrack ab. Elend, Trauer, Weltschmerz – was die Würzburger Omega Massif auf ihrem aktuellen Werk "Karpatia" abliefern, passt ganz und gar nicht zur sommerlichen Beschwingtheit dieser Tage. Eher fühlt man sich als einsamer Steuermann eines alten Kutters, der im tosenden Sturm von meterhohen Wellen umhergeworfen wird - bereit, sich der schäumenden Gischt hinzugeben. Musikalisch geht das Quintett den auf dem Vorgänger-Album "Geisterstadt" eingeschlagenen Weg weiter: Düstere Riffmonster treffen auf leidvolle Melodien, fragile Bruchstücke weichen kalter Gewalt. Gelegentlich erinnern Omega Massif dabei an Bands wie This Will Destroy You, The Ocean oder Isis, steuern aber auf eigenem Kurs, den man als "Downtempo", "Experimental" oder "Ambient Metal" bezeichnen mag. Zum mächtigen Drum-Intro des Openers "Aura" erklingen schräge Gitarren, kurz danach bricht die Lawine herab und wuchtige Riffwände reißen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Irgendwann schließlich kämpft sich eine zerbrechliche Melodie durch das Trübsal, bäumt sich auf und mündet im monumentalen Endriff, das zart verklingt. Der hier aufkeimende Hoffnungsschimmer wird vom anschließenden "Wölfe" jedoch sofort wieder weggewischt. Der mit dreieinhalb Minuten Spielzeit kürzeste Song der Platte ist wie ein roher, hingeworfener Brocken: es regieren schmetternde Gitarren, stampfender Rhythmus und düstere Atmosphäre. Omega Massif – "Aura" Das folgende "Ursus Arctos" beginnt mit einem Hauch mehr Melodie und Postrock-Charme, verwandelt sich aber alsbald in einen 10-Minuten-Brecher, der rau und schwer aus den Boxen kriecht. Die beklemmende Stimmung wird im Anschluss von "Im Karst" aufrecht gehalten. Zunächst dominieren ein schleppendes Riff und Gitarren-Feedback, bevor Geschwindigkeit und Aggressivität merklich gesteigert werden. Danach läutet der kompakte und eher gemäßigte Titeltrack das Finale ein. "Steinernes Meer" ist letztlich der wohl abwechslungsreichste Song der Platte, hier duellieren sich ruhige Postrock-Passagen mit erbarmungsloser Riffgewalt. Omega Massif haben mit "Karpatia" ein bedrückendes, aber gleichzeitig spannendes Opus geschaffen, das den Würzburgern den Weg vom Geheimtipp zur ernstzunehmenden Größe ebnen sollte. Der natürliche und ausgewogene Sound der Platte setzt die Songs ausgesprochen gut in Szene und sorgt für ein eindringliches, intensives Hörerlebnis. In dieser Form kommt man an den Würzburgern als Liebhaber von dichter, experimenteller Gitarrenmusik nicht vorbei.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unverändert gut !!! 12. Dezember 2011
Von kwichybo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Ein guter Witz wird nicht unbedingt lustiger, je öfter und länger man ihn rumerzählt. Wo man beim ersten mal noch schallend gelacht hat, da bleibt beim nächsten Versuch meistens nur noch ein müden Lächeln übrig. Dieser etwas allgemeine Vergleich lässt sich in einigen Fällen auch auf Bands anwenden, die über die Jahre ein spezielles, stilistisch limitiertes Grundkonzept (z.B. rein instrumental, ohne Gesang) "gefahren" sind, ohne dem eigenen Sound mal eine reinigende, erweiternde Frischzellenkur zu unterziehen. Stillstand bedeutet oft Rückschritt! Und nicht selten findet sich so manch ambitionierte Rock/Metal-Combo nur allzu schnell in der stilistischen Einbahnstraße wieder - sich selbst fragend, was hier denn bitte schiefgelaufen ist.
Bei den süddeutschen Slo-Mo-Brutalos von OMEGA MASSIF hat die musikalische Langeweile bisher (zum Glück!) noch nicht Einzug gehalten. Denn der Würzburg-Vierer liefert auch auf seiner brandneuen Scheibe "Karpatia" ein klares Zeichen, dass überstürzte Experimente nicht unbedingt nötig sind - zumindest NOCH nicht!
Die Band knüpft mit den neuen 6 Songs hautnah an den genialen Vorgänger "Geisterstadt" an, und liefert dem Hörer eine geballte Ladung aus Postrock , Sludge und fiesem Doomcore. Das Ganze hat Stil und mach Spaß, keine Frage! Und alle Fans von NEUROSIS , ISIS , TOTENMOND oder uralten CROWBAR werden hier erneut allerbestens "verarztet". Doch trotzdem muss ich persönlich feststellen, dass OMEGA MASSIF größtenteils wohl zuuu sehr auf Nummer sicher gegangen sind. Denn man wandert einfach Schritt für Schritt (beinahe punktgenau!) in den eigenen Fußstapfen, ohne sich während der 47 Minuten mal befreiend umzuorientieren. Sound-Neuerungen sind komplett Fehlanzeige...vielmehr zeichnen die Kompositionen ein fast identisches Bild zum "Geisterstadt"-Vorgänger. In musikalischer bzw. spielerischer Hinsicht mag "Karpatia" sicherlich das reifere (vielleicht sogar bessere?) Album sein. Und dennoch wartet der Hörer an manchen Stellen auf eine Überraschung oder das gewisse i-Tüpfelchen. Doch die großen Aha-Erlebnisse bleiben leider im Verborgenen.
Natürlich ist meine Nörgelei nichts anderes als das berühmte "Klagen auf hohem Niveau". Denn "Karpatia" ist letztlich viel zu gut, um an dieser Stelle auch nur ansatzweise von einer Enttäuschung zu sprechen. Speziell in Punkto Atmosphäre heizen OMEGA MASSIF der internationalen Konkurrenz gewaltig ein...jedoch ohne dabei zu glänzen. Auf Songs wie den teils brachialen, teils sehnsüchtig-fließenden Ganzkörper-Schüttlern "Ursus arctos" , "Steinernes Meer" , "Im Karst" oder dem tollen Opener "Aura" (mäandert gefährlich zwischen den Extremen!) beweisen die Krawallköpfe ihr feines Gespür für musikgewordene Dramatik. Ohne Gesang, dafür mit enormer Durchschlagskraft! Meistens zerstörerisch, unaufhaltsam wie eine Elefantenherde...im nächsten Moment federleicht wie ein flatternder Kolibri. Mächtige Zeitlupen-Riffs preschen durch deine Gehörgänge...schrille Gitarren-Sirenen zerschneiden die Atmosphäre...bis dem lärmigen Sound-Bollwerk blitzartig "der Stecker gezogen wird", um den Hörer durch eine warmherzige Melodie einzulullen. Die feinen Laut/leise-Dynamics funktionieren immer wieder bestens, wenn auch etwas zuuu vorhersehbar. Mit dem kurz-ruppigen "Wölfe" feuern OMEGA MASSIF eine coole Hardcore-Granate ab, die erfrischend aus dem Rahmen fällt. Dafür weist das monotone Grundgerüst des Titelsongs "Karpatia" große Parallelen zu den Mülheimer Doom-Jazzern BOHREN & DER CLUB OF GORE auf, denen man sich jedoch in noisig-aufbrausender Art und Weise nähert.
Fazit: OMEGA MASSIF machen auf ihrem neuen 6-Tracker eine recht gute Figur, und beweisen erneut, dass sie zu den hungrigsten Underground-Bands der Republik zählen. Große Weiterentwicklungen zum ersten Full-lenght-Album "Geisterstadt" sind jedoch nicht auszumachen. Je nach Sichtweise kann man dies als Kritikpunkt werten - muss man aber nicht! Auch ohne neuerliche Sound-Einflüsse ist dieses Album eine große Empfehlung wert.
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Von muffy666
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ja, ich weiss, die o.g. Schubladen werden der Band nicht wirklich gerecht, aber irgendeinen Aufhänger braucht man schließlich. Ich würde sagen, dass alle, die mit Mastodon, Neurosis, Red Sparrows, Bison B.C., Isis, Russian Circles, GY!BE, Kyuss, Down und Pelican etwas anfangen könnten (häufig haben die vorgenannten Bands ja fast deckungsgleiche Hörerschaften) sollte diese CD unbedingt anhören und am besten gleich im Gros KAUFEN!

Aufmerksam wurde ich auf die Band beim Durchstöbern der immer besser sortierten Vinyl-Abteilungen in den bekannten Elektrofachmärkten, da die Covergestaltung sehr edel und Understatement ist und auch andere Platten des Denovali Labels durch gedeckte Noblesse auffielen. Das hat mich an die Zeiten erinnert, als man sich noch trauen konnte, eine Platte wegen des Covers zu kaufen oder weil sie von Metallice oder Morbid Angel ist, harhar. Nachdem diese Naturgesetze bekanntermaßen außer Kraft gesetzt worden sind, habe ich mich lieber nochmal vorher informiert.

Erwartungsgemäß wird die Platte überall abgefeiert - zu Recht. Omega Massiv aus dem schönen Wezzberch spielen (Klischee:) tonnenschweren, instrumentalen Metal mit sehr weit heruntergestimmten Klampfen (habe nicht gecheckt, ist aber locker A oder eher G-Tuning) der schleppenden Gangart ("Doom"). Der Gitarrensound ist durch die Stimmung bedingt ziemlich "muddy" ("Sludge"), aber jederzeit transparent. War bestimmt beim Mix und Mastering eine Herausforderung diese ganzen tiefen Frequenzen so schön wummerfrei voneinander abzugrenzen.

Omega Massif zeigen sehr meisterlich, dass es für eine gute "Post Metal" Scheibe nicht ausreicht, einfach nur tief rumzudröhnen, sondern liefern sehr gut komponierte Songs mit tollen Spannungsbögen und intelligenten Dynamiken. Mal zart, meistens hart gehts entweder im Schneckentempo oder stampfend zur Sache. "Im Karst" hat sogar einen fast black-metallischen Ausbruch inklusive Blastbeat.

Die Gitarren sind eine unglaublich dichte und warme Wall of Sound und mit sehr viel Liebe zum Detail arrangiert. Im Gegensatz zu anderen Combos (z.B. Amen Ra) verströmen die Songs eher positive Vibes und gefallen mit teilweise sehr schönen Melodien. Insgesamt eine sehr schwelgerische Scheibe fürs Kopfkino. Warum dann "nur" 4 Sterne? Weil wir zum einen noch Luft nach oben für die weitere Entwicklung lassen möchten und bei aller Liebe noch ein (gewisser) Abstand zu 5-Stern Alben wie Given to The Rising oder Crack The Skye besteht.
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Deutscher Postrock 20. Oktober 2011
Von Olli
Format:MP3-Download
Was mir bisher nur von Bohren & der Club of Gore bekannt war macht wohl Schule.
Schade , das es dann immer Instrumental ausfällt.
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