Produktinformation
|
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
In Kurzform: "Karma & Effekt" ist abwechslungsreich, vom ersten bis zum letzten Lied gut und rockt!
Natürlich ist all dies eine Sache des Geschmacks, doch wer auf allgemeinen Rock steht wird mit diesem Album wahrscheinlich kein Fehlkauf machen. Für Fans und Personen, die Disclaimer 2 gemocht haben, werden mit diesem Album ebenfalls zu frieden sein!
01. BECAUSE OF ME --- 8 / 10
Gleich mit dem ersten Song geht es voll los. Flotte und harte Gitarrenriffs fliegen dem Hörer um die Ohren, und der Rock, der hier geboten wird, erinnert zeitweise sogar an Slipknot, der Refrain hat aber Seether-typisch Ohrwurmqualität. Alles in allem ein guter Einstieg.
02. REMEDY --- 10 / 10
Die erste Auskoppelung aus "Karma And Effect" gehört zu dem besten, was auf diesem Album zu hören ist. Ein schneller, gut gelungener Track, der dem Hörer nicht so schnell wieder aus dem Kopf gehen wird. Und auch wenn es beim ersten Mal hören vielleicht so klingen mag: nein, der Frontmann von Seether heißt nicht Kurt Cobain. Auch wenn die Ähnlichkeit bei diesem Song verblüffend ist.
03. THE TRUTH --- 8 / 10
Was zu Beginn recht langsam und harmlos wirkt, rockt beim Refrain richtig los. Auch wenn er nicht unbedingt der beste Song auf dem Album ist: er hat irgendwas an sich, das den Hörer immer wieder dazu bewegt, ihn zu hören.
04. THE GIFT --- 10 / 10
Der erste eher ruhige Song des Albums. Und dieser Song schlägt auch voll ein: eine gelungene Ballade mit einem grandiosen Refrain, bei dem die Gitarren exzellent eingesetzt werden und die perfekt zur Stimmung, die dieser Song vermittelt, beitragen. Empfehlung!
05. BURRITO --- 8 / 10
Noch ein vergleichsweise langsamer Song, ebenfalls ganz gut gelungen. Mit "The Gift" kann es aber nicht mithalten. Warum das Ding ausgerechnet "Burrito" heißt, weiß ich zwar nicht, aber es rockt!
06. GIVEN --- 8 / 10
Die Zwischentexte sind - speziell mit den düsteren Gitarrenriffs - sehr gut gelungen, der Refrain fällt leider aber etwas ab. Schade, hier wurde etwas an Potenzial vergeben. Dennoch ein guter Song, den man sicher immer mal wieder anhören kann.
07. NEVER LEAVE --- 8 / 10
Der nächste "Durchschnittssong". Mit Sicherheit besser als die meisten Songs der gehypten Bands, aber im Vergleich zu anderen Songs auf diesem Album nicht ganz spitze.
08. WORLD FALLS AWAY --- 8 / 10
Ein schwierig einzuordnender Song. "World Falls Away" bewegt sich irgendwo zwischen Clawfinger (beim Refrain) und Creed (bei den Zwischentexten). Letztlich relativ gut gelungen.
09. TONGUE --- 9 / 10
Vergleiche mit Creed sind durchaus gerechtfertigt. "Tongue" verschafft sich aber eine ganz eigene Identität - und die ist nicht zu verachten.
10. I'M THE ONE --- 10 / 10
Gegen Ende hin scheint das Album noch einmal deutlich an Qualität zuzulegen. Ein durchgehend schneller Song mit guten Lyrics und interessantem Konzept. Besungen und verurteilt wird - soweit ich das beurteilen kann - eine Vergewaltigung eines Mädchens ("Here he's coming and he's drunk again ... / ... and now he's touching her wrong again ..."). Hervorragend umgesetzt - Seether at it's best!
11. SIMPLEST MISTAKE --- 8 / 10
Ein typischer Seether-Song. Leider bietet er etwas zu wenig Innovation - vom Sound her hätte er sehr gut aufs erste Album gepasst. Vor allem weil er einigen Songs von "Disclaimer" sehr ähnelt.
12. DISEASED --- 9 / 10
Ein eher schwacher Beginn könnte dazu führen, dass dieser Song unterschätzt wird - dabei verdient er genau das Gegenteil, denn "Diseased" glänzt durch Variantenreichtum. Langsame Passagen wechseln sich mit starken Gitarrensoli ab. Dennoch zieht sich ein roter Faden durch den Song, sodass er letztlich alles anderes als chaotisch wirkt.
13. PLASTIC MAN --- 10 / 10
Zum Abschluss wird noch einmal ein Feuerwerk abgefeuert. "Plastic Man" kommt ohne Bass und Drums aus und die Vocals werden ledlich von einer Gitarre begleitet - und das ist auch gut so! Auch Balladen gehören zum umfangreichen Repertoire der Band, wie man seit "Broken" weiß, und dennoch wird man nach so viel Härte von dem starken Song überrascht. Die Lyrics bringen einen zum Nachdenken ("Someday I know I'll find my place / Someday I know this pain will fade / Someday I'll sing my last refrain").
FAZIT: 114 / 130 Punkten
Rein rechnerisch ergibt das nun 4,38 Sterne, was aufgrund der Variationsvielfalt locker auf 5 aufgerundet werden kann. Auch wenn die Band mal wie Clawfinger, Creed, Nirvana, Slipknot oder Nickelback klingt - in erster Linie klingt man wie Seether, und das ist das Entscheidende. Die Lyrics können ebenso wie die Vocals mehr als überzeugen - einem stimmgewaltigen Frontmann sei Dank.
Alle, die "Disclaimer" mochten, können auch hier bedenkenlos zugreifen - man wird sicher nicht enttäuscht. Alles in allem ist "Karma And Effect" noch stärker als der ohnehin schon sehr gute Vorgänger. Alle, die von Seether noch nichts gehört haben, sollten erst einmal probehören.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|