Es ist die Geschichte von Karl Zwerglein und Paula. Die Geschichte über eine Freundschaft, über die Freundschaft zum ewigen Kind in sich selbst. Über Mut, Phantasie und Zauber.
In ihrem ersten Kinderbuch wagt sich die Stern-Redakteurin in eine andere Welt. Mit viel Witz und Humor erzählt sie von der kleinen Paula, die mit ihrer Tante in das neue Haus einzieht während ihre Eltern auf Geschäftsreise sind. Dort entdeckt sie im Garten den kleinen Gartenzwerg Karl Zwerglein kennen. Gemeinsam versuchen sie Karl vor dem Sperrmüll zu schützen und die alte Eichen vor dem Gärtner. Dabei kommen sie einem altem Geheimnis auf die Spur.
Leider kommt die Pointe viel zu kurz, die Pointe nie den Kontakt zum Kind im Herzen und zur Kindheit zu verlieren. Doch die vielen kleinen Bilder von Imke Sönnichsen runden das ganze herrlich frisch ab. Auch für „Halb-Erwachsene" ist das Kinderbuch ans Herz zu legen. Die vielen bunten Bilder lassen einen zurück in die Kindheit schweben. Wunderbar.
Eine neue Generation von Kinderbüchern ist angebrochen, wo nicht nur „Pippi" oder „Karlson" Mut besitzen, sondern auch eben die kleine Paula von neben an.
Es ist ein buch darüber, das Freundschaft und der Zauber an sich zu glauben etwas bewirken kann.
Eine Geschichte, die in einem Zug zu lesen ist, d.h. in gut einer Stunde und man wenigstens für ein paar Minuten danach einen anderen Blick hat. Ein Blick, der einem offenbart, dass endlich aufgeräumt werden sollte.
Ein echt witziges und knuffiges Kinderbuch.