Kurzbeschreibung
Karl von Burgund, der Enkel Kaiser Maximilians I., war sechs Jahre alt, als er nach dem frühen Tod seines Vaters 1506 zum Erben seiner Großmutter Maria von Burgund wurde. Bereits 1504 hatte er durch den Tod seiner spanischen Großmutter Isabella die Anwartschaft auf Kastilien und die spanischen Besitzungen in Übersee, die "Neuen Indien", erworben, und als 1516 auch Isabellas Gemahl Ferdinand starb, erhielt er mit der Krone Kastiliens auch die von Aragón sowie die Herrschaft über Neapel und Sizilien. 1519 starb sein Großvater Maximilian, und dem Neunzehnjährigen fielen gemeinsam mit seinem Bruder Ferdinand die österreichischen Erblande zu. Bald darauf wurde er von den deutschen Kurfürsten als Karl V. zum römisch-deutschen Kaiser gewählt.
Über den Autor
Herbert Nette, 1902 in Oberhausen im Rheinland geboren, studierte Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach seiner Promotion zum Dr. jur. arbeitete er als Feuilletonredakteuer beim "Darmstädter Tagblatt" und der "Kölnischen Zeitung". Nach drei Jahren als Literarischer Leiter des Claasen&Roether Verlags in Darmstadt wechselte er wieder zum Feuilleton, zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Von 1954 bis 1973 war Nette Cheflektor des Eugen Diederichs Verlags in Düsseldorf.