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Karl Popper
 
 
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Karl Popper [Taschenbuch]

Martin Morgenstern
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342331060X
  • ISBN-13: 978-3423310604
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 946.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martin Morgenstern
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 28. Juli 2002 wäre der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Karl Popper 100 Jahre alt geworden. Das ist nicht nur für den Deutschen Taschenbuchverlag ein willkommener Anlass, den großen Denker mit einem Buch zu ehren. Doch die von Martin Morgenstern und Robert Zimmer in der verdienstvollen Reihe DTV-Portrait vorgelegte Biografie ist nicht irgendein Buch über Karl Popper. Vielmehr gehört es zu den besten Popper-Biografien überhaupt.

Der in Wien geborene protestantisch getaufte Jude Karl Raimund Popper war nicht nur ein bedenkenswerter Denker, auch als Mensch gab er seiner Umgebung stets zu denken. Als Philosoph ebenso wie als Privatmann war er gekennzeichnet durch eine eigentümliche Dialektik. 1918 verließ er die Schule ohne Abschluss, schloss sich der sozialistischen Arbeiterbewegung an und besuchte als Gasthörer die Universität. Nach seinem Bruch mit dem Kommunismus 1919 holte er das versäumte Abitur 1922 in einer Externenprüfung nach, machte eine Tischlerlehre und wurde schließlich Lehrer. Doch der Beruf füllte ihn nicht aus. Seine eigentliche Berufung war die Philosophie. Nach langem Ringen mit dem Verlag -- in editorischer Hinsicht erweist sich Popper als ausgesprochen unpragmatisch -- legt er 1934 mit seinem ersten Buch gleich eines seiner Hauptwerke vor: Die Logik der Forschung.

Die Veröffentlichung öffnet ihm die Welt. Er wird zu Vorträgen ins Ausland eingeladen. In England erlebt er das Gefühl der Freiheit, die ihm die gesellschaftliche Enge seiner österreichischen Heimat noch deutlicher spüren lässt. Hier, bei einem seiner ersten Besuche in London, hat er die Idee für den Titel seines sozialphilosophischen Hauptwerks Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Bis der dann 1965 geadelte Popper eine ihm gemäße akademische Stellung erlangt, dauert es noch eine ganze Weile. In Neuseeland, wohin er 1937 vor dem aufziehenden Nationalsozialismus exiliert und als Assistent am Canterbury University College lehrt, wird er nicht glücklich. Erst sehr viel später, als Dozent und dann Professor an der London School of Economics (1949), findet er die Anerkennung, die ihm -- auch nach seiner eigenen Auffassung -- gebührt.

Morgenstern und Zimmer haben mit ihrem Buch diesem Forscherleben eine Biografie gewidmet, wie sie Popper ganz zweifellos verdient hat. In ihr werden wir von Station zu Station seines Lebens geleitet, immer mit Blick auf das Denken, das im Zentrum dieses Lebens stand, und das die Autoren ebenso anschaulich wie zutreffend in seinen Grundzügen und Zusammenhängen erklären. --Andreas Vierecke

Pressestimmen

Die beiden Autoren haben die wesentlichen Punkte dieser Arbeit sowie nachfolgende Publikationen Poppers jeweils in kurzer und prägnanter Form zusammengefasst. Auf diese Weise erhalten die Leserinnen und Leser einen ausgezeichneten Einblick in die Genese der Philosophie Poppers.

Eine durchweg ansprechende und fürs Auge wohlgefällige Reihe ist dtv-portrait.

... die verdienstvolle, handliche Reihe dtv portrait ...

In der mustergültigen Reihe hat sich das Prinzip der zeitgenössischen Illustration glänzend bewährt

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gute Einführung, die keine Vorkenntnisse voraussetzt., 14. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Karl Popper (Taschenbuch)
Viele schmücken sich gern damit, Karl Popper gelesen zu haben, von Helmut Schmidt über Margaret Thatcher bis hin zu George Soros. Heute, wo die gesellschaftliche Auseinandersetzung zwischen westlicher Demokratie und sozialistischer Utopie nicht mehr auf der Tagesordnung steht, scheint Popper etwas in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht! Wie unter anderem auch dieses Buch zeigt.

Ich selbst bin absoluter Popper-Neuling und wusste so gut wie gar nichts über ihn. Für Einsteiger wie mich liefert der Band eine gute Einführung in das Werk und die Rezeption Poppers, ohne sich in biographischen Details zu verlieren. Die Schilderung seiner Lebensabschnitte wird um seine Hauptwerke (Logik der Forschung, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Das Ich und sein Gehirn) platziert. Dies ist sehr gelungen, schließlich ist das wirklich Interessante der Biographie ja, dass sie dem Leser den Kontext des Wirkens zugänglich macht. Während die Bedeutung Poppers' Werks nachdrücklich deutlich gemacht wird, kommt es nicht zu übermäßiger Huldigung. Im Gegenteil wird auch kritischen (und Poppers' selbstkritischen) Anmerkungen zu seinen Veröffentlichungen Raum gegeben. Dabei machen die Autoren auch nicht davor halt, sich skeptisch zu Einzelheiten von Poppers Selbsteinschätzung in seiner Autobiographie "Ausgangspunkte" zu äußern. Besonders interessant fand ich die späteren Abschnitte, in der es um seine Schüler, auch die abtrünnigen, geht, sowie um die Außeinandersetzung mit der Frankfurter Schule (Positivismusstreit).

Als etwas unangenehm habe ich die Aufmachung empfunden. Offenbar wollte man ganz entschieden dem Eindruck entgegen wirken, dass Buch sei "trocken". Während die vielen Bilder dem durchaus zuträglich sind, stört die Verwendung von farblich abgesetzten "Boxen" mit Zusatzinformationen auf fast jeder Seite den Lesefluss doch sehr.

Insgesamt ein guter Einstieg, der Lust auf mehr macht.

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