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Karl Martell [Gebundene Ausgabe]

Thomas R. P. Mielke
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
Vom rechtlosen unehelichen Herrschersohn zum mächtigsten Mann Europs reichte der komentenhafte Aufstieg des Karl Martell. Er riss mit Hilfe eines Rebellenheeres die Macht in Frankreich an sich, rettete das Reich vor dem Eindringen der Araber und war schließlich so mächtig, dass er das Land ohne König regierte. Dieser Mann, der nie eine Krone trug, bereitete durch seine politischen Fähigkeiten und durch militärische Erfolge den Boden für die Herrschaft seines Enkels Karl der Große.
Thomas R.P Mielke macht sich in dier spannenden Romanbiographie auf die Suche nach der dramatischen Lebensgeschichte eines Herrschers, der trotz all seiner Macht bis heute in Unbekannter geblieben ist. Eine kluge und gleichzeitig unterhaltsame Lektür für geschichtsbegeisterte Leser.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 655 Seiten
  • Verlag: Schneekluth (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 379511585X
  • ISBN-13: 978-3795115852
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 14,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.196.335 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ohne Karl Martell wären wir heute vielleicht alle arabisch. 732: Die Araber herrschen schon in Spanien, nun stehen die Truppen von Emir Abderame vor den Toren von Poitiers: mitten in Frankreich. Doch Karl Martell (Spitzname: "Der Hammer") besiegt den Aggressor.

Daß Martell die arabische Invasion Westeuropas stoppte, machte ihn bei unseren westlichen Nachbarn zum Nationalhelden und zur Legende -- bis heute. In Köln hingegen steckt man ihn ins Verlies. Dort war er zuvor als Nachfolger seines Vaters Herzog geworden. Ein wildes Leben, an dessen Ende Martell seinem Sohn Pépin (Pippin) ein großartiges Erbe hinterlassen konnte: das riesige Merowinger-Reich -- vom "Hammer" wiedervereinigt.

Martell war ein ebenso mutiger wie autoritärer Führer, der die einmal ergriffene Krone mit aller Macht verteidigte -- um sie dann an Pippin weiterzugeben, der damit zum ersten Karolinger-König wurde. Pippin zeugte einen Sohn, der noch Größeres vollbringen sollte und als Karl der Große in die Geschichtsbücher einging.

Martells Enkel Karl gab der Karolinger-Ära ihren Namen. Karl Martell einigte das Reich, Pépin wurde dessen König und Karl der Große erweiterte es und ließ sich zum Kaiser krönen. -- Wen soll man nun als den ersten Karolinger ansehen? Die Historiker sind uneinig. Thomas Mielke hat seine Entscheidung getroffen, und so manch Unentschlossener dürfte sich nach der Lektüre dieses Buchs auf die Seite des Autors stellen.

Dieser simpel, aber fesselnd geschriebene Roman öffnet unseren Blick für die Gemeinsamkeiten unserer heutigen westlichen Zivilsation mit einer Gesellschaftsform, die den Übergang zum Mittelalter markierte. Nach Jahrhunderten voller Invasionen "barbarischer" Völker konnte sich Westeuropa nun religiös und künstlerisch entfalten. Tiefgreifende Veränderungen gingen von der hier beschriebenen Epoche aus -- eine Epoche, die oft geringgeschätzt wird und nicht wenigen gänzlich unbekannt ist. Hier erfährt sie endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient. --Isabelle Majois

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas R. P. Mielke, 1940 als Sohn eines Brasilienpastors in Detmold geboren, lebt in Berlin. Nach einer Ausbildung zum Fluglotsen und dem Besuch der Werbeakademie Hamburg arbeitete er drei Jahrzehnte als Kreativdirektor in internationalen Werbeagenturen. Neben historischen Bestsellern wie »Gilgamesch«, »Inanna« und »Karl der Große« schrieb er weitere historische Romane und Romanbiografien. Seine Bücher erreichten sechsstellige Auflagen und wurden in mehrere Sprachen übersetzt, zuletzt auch ins Arabische, mit Förderung durch das Goethe-Institut.. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichte Lektüre zu Martell 17. Januar 2006
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Karl Martell (686-741) ist eine der zentralen historischen Figuren Europas, dafür aber erstaunlich unbekannt. Das war der Grund für Mielke, diesen Roman zu schreiben. Berühmt wurde Martell durch die Schlachten bei Tours und Poitiers 732, mit denen er den Vormarsch der Mauren in Europa stoppte. Ehemals Verwalter im Herrscherhaus der Merowinger, setzte er sich 714 ohne Krone an die Spitze und begründete damit die Herrschaft der Karolinger, die ihm auch ihren Namen verdanken. Martell wurde später durch seinen Enkel, Karl den Großen, historisch überschattet.

Es gibt nur wenige historische Quellen über ihn. Dieser Schmöker enthält daher zu einem Großteil fiktive Elemente zur Ausschmückung. Die entscheidenden Schlachten werden leider nur relativ kurz abgehandelt. Es ist in Stil und Spannung kein literarisches Meisterwerk, aber eines der wenigen Werke über Martell.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsfranke 22. März 2004
Format:Taschenbuch
Ich gestehe: Als ich Schüler der Quinta war, war Geschichte eines meiner lieblingsfächer. Nichts war einfacher, nichts war klarer, nichts war interessanter. Und dann kam fränkische Geschichte. Mein Lehrer (danke Herr O.) hielt einen Vortrag und lies den "Hammer" währenddessen fallen. Karl Martell ist seit dem meine Lieblingsgestalt der fänkischen Geschichte geblieben.
Also habe ich keine Sekunde gezögert, diesen Roman zu kaufen, als ich ihn sah.
War es das was ich mir vorgestellt habe? Jain.
Die Geschichte die Mielke hier gibt ist, knapp gesagt, gebildet aber platt. Sein karl wird nur in der Liebe zu seiner ersten Frau plastisch. Ansonsten wird er zum Stichwortgeber seiner, bzw. der Geschichte, die wir heute für "real" halten.
Aber das ist auch gleichzeitig einer der großen Vorteile des Romans:
Die Figur ist heute kaum mehr als durch seinen Sieg von 732 greifbar. Sie ist Greifbar darin, nicht die Königswürde an sich gerissen zu haben, sondern die Merowinger weiter Herrschen zu lassen. Muss sich jeder historische Roman dazu herablassen, langatmige, nervenzerreibende, meisten verkrampft oder sogar in der nähe der Pornographie geschilderte Liebesszenen und Liebesschmerzen zu schildern?
Nein. Mielke tut das nicht. Und er hat meiner Meinung nach recht.
Seine geschichte ist gelehrt ohne Oberlehrerhaft zu sein, sie ist an jeder Stelle so "wissenschaftlich" wie möglich, ohne zu komplex zu werden. sie ist klar und immer nachvollziehbar und sie ergeht sich nicht in zu Wilde Spekulationen.
Es ist, bezogen auf Karl Martell, diese wichtige und gleichzeitig recht dunkle Gestalt der europäischen Geschichte, meiner Meinung nach eine ehrliche und gute Weise einen hstorischen Roman zu schreiben.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender und fundierter historischer Roman 4. Mai 2003
Format:Taschenbuch
Es passiert viel zu selten, dass ein Autor nicht nur gut schreibt, sondern die Handlung soweit es geht, auf historischen Fakten beruhen lässt und diese mit einem guten Nachwort oder Anhang nachprüfbar macht. Der Autor dieses Romans zweifellos zu dieser seltenen Gattung.
Die Romanbiographie über Karl Martell, den viele nur als Sieger über die Araber bei Poitiers kennen, entwirft auf nahezu 675 Seiten ein komplexeres Bild über diesen Mann, der es schaffte, gegen die Tradition und gegen seine Familie als auch gegen viele andere mächtige Gegenspieler die Königskrone zu erlangen. Dabei schafft der Autor es, niemals langweilig zu werden und doch - wie schon erwähnt - halbwegs faktenorientiert zu bleiben. Wie bei allen historischen Romanen muss auch der Autor dieses Buches bei Entwicklungen oder Gedankengängen, die zu bestimmten belegbaren Ergebnissen führen, auf Spekulationen zurückgreifen. Dieses - aus historischer Sicht - Manko, wird dadurch mehr als aufgewogen, dass dem Leser eine doch recht unbekannte Person und deren Zeit gut lesbar nahegebracht wird.
Die Handlung ist geradlinig, bleibt immer nahe bei der Hauptperson dieses Buches. Der Roman ist durchaus spannend geschrieben. Es kommt allerdings nicht vor, dass der Leser vom Mitfiebern dass Buch nicht aus der Hand legen kann.
Dass der Roman gut recherchiert ist, nehme ich dem Autor gerne ab. Darüber hinaus konnte ich einige Aspekte in den in der Quellenangabe genannten Werken nachvollziehen. Zusammenfassend fällt es mir daher leicht, dieses Buch jedem historisch Interessierten zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne wie fesselnde Geschichtsstunden 9. Mai 2008
Von kamelin TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit Karl Martell wird, laut Thomas R. P. Mielke, die Karolinger-Ära eingeleitet, obschon den Karolingern erst in der Person von Karls Sohn, Pippin III., die Krone aufgesetzt wurde, und durch seinen Enkel, Karl der Große, einen großen Namen erhielt.
Karl Martell hat das Fundament der Karolinger gelegt. Und der fleissige Franke hatte wahrlich keine ruhige Minute. Nach dem Tod seines Vaters, Pippin II., riss dessen Frau Plektrud die Macht an sich, und liess Karl einkerkern. Nach knapp einem Jahr Gefangenschaft gelang ihm schließlich mit Hilfe seiner wenigen Freunde die Flucht, und machte sich an die Arbeit, Plektrud sukzessive zu entmachten und ihr Korruptionssystem zu zerschlagen. Ganz nebenbei musste er noch das zerfallene Frankenreich wieder (ver)einen, gegen aufständische Friesen, Alemannen, Baiern und Sachsen kämpfen, bis sich schließlich eine riesige arabische Streitmacht einen Weg durch die Pyrenäen bahnte, und Städte wie Narbonne und Carcassonne einnahmen und dabei das ganze Umland verwüsteten. Ihre Marschrichtung war Paris, also musste Karl Martell das grösste Frankenheer aufstellen, das man zu dieser Zeit gesehen hatte. Und so prallte die arabische Streitmacht an mehr als 50.000 Franken ab, und wurde sukzessive zurück über die Pyrenäen, in das Emirat von Cordoba geschickt, dem heutigen Spanien.

Spannender als jeder Roman ist diese fesselnde Biographie, die meiner Ansicht nach zu 70% ein Sachbuch und zu 30% ein Roman ist. Der Star dieses Buches ist der Inhalt, den der Autor schörkellos und mit einfachen aber klaren Worten auf mehr als 700 Seiten herunterbricht. Am Ende wollte ich gerne weiterlesen, über seinen erstgeborenen Sohn Karlmann, über Pippin III.
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