Stefanie Zweig, die auch das Buch „Nirgendwo in Afrika" schrieb, bringt hier wieder Teile ihrer eigenen Geschichte ein. Auch sie wuchs bis zu dem Alter von 15 Jahren in Afrika auf, ähnlich wie Stella Hood.
Dieses Buch fällt vor allem durch seine wunderschöne, poetische Sprache auf. Wenn man liest bekommt man ein Gefühl für die Schönheit Afrikas, für seine Farben, Gerüche, Tiere und Menschen.
Das Buch eignet sich für alle, die von Afrika fasziniert sind oder einfach etwas über Kenia erfahren wollen. Auch ist es für alle gut zu lesen, die sich an schön geschriebenen Büchern erfreuen können und die Poesie bei Büchern nicht für überflüssig und langweilig erachten.
Trotzdem ist das Buch nicht für sehr junge Kinder geeignet, allein schon, weil manche Stellen ein wenig komplizierter beschrieben sind. Auch die Verbrechen des Krieges werden an vereinzelten Stellen ausführlicher geschildert, weswegen ich das Buch erst für Leser ab ungefähr 12 Jahren empfehlen würde.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte mich zuvor noch nicht genauer mit dem Kikuyu-Aufstand und seinen Gründen beschäftigt, in diesem Buch werden die geschichtlichen Hintergründe sehr gut mit der eigentlichen Geschichte und Stellas Leben verknüpft, was es einfacher macht, sich in die Gründe der Menschen hineinzudenken.