Kari Bremnes

Top-Alben von Kari Bremnes (Alle Alben anzeigen)


CD: €14.99  |  MP3: €8.99
CD: €22.99  |  MP3: €15.98
CD: €19.99  |  MP3: €8.99
CD: €19.99  |  MP3: €8.99
CD: €17.99  |  MP3: €8.99
CD: €19.99
CD: €17.98  |  MP3: €9.89
CD: €19.99  |  MP3: €8.99
Vinyl: €21.99
Alle 23 Alben von Kari Bremnes anzeigen

Song-Bestseller von Kari Bremnes
Sortieren nach:
Topseller
1-10 of 299
Song Album  
30
30
30
30
30
30
30
30
30
30

Bilder von Kari Bremnes
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Biografie

„Wieder ist es ein weiter Weg zu fahren, und ich habe kein Schild gesehen“, singt Kari Bremnes im Opener ihres neuen Werks. Für die Songwriterin von Nordnorwegens spektakulärer Inselgruppe Lofoten ist die Suche und das Unterwegs-Sein zentrale Antriebsfeder ihrer Kunst. Im letzten Jahr überraschte sie mit einem Live-Logbuch aus deutschen und norwegischen Städten, der “Reise“. Auf der Konzertroute steuerte sie ausgewählte Klang-Häfen an, Lieder, die sie während ihrer Karriere seit den 1980ern begleitet hatte. Nun geht die Reise weiter – mit elf brandneuen Songs, die ein sechzehntes Album voll ... Lesen Sie mehr

„Wieder ist es ein weiter Weg zu fahren, und ich habe kein Schild gesehen“, singt Kari Bremnes im Opener ihres neuen Werks. Für die Songwriterin von Nordnorwegens spektakulärer Inselgruppe Lofoten ist die Suche und das Unterwegs-Sein zentrale Antriebsfeder ihrer Kunst. Im letzten Jahr überraschte sie mit einem Live-Logbuch aus deutschen und norwegischen Städten, der “Reise“. Auf der Konzertroute steuerte sie ausgewählte Klang-Häfen an, Lieder, die sie während ihrer Karriere seit den 1980ern begleitet hatte. Nun geht die Reise weiter – mit elf brandneuen Songs, die ein sechzehntes Album voll majestätischer Melancholie und detailverliebten Alltags- und Seelenbeobachtungen formen. “Ly” hat sie es genannt, und im Norwegischen bedeutet dies “Schutz“. Durch eine atemberaubende Winterlandschaft wandelt sie im Booklet. Ihre neuen Songs verkörpern dabei Inseln der Wärme, Orte des Schutzes – für sie selbst und für alle, die mit ihr unterwegs sein wollen.

Der Weg ist das Ziel für Kari Bremnes, dieser herausragenden Singer/Songwriterin, die immer wieder mit den international größten ihrer Zunft wie Joni Mitchell oder Sandy Denny verglichen wird. Auf diesem Weg hat sie es schon weit gebracht: Von den nördlichen Breiten des Lofoten-Archipels über einen Stammplatz in Norwegens moderner Musikgeschichte bis hin zu weltweiten Triumphen in den Konzertsälen. Unter den skandinavischen Stimmen, die in der Jazz- und Pop-Szene wahrlich nicht dünn gesät sind, spielt sie mit ihrem feinschattierten Timbres und den tiefgründigen, bilderreichen Versen einfach in einer eigenen Liga. Sie vermag es, in hochexpressiver Manier Gedichte von Edvard Munch vertonen, verschmitzte kleine Details aus dem Zwischenmenschlichen zu Kleinoden zu formen oder mit grandioser, in sich ruhender Naturlyrik ihre Seele abzubilden.

Dieses ungeheure Potenzial bestätigt sie auch auf ihren neuen Studio-Opus. Für “Ly” hat sie auf genau jenes Quintett-Setting zurückgegriffen, das sich kürzlich schon im Live-Kontext bewährt hatte. Tasten-Partner Bengt E. Hanssen lässt kaum merklich ein viel-dimensionales Funkeln aus seinen Keyboards frei, brilliert kongenial mit Pianosentenzen, zugleich fungierte er als Produzent und Arrangeur des Albums. Saitenmeister Hallgrim Bratberg wechselt traumwandlerisch sicher zwischen dienendem Rhythmusgitarristen, Effektgeber mit Slide-Tupfern, und er zeigt sich auch bereit zu scharfkantigem Aufbäumen. Wie ein souveräner Fels im Sturm agiert Bassist Sondre Meisfjord, der auch kurze melodische Phrasen aus der tiefen Region einflicht. Perkussionszauberer Helge Norbakken schließlich weiß mit feinem Besenstrich, zurückhaltenden Beats und cleverer Platzierung von mächtigen Trommelrhythmen zu überzeugen.

Durch all die Höhen und Tiefen trägt einen Kari Bremnes’ Stimme, die mit großem Erfahrungshorizont ein Spektrum an Ausdrucks-möglichkeiten offenbart, das vielleicht auf keinem anderen Album bisher so weit aufgefächert war: Mit leicht funkigem Unterton und sich aufschwingenden Melodien im Zwischenspiel bereitet ihr die Band den Boden in “Passelig Dose“. In diesem eingängigen Einstieg gibt sie mit ehrlicher, nicht im mindesten gespielten Diktion preis, dass sie noch immer auf der Suche ist, nach der “passenden Dosierung“ zwischen ruhig und wild, zwischen Alleinsein und Schwimmen mit dem Strom.

“Egentlig En Danser“ zeigt sie mit nachsinnendem Timbre als exzellente Beobachterin: Aus einer wahren Geschichte wurde diese Songperle kreiert, in der sie von einem schweigsamen Taxifahrer erzählt, der eigentlich Tänzer war, bevor er seine Frau verlor – ohne sie aber das Parkett nicht mehr betreten kann.

Ihre Vorliebe für starke Frauengestalten kommt in “Ytterste Pol“ zum Tragen: Wie schon vor Jahren in ihrem Tribut an “Svarta Bjørn“, der Köchin der Erzbahn, hat sie nun einer Mutter aus Tromsø ein Denkmal gesetzt. Die wanderte in den 1930ern nach Spitzbergen aus und behauptete sich dort resolut in der arktischen Umgebung. Gast-trompeter Arve Henriksen lässt seine Soli weit schweifen und spiegelt die großartige Landschaft in Tönen wider. Auf dem weiteren Kurs schillern Licht und Schatten in großartigem Wechselspiel: Auf das fast rockige “Levere Nåkka“, folgt die mit Grandezza schreitende, streicherunterstützte Ballade “Mi Egen Skrift“, in der Kari Bremnes zwischen angedeutetem Sprechgesang und intimen Melodie-Akzenten schwankt. Schließlich schwenkt sie in das muntere “Kåpa I Milano“ ein - eine südländische Reisenotiz mit fast mädchenhaftem Vokalgestus.

In “Holde Dæ Igjen“ verleiht Bratberg der Atmosphäre durch Slide-Akzente einen Hauch von Country, während er in “Okkje Bare Våren“ den ruhigen Puls für Verse vorbereitet, die wie ein natürliches Atmen wirken. Der dramaturgische Meisterstreich ist jedoch ohne Zweifel “Heile Mett Hjerte“, ein Song, der sich mit Xylophon-Untermalung zu einem pompösen Finale steigert und von Reue und verletztem Herz spricht. Und mit “Gje Dæ Ly“ und “Ingenting Blir Borte“ scheinen nochmals feingesponnene ruhige Hymnen auf, letztere berichtet mit Cello-Textur von einer Begegnung im Dunkeln, die Erinnerungen wachruft.

Der Weg ist das Ziel – und auf den Klangpfaden, die die Dichterin mit dem „nordgewandten Herzen“ beschreitet, hat Kari Bremnes ihre Songs wie sympathische Schutzhütten aufgestellt, die man gerne mit offenen Ohren betritt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„Wieder ist es ein weiter Weg zu fahren, und ich habe kein Schild gesehen“, singt Kari Bremnes im Opener ihres neuen Werks. Für die Songwriterin von Nordnorwegens spektakulärer Inselgruppe Lofoten ist die Suche und das Unterwegs-Sein zentrale Antriebsfeder ihrer Kunst. Im letzten Jahr überraschte sie mit einem Live-Logbuch aus deutschen und norwegischen Städten, der “Reise“. Auf der Konzertroute steuerte sie ausgewählte Klang-Häfen an, Lieder, die sie während ihrer Karriere seit den 1980ern begleitet hatte. Nun geht die Reise weiter – mit elf brandneuen Songs, die ein sechzehntes Album voll majestätischer Melancholie und detailverliebten Alltags- und Seelenbeobachtungen formen. “Ly” hat sie es genannt, und im Norwegischen bedeutet dies “Schutz“. Durch eine atemberaubende Winterlandschaft wandelt sie im Booklet. Ihre neuen Songs verkörpern dabei Inseln der Wärme, Orte des Schutzes – für sie selbst und für alle, die mit ihr unterwegs sein wollen.

Der Weg ist das Ziel für Kari Bremnes, dieser herausragenden Singer/Songwriterin, die immer wieder mit den international größten ihrer Zunft wie Joni Mitchell oder Sandy Denny verglichen wird. Auf diesem Weg hat sie es schon weit gebracht: Von den nördlichen Breiten des Lofoten-Archipels über einen Stammplatz in Norwegens moderner Musikgeschichte bis hin zu weltweiten Triumphen in den Konzertsälen. Unter den skandinavischen Stimmen, die in der Jazz- und Pop-Szene wahrlich nicht dünn gesät sind, spielt sie mit ihrem feinschattierten Timbres und den tiefgründigen, bilderreichen Versen einfach in einer eigenen Liga. Sie vermag es, in hochexpressiver Manier Gedichte von Edvard Munch vertonen, verschmitzte kleine Details aus dem Zwischenmenschlichen zu Kleinoden zu formen oder mit grandioser, in sich ruhender Naturlyrik ihre Seele abzubilden.

Dieses ungeheure Potenzial bestätigt sie auch auf ihren neuen Studio-Opus. Für “Ly” hat sie auf genau jenes Quintett-Setting zurückgegriffen, das sich kürzlich schon im Live-Kontext bewährt hatte. Tasten-Partner Bengt E. Hanssen lässt kaum merklich ein viel-dimensionales Funkeln aus seinen Keyboards frei, brilliert kongenial mit Pianosentenzen, zugleich fungierte er als Produzent und Arrangeur des Albums. Saitenmeister Hallgrim Bratberg wechselt traumwandlerisch sicher zwischen dienendem Rhythmusgitarristen, Effektgeber mit Slide-Tupfern, und er zeigt sich auch bereit zu scharfkantigem Aufbäumen. Wie ein souveräner Fels im Sturm agiert Bassist Sondre Meisfjord, der auch kurze melodische Phrasen aus der tiefen Region einflicht. Perkussionszauberer Helge Norbakken schließlich weiß mit feinem Besenstrich, zurückhaltenden Beats und cleverer Platzierung von mächtigen Trommelrhythmen zu überzeugen.

Durch all die Höhen und Tiefen trägt einen Kari Bremnes’ Stimme, die mit großem Erfahrungshorizont ein Spektrum an Ausdrucks-möglichkeiten offenbart, das vielleicht auf keinem anderen Album bisher so weit aufgefächert war: Mit leicht funkigem Unterton und sich aufschwingenden Melodien im Zwischenspiel bereitet ihr die Band den Boden in “Passelig Dose“. In diesem eingängigen Einstieg gibt sie mit ehrlicher, nicht im mindesten gespielten Diktion preis, dass sie noch immer auf der Suche ist, nach der “passenden Dosierung“ zwischen ruhig und wild, zwischen Alleinsein und Schwimmen mit dem Strom.

“Egentlig En Danser“ zeigt sie mit nachsinnendem Timbre als exzellente Beobachterin: Aus einer wahren Geschichte wurde diese Songperle kreiert, in der sie von einem schweigsamen Taxifahrer erzählt, der eigentlich Tänzer war, bevor er seine Frau verlor – ohne sie aber das Parkett nicht mehr betreten kann.

Ihre Vorliebe für starke Frauengestalten kommt in “Ytterste Pol“ zum Tragen: Wie schon vor Jahren in ihrem Tribut an “Svarta Bjørn“, der Köchin der Erzbahn, hat sie nun einer Mutter aus Tromsø ein Denkmal gesetzt. Die wanderte in den 1930ern nach Spitzbergen aus und behauptete sich dort resolut in der arktischen Umgebung. Gast-trompeter Arve Henriksen lässt seine Soli weit schweifen und spiegelt die großartige Landschaft in Tönen wider. Auf dem weiteren Kurs schillern Licht und Schatten in großartigem Wechselspiel: Auf das fast rockige “Levere Nåkka“, folgt die mit Grandezza schreitende, streicherunterstützte Ballade “Mi Egen Skrift“, in der Kari Bremnes zwischen angedeutetem Sprechgesang und intimen Melodie-Akzenten schwankt. Schließlich schwenkt sie in das muntere “Kåpa I Milano“ ein - eine südländische Reisenotiz mit fast mädchenhaftem Vokalgestus.

In “Holde Dæ Igjen“ verleiht Bratberg der Atmosphäre durch Slide-Akzente einen Hauch von Country, während er in “Okkje Bare Våren“ den ruhigen Puls für Verse vorbereitet, die wie ein natürliches Atmen wirken. Der dramaturgische Meisterstreich ist jedoch ohne Zweifel “Heile Mett Hjerte“, ein Song, der sich mit Xylophon-Untermalung zu einem pompösen Finale steigert und von Reue und verletztem Herz spricht. Und mit “Gje Dæ Ly“ und “Ingenting Blir Borte“ scheinen nochmals feingesponnene ruhige Hymnen auf, letztere berichtet mit Cello-Textur von einer Begegnung im Dunkeln, die Erinnerungen wachruft.

Der Weg ist das Ziel – und auf den Klangpfaden, die die Dichterin mit dem „nordgewandten Herzen“ beschreitet, hat Kari Bremnes ihre Songs wie sympathische Schutzhütten aufgestellt, die man gerne mit offenen Ohren betritt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

„Wieder ist es ein weiter Weg zu fahren, und ich habe kein Schild gesehen“, singt Kari Bremnes im Opener ihres neuen Werks. Für die Songwriterin von Nordnorwegens spektakulärer Inselgruppe Lofoten ist die Suche und das Unterwegs-Sein zentrale Antriebsfeder ihrer Kunst. Im letzten Jahr überraschte sie mit einem Live-Logbuch aus deutschen und norwegischen Städten, der “Reise“. Auf der Konzertroute steuerte sie ausgewählte Klang-Häfen an, Lieder, die sie während ihrer Karriere seit den 1980ern begleitet hatte. Nun geht die Reise weiter – mit elf brandneuen Songs, die ein sechzehntes Album voll majestätischer Melancholie und detailverliebten Alltags- und Seelenbeobachtungen formen. “Ly” hat sie es genannt, und im Norwegischen bedeutet dies “Schutz“. Durch eine atemberaubende Winterlandschaft wandelt sie im Booklet. Ihre neuen Songs verkörpern dabei Inseln der Wärme, Orte des Schutzes – für sie selbst und für alle, die mit ihr unterwegs sein wollen.

Der Weg ist das Ziel für Kari Bremnes, dieser herausragenden Singer/Songwriterin, die immer wieder mit den international größten ihrer Zunft wie Joni Mitchell oder Sandy Denny verglichen wird. Auf diesem Weg hat sie es schon weit gebracht: Von den nördlichen Breiten des Lofoten-Archipels über einen Stammplatz in Norwegens moderner Musikgeschichte bis hin zu weltweiten Triumphen in den Konzertsälen. Unter den skandinavischen Stimmen, die in der Jazz- und Pop-Szene wahrlich nicht dünn gesät sind, spielt sie mit ihrem feinschattierten Timbres und den tiefgründigen, bilderreichen Versen einfach in einer eigenen Liga. Sie vermag es, in hochexpressiver Manier Gedichte von Edvard Munch vertonen, verschmitzte kleine Details aus dem Zwischenmenschlichen zu Kleinoden zu formen oder mit grandioser, in sich ruhender Naturlyrik ihre Seele abzubilden.

Dieses ungeheure Potenzial bestätigt sie auch auf ihren neuen Studio-Opus. Für “Ly” hat sie auf genau jenes Quintett-Setting zurückgegriffen, das sich kürzlich schon im Live-Kontext bewährt hatte. Tasten-Partner Bengt E. Hanssen lässt kaum merklich ein viel-dimensionales Funkeln aus seinen Keyboards frei, brilliert kongenial mit Pianosentenzen, zugleich fungierte er als Produzent und Arrangeur des Albums. Saitenmeister Hallgrim Bratberg wechselt traumwandlerisch sicher zwischen dienendem Rhythmusgitarristen, Effektgeber mit Slide-Tupfern, und er zeigt sich auch bereit zu scharfkantigem Aufbäumen. Wie ein souveräner Fels im Sturm agiert Bassist Sondre Meisfjord, der auch kurze melodische Phrasen aus der tiefen Region einflicht. Perkussionszauberer Helge Norbakken schließlich weiß mit feinem Besenstrich, zurückhaltenden Beats und cleverer Platzierung von mächtigen Trommelrhythmen zu überzeugen.

Durch all die Höhen und Tiefen trägt einen Kari Bremnes’ Stimme, die mit großem Erfahrungshorizont ein Spektrum an Ausdrucks-möglichkeiten offenbart, das vielleicht auf keinem anderen Album bisher so weit aufgefächert war: Mit leicht funkigem Unterton und sich aufschwingenden Melodien im Zwischenspiel bereitet ihr die Band den Boden in “Passelig Dose“. In diesem eingängigen Einstieg gibt sie mit ehrlicher, nicht im mindesten gespielten Diktion preis, dass sie noch immer auf der Suche ist, nach der “passenden Dosierung“ zwischen ruhig und wild, zwischen Alleinsein und Schwimmen mit dem Strom.

“Egentlig En Danser“ zeigt sie mit nachsinnendem Timbre als exzellente Beobachterin: Aus einer wahren Geschichte wurde diese Songperle kreiert, in der sie von einem schweigsamen Taxifahrer erzählt, der eigentlich Tänzer war, bevor er seine Frau verlor – ohne sie aber das Parkett nicht mehr betreten kann.

Ihre Vorliebe für starke Frauengestalten kommt in “Ytterste Pol“ zum Tragen: Wie schon vor Jahren in ihrem Tribut an “Svarta Bjørn“, der Köchin der Erzbahn, hat sie nun einer Mutter aus Tromsø ein Denkmal gesetzt. Die wanderte in den 1930ern nach Spitzbergen aus und behauptete sich dort resolut in der arktischen Umgebung. Gast-trompeter Arve Henriksen lässt seine Soli weit schweifen und spiegelt die großartige Landschaft in Tönen wider. Auf dem weiteren Kurs schillern Licht und Schatten in großartigem Wechselspiel: Auf das fast rockige “Levere Nåkka“, folgt die mit Grandezza schreitende, streicherunterstützte Ballade “Mi Egen Skrift“, in der Kari Bremnes zwischen angedeutetem Sprechgesang und intimen Melodie-Akzenten schwankt. Schließlich schwenkt sie in das muntere “Kåpa I Milano“ ein - eine südländische Reisenotiz mit fast mädchenhaftem Vokalgestus.

In “Holde Dæ Igjen“ verleiht Bratberg der Atmosphäre durch Slide-Akzente einen Hauch von Country, während er in “Okkje Bare Våren“ den ruhigen Puls für Verse vorbereitet, die wie ein natürliches Atmen wirken. Der dramaturgische Meisterstreich ist jedoch ohne Zweifel “Heile Mett Hjerte“, ein Song, der sich mit Xylophon-Untermalung zu einem pompösen Finale steigert und von Reue und verletztem Herz spricht. Und mit “Gje Dæ Ly“ und “Ingenting Blir Borte“ scheinen nochmals feingesponnene ruhige Hymnen auf, letztere berichtet mit Cello-Textur von einer Begegnung im Dunkeln, die Erinnerungen wachruft.

Der Weg ist das Ziel – und auf den Klangpfaden, die die Dichterin mit dem „nordgewandten Herzen“ beschreitet, hat Kari Bremnes ihre Songs wie sympathische Schutzhütten aufgestellt, die man gerne mit offenen Ohren betritt.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite